Adjika - scharfer Brotaufstrich


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georgische Würzpaste auf ukrainische Art

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30 Min. normal 10.08.2017 1569 kcal



Zutaten

für
500 g Spitzpaprika, rot
500 g Tomate(n)
500 g Zwiebel(n)
500 g Karotte(n)
100 ml Öl
1 Knolle/n Knoblauch
100 ml Essig
3 TL Salz
2 EL Zucker
2 Chilischote(n)
1 Lorbeerblatt
5 Pfefferkörner, zerstoßen
3 Pimentkörner, zerstoßen

Nährwerte pro Portion

kcal
1569
Eiweiß
25,19 g
Fett
96,19 g
Kohlenhydr.
144,96 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 1 Tag Koch-/Backzeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Tag 1 Stunde 30 Minuten
Das Gemüse putzen, mit den Chilischoten portionsweise in der Küchenmaschine zerkleinern oder durch den Fleischwolf drehen.

In einen großen Topf mit Öl das zerkleinerte Gemüse mit den Gewürzen geben und ca. 1 Stunde unter gelegentlichem Umrühren dünsten. Am Ende der Garzeit den Knoblauch in die Adjika pressen und Essig hinzufügen.

Nochmals alles abschmecken, evtl. nachwürzen, Lorbeerblatt entfernen. Die Schärfe und Würze kann man nach eigenem Geschmack variieren.

Die Adjika noch heiß in sterile Schraubgläser abfüllen, verschließen. Die Gläser auf den Kopf stellen, zudecken, über Nacht langsam abkühlen lassen. Bis zu einem Jahr haltbar.

Die Gläser kann man im Backofen bei 100 Grad ca. 15 Minuten sterilisieren, die Deckel im Topf mit Wasser kurz aufkochen.

Adjika ist eigentlich eine traditionelle georgische Würzpaste mit reichlich Koriander, Knoblauch, Chili, Salz und anderen aromatischen Kräutern. Die ukrainische Variante von Adjika ist etwas anders und enthält Zutaten, die der ukrainische Gemüsegarten hergibt. Gegessen wird sie kalt aufs Brot, als Würzsoße zum Fleisch oder mit Salo (Grünspeck).

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Kommentare

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Bentson

Auch zum Würzen von Speisen, Nudelsoßen, etc.

20.11.2022 12:11
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dreichert1

sei gegrüßt, für was kann man die paste verwenden nur aufs brot oder auch zum würzen von speisen?

20.11.2022 07:36
Antworten
z2d7n2v87t

Heute zum zweiten Mal gemacht. Auch wenn ich mich mit dem Fleischwolf nie richtig anfreunden werde, so ist das Ergebnis die Benutzung allemal wert. Ich würze noch zusätzlich mit Oregano, Petersilie und diversen anderen Kräutern. Am ersten Tag wird sie als Brotaufstrich mit frischem Baguette gegessen, am zweiten Tag benutze ich sie immer als Soße für Nudeln. So hat man die Grundlage für zwei Tage vorgekocht und hat an diesen Tagen quasi "frei". 5 Sterne!

16.11.2022 22:27
Antworten
oeli-online

Seit ich die Adjika das erste Mal gemacht und an einige Freunde verschenkt habe, bin ich quasi im Dauerkochmodus ;-) Sozusagen der Adjika - Dealer 😀 Denn 1x probiert, wird man einfach davon abhängig! Es ist eines der besten Rezepte, das ich hier nachgekocht habe, 5 Sterne plus 👍🏻👍🏻👍🏻 Ich raspel die Möhren und das andere Gemüse zerkleinere ich mit dem Hächsler meiner Küchenmaschine. Ich gebe noch etwas Tomatenmark und Paprikapulver dazu. Püriert wird es nicht (wie in einem anderen Kommentar). Aus der angegebenen Menge habe ich 9 Gläser zu 200 ml hergestellt. Auf frischem Baguette ist die Adjika der absolute Hammer ❤️ Vielen Dank für dieses mega Rezept!

11.09.2022 11:39
Antworten
schaech001

Hallo, dieser Brotaufstrich ist schön deftig und wirklich vielseitig verwendbar. Ich bin auf "Nummer Sicher" gegangen und habe die Gläser zusätzlich eingeweckt. Liebe Grüße Christine

04.07.2022 19:43
Antworten
christian-fluegge

Diese Sauce ist für meinen Geschmack der absolute Hammer. Ich habe an Chilis die doppelte Menge, also 4 große frische Habaneros genommen. Ich habe schon einiges warm aus dem Topf verputzt. Was übrig blieb, habe ich eingekocht. Am nächsten Tag habe ich gleich 2 Gläser auf Brotscheiben verputzt. Kalt ist es wirklich der Oberhammer. Ich werde nun nächste Woche einkaufen gehen müssen und einige Gläser für den Vorrat herstellen. Danke für diese kulinarische Bereicherung!

09.01.2022 09:06
Antworten
FcNuernberg1900

Wie viel Gläser ergibt das Rezept ungefähr?

23.11.2021 17:43
Antworten
Bentson

Eine leckere Abwandlung, mit Honig und Knoblauch kann ich mir das gut vorstellen, muss mal ausprobieren. Danke für den Tipp und die Rückmeldung! :)

04.07.2021 17:24
Antworten
philippwarlich

Ich hab das Rezept etwas abgewandelt! Ich habe nach dem pürieren der Masse, Möhrenbrunoise, zusammen mit feingeschnittenen Knobi in der Pfanne angegart (ohne Farbgebung), mit Honig und Salz sowie Cayennepfeffer verschwenkt und in die Masse gegeben. Der absolute Hammer!

19.05.2021 19:25
Antworten
eflip

Ausprobiert und von allen für sehr lecker befunden. Schöne Kombination, einfach zu machen, wunderbare Idee. Gibt's wieder, besten Dank!!

17.11.2017 08:02
Antworten