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Mitglied seit 16.01.2011
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Zutaten

100 ml Sauerteig
2 Handvoll Buchweizenmehl
 wenig Wasser
2 Prise(n) Salz
 wenig Mehl, optional
 wenig Haferflocken, optional
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 15 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 15 Min. Ruhezeit: ca. 1 Tag / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Mische die Zutaten im Messbecher zusammen, lasse diesen über Nacht abgedeckt an einem warmen Ort stehen, z.B. Heizungsraum, Wohnzimmer oder Küche. Die Konsistenz sollte einem normalen Pfannkuchenteig entsprechen. Je kälter es ist, desto saurer wird es, da Hefe Wärme mag.

Am Morgen eine Kelle in der heißen und geölten Pfanne braten. Lasse zirka 100 ml Teig für einen erneuten Ansatz über.

Die Pfannkuchen sollten eine leichte Säure haben und können natürlich auch gerne mit Speck oder Butter ausbraten werden.

Serviervorschlag und mein Favorit: mit Butter und Honig oder Sirup.

Nun noch den Teig wieder ansetzen für den nächsten Tag, jetzt muss aber kein Sauerteig mehr hinzugegeben werden.

Ich habe Dinkelsauerteig stehen und wollte diese Pfannkuchen mal selber ausprobieren, denn ich kenne sie nur von Oma aus der Winterzeit, wenn neben dem Holzherd immer ein Tontopf mit Buchweizenpfannkuchen steht.

Leider fand ich im Netz und hier nur Rezepte mit Ei und diese will ich nicht bei Zimmertemperatur stehen lassen. Also kurz Oma angerufen und ausgefragt.

Meine norddeutsche Oma setzt den Sauerteig selber an, was zirka eine Woche dauert und wirklich jeder kann; werde ich hier aber nicht ansprechen.

Sie gibt dann noch Industriehefe und Milch hinzu und anstatt Wasser kommt bei ihr Kartoffelwasser dazu; dann aber kein Salz mehr. Und eine kleine Menge normales Mehl. Ich denke, dass das Gluten aus dem Weizen/Dinkel der Konsistenz dient. Dazu kann auch eine Handvoll Haferflocken gegeben werden.

Die Säure kommt von Milchsäure- und Essigbakterien, außerdem macht Hefe den Teig luftig. Wer allerdings Industriehefe nimmt, ruiniert seinen klassischen Sauerteig mit der Wildhefe. Und Milch dient eher der Beschleunigung der Versäuerung, wie man Molke auch einem Sauerkrautansatz hinzugibt.

Probiert herum, aber ich wollte es spartanisch halten.

Solang der Teig keine Haare bekommt, sollte er noch gut sein. Lest Euch einfach in natürliche Fermentation bzw. Sauerteige ein.