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Zutaten

  Für die Gewürzmischung: Chili Powder
Chilischote(n), getrocknet (Chili Ancho, fruchtig, süß und "lakritzig")
Chilischote(n), getrocknet (Chili Gujaillo, fruchtig, leicht säuerlich)
Chilischote(n), getrocknet, scharf (Chili de Arbol)
1 EL, gehäuft Kreuzkümmel, ganz
1 EL Oregano, getrocknet, mexikanischer
1 EL Knoblauchpulver
1 TL Paprikapulver, geräuchert, süß oder scharf
  Für das Chili:
500 g Rindfleisch, gewürfelt, ca. 2 cm
500 g Rinderhackfleisch
2 m.-große Zwiebel(n), gehackt
Knoblauchzehe(n), gehackt
Chilischote(n), frisch oder mehr z. B. Jalapeño
250 ml Bier, dunkel z. B. Porter
500 ml Wasser oder Rinderbrühe
1 Dose/n Tomaten, stückige
3 EL Chilipulver, selbst gemacht, siehe oben
1 EL Oregano, getrocknet, mexikanische
1 TL Kreuzkümmelpulver
1 TL Paprikapulver, geräuchert, süß oder scharf (Pimentón de la Vera)
1 TL Chilipulver, scharf z. B. Cayenne, oder weniger
  Salz und Pfeffer
  Zucker, braun
  Außerdem:
  Cheddarkäse
  Sour Cream
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Koch-/Backzeit: ca. 2 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Für das Chilipulver:
Die getrockneten Chili besitzen meistens noch eine Restfeuchte und sind sehr flexibel. Damit sie zu Pulver verarbeitet werden können, müssen sie geröstet werden.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Chili auf einem Backblech verteilen und maximal 5 Minuten im Ofen rösten (kleinere Sorten sind schneller fertig). Sie dürfen nicht verbrennen, sie härten beim Abkühlen noch aus! Danach die Chili beiseitestellen und abkühlen lassen.

Derweil den Kreuzkümmel in einer Pfanne auf mittlerer Hitze ca. 2 Minuten rösten, bis sich die Farbe ändert, dann zum Abkühlen beiseitestellen.

Die abgekühlten Chili sollten sich jetzt auseinanderbrechen lassen. Am Besten von nun an Handschuhe verwenden. Die Kerne und Stängel entfernen. Wer es schärfer mag, kann die Kerne auch mitverwenden, jedoch tragen sie nichts zum Geschmack bei. Die Chili in kleine Stücke brechen oder schneiden, sodass sie sich gut weiterverarbeiten lassen. Diese Stücke zusammen mit den anderen Zutaten portionsweise in einer elektrischen Kaffee- oder Gewürzmühle zu Pulver verarbeiten.

Für das Chili:
Das Rindfleisch in einem Topf von allen Seiten scharf anbraten, herausnehmen und beiseitestellen. Das Hackfleisch zu Frikadellen formen, diese von beiden Seiten scharf anbraten, herausnehmen und beiseitestellen.

Jetzt die Temperatur verringern. Die Zwiebeln, Knoblauch und Chili dünsten, bis alles glasig ist. Dann die Frikadellen hinzugeben und mit einem Kochlöffel grob auseinanderbrechen. Die Rindfleischwürfel dazu und alles gut vermengen. Alles mit Bier ablöschen und kurz aufkochen lassen. Nun die Tomaten, das Wasser bzw. die Brühe und dann die Gewürze dazugeben. Das Chili ungefähr 2 Stunden auf niedrigster Flamme köcheln lassen. Bei Bedarf mit Wasser oder Brühe auffüllen.

Das Chili mit Salz, Pfeffer und braunem Zucker abschmecken. Das Gericht auskühlen lassen, überschüssiges Fett abschöpfen oder dieses bereits nach dem Braten des Fleisches abschütten.

Nochmals alles erwärmen, am besten am nächsten Tag. Das fertige Chili mit Sour Creme und geriebenem Cheddarkäse servieren.

Sonstiges:
Das sogenannte "Chili Powder" ist in den USA fast nie ein reines Chilipulver, sondern lediglich eine Gewürzmischung und neben frischen Chili und dem Fleisch die wichtigste Zutat im Texas Chili (daher der Begriff "Chili con Carne"). Damit sich der Aufwand lohnt, mache ich für das Chilipulver die dreifache Menge, die Gewürzmischung hält sich ca. ein halbes Jahr.

Chili Ancho (fruchtig, süß und "lakritzig") und Chili Guajillo (fruchtig, leicht säuerlich) sind sehr milde Sorten, die dem Pulver und dem Chili ihre eigene, besondere Note verleihen, während Chili de Arbol hier für die Schärfe sorgen. Die getrockneten Chili, sowie der mexikanische Oregano (sehr intensiv) und das geräucherte Paprikapulver (oft als "Pimentón de la Vera" in süß oder scharf erhältlich) sind leider in Deutschland schwer zu finden und entweder online oder im lateinamerikanischen/mexikanischen Lebensmittelgeschäft kaufen. Die letzten beiden Zutaten kann man zur Not auch durch ihre herkömmlichen Pendants ersetzen, die getrockneten Chili jedoch sind für ein authentisches, texanisches Chili unersetzlich.