Bewertung
(0)
Rezept bewerten
Bewerte das Rezept! Unzumutbar Mangelhaft Ausbaufähig Ganz gut Sehr gut Perfekt
Rezeptstatistik anzeigen
Rezept-Statistiken:
Freischaltung: 05.12.2016
gespeichert: 27 (0)*
gedruckt: 608 (10)*
verschickt: 0 (0)*
* nur in diesem Monat
Verfasser

Mitglied seit 23.03.2011
1.490 Beiträge (ø0,51/Tag)

Rezept speichern

Zutaten

Portionen
1,8 kg Wildschweinfleisch, z. B. Hals, Schulter oder Vorder- und Hinterfüße
  Wildgewürz, evtl. selbst gemachtes
  Meersalz und Pfeffer, schwarzer und weißer aus der Mühle
8 EL Öl
600 g Schalotte(n), geschält, halbiert
Knoblauchzehe(n), geschält
1 großer Rosmarinzweig(e)
8 Stiel/e Thymian
800 ml Rotwein, kräftiger
600 ml Wildfond
300 g Egerlinge, je nach Größe geviertelt oder halbiert
300 g Kräuterseitlinge, geputzt, in 1 cm dicke Streifen geschnitten
300 g Champignons, je nach Größe geviertelt oder halbiert
120 ml Sahne
6 EL Butter, kalte, in dünne Scheiben geschnitten
 n. B. Preiselbeeren aus dem Glas

Zutaten in der Einkaufsliste speichern - mit der neuen Chefkoch SmartList App!

Zutaten in der Einkaufsliste speichern - mit der neuen Chefkoch SmartList App!
Alte Einkaufsliste Zur SmartList
Einkaufsliste auswählen

Zutaten online bestellen

Kein Schleppen. Kein Schlange stehen. Lass dir die Zutaten für dieses Rezept nach Hause liefern.

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 40 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 2 Std. 30 Min. Ruhezeit: ca. 10 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Fleisch Zimmertemperatur annehmen lassen. Den Ofen auf ca. 160 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Das Fleisch abwaschen, trocken tupfen, häuten. Einen Bräter mit dem Öl heiß werden lassen. In der Zwischenzeit das Fleisch mit Wildgewürz, Salz und Pfeffer würzen. Ich verwende selbst gemachtes Wildgewürz und mache dies gleich immer in einer größeren Menge, es hält für die nächsten Jahre.

Dann das Fleisch rundherum anbraten. Aus dem Bräter nehmen und dann die Schalotten und den Knoblauch scharf anbraten. Mit dem Rotwein ablöschen, den Wildfond mit hinzufügen. Es muss nicht die gesamte Flüssigkeit auf einmal sein. Bei Bedarf nachgießen.

Die Kräuter und das Fleisch hinzufügen und mit geschlossenem Deckel in den vorgeheizten Ofen stellen. Ab und an das Fleisch wenden. Die Zeit ist abhängig von der Dicke des Fleisches. Mind. 2 Stunden, bei dickerem Fleisch 3 Stunden einrechnen. Wer sich nicht sicher ist, kann einen Kerntemperaturfühler verwenden.

In der Zwischenzeit können die Beilagen zubereitet werden. Klassisch dazu mache ich meine Spätzle. Das Rezept hierfür findet Ihr in meinem Profil. Hier mache ich immer gleich die doppelte oder dreifache Menge. Der Rest wird eingefroren. Die Spätzle in Butter anbraten.

Als weitere Beilage gibt es Blaukraut und einen Endiviensalat. Selbstverständlich kann hier zahlreich variiert werden.

Kurz bevor das Fleisch fertig ist, brate ich die Pilze an. Diese sollen gut Farbe angenommen haben.

Wenn das Fleisch fertig ist, aus dem Bräter nehmen, in Alufolie locker einwickeln. Von der Soße den Stängel vom Rosmarin und Thymian entfernen.

Die Teller vorwärmen.

Die Soße in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab mixen. Dann die Sahne hinzufügen. Nochmals aufmixen. Dann die Soße in einem Topf geben und auf den Herd stellen, heiß werden lassen. Gleich die Butter hinzufügen. Bei Bedarf nachwürzen.

Das Fleisch aus der Alufolie nehmen. Den ausgetretenen Fleischsaft gibt man zur Soße. Das Fleisch aufschneiden.

Alles auf die vorgewärmten Teller anrichten: Zwei Scheiben Fleisch, darüber reichlich Pilze, daneben die Spätzle und das Blaukraut und reichlich Soße dazu, als auch einen Löffel Preiselbeeren und sofort servieren.

Da wir Soßenliebhaber sind, kommt der Topf mit der Soße mit an dem Tisch.

Ein Rezept für Soßenliebhaber. Wer den Wildschweingeschmack nicht so ausgeprägt mag, sollte ein Jungwildschwein wählen. Ich bekomme dies immer direkt vom Jäger. Es ist auch nicht wichtig, genau die gleichen Fleischstücke zu haben. Beim letzten Mal verwendete ich vom Jungwildschwein den Hals und die Vorderfüße.