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Sambal guna-guna pedas Bandung

Eine außergewöhnlich universelle Würzpaste, mit der man aus Resten tolle, exotische Gerichte zaubern kann

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30 Min. normal 19.11.2016



Zutaten

für
4 m.-große Tomate(n), vollreife
4 kleine Zwiebel(n), rot
4 m.-große Knoblauchzehe(n)
8 Peperoni, rot, lange
5 Chilischote(n), rote (cabai keriting merah)
10 g Zitronengras, frisches oder tiefgefrorenes
5 g Kurkuma, frisch oder tiefgefroren
10 g Ingwer, frisch oder tiefgefroren
1 TL Koriandersamen
1 TL Rinderbrühe, instant, ersatzweise Salz
80 g Ananassaft, ersatzweise Guavensaft
3 EL Fischsauce, helle (Kecap Ikan)
1 EL Austernsauce (Saus Tiram)
2 EL Honig
10 kleine Kaffir-Limettenblätter, im Asiashop in der Tiefkühltruhe, getrocknete im Internet
4 EL Erdnussöl

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Koch-/Backzeit ca. 10 Minuten Gesamtzeit ca. 40 Minuten
Die Tomaten waschen, längs vierteln und den weiß-grünen Stielansatz entfernen. Die Viertel quer halbieren. Bei den Zwiebelchen und den Knoblauchzehen die Enden kappen, schälen und vierteln. Die Chilis waschen, Stiel entfernen und vierteln, Körner belassen. Die Peperoni waschen, Stiel entfernen und in 1 cm lange Stücke quer zerteilen, Körner belassen. Beim Zitronengras den harten Wurzelstrunk kappen, die braunen und grünen Blätter entfernen und sowohl die weißen wie auch die hellgrünen Teile in dünne Scheibchen schneiden. Bedarfsweise weitere grüne Blätter entfernen. Kurkuma und Ingwer auftauen oder falls frisch: Schälen und klein schneiden. Verwendet man für die Ananas Dosenware, so kann man auch nur den Saft und die Ananas-Stücke zum Garnieren verwenden. Die Kaffir-Limetten-Blätter waschen, die harten Mittelteile entfernen, die Blätter zu Fäden schneiden und beiseite stellen.

In einer mittelgroßen Pfanne das Erdnussöl erhitzen, Korianderkörner zufügen und wenn sie beginnen zu duften, die Zwiebeln und den Knoblauch zugeben und mitrösten, bis sie etwas Farbe angenommen haben. Peperoni-, Chili-, Kurkuma- und Ingwer-Stücke zugeben und für 2 – 3 Minuten mitrösten. Mit dem Saft ablöschen und für 5 Minuten mit Deckel köcheln lassen. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen, im Blender bei niedrigster Stufe zusammen mit den Tomaten grob pürieren. Zurück in die Pfanne geben, etwas eindicken. Das Sambal etwas eindicken. Es sollte eine cremige Konsistenz haben und nicht zu flüssig sein. Die Kaffir-Limetten-Fäden zufügen und ein paar Minuten köcheln lassen. In eine Schale füllen, garnieren und servieren. Das Sambal hält sich, heiß in ein steriles Schraubglas gefüllt und mit etwas Öl bedeckt, für etwa 2 – 3 Wochen im Kühlschrank.

Anmerkung:
Die wörtlich Übersetzung der Bezeichnung ist: "Würzig-scharfes Zauber-Sambal (aus) Bandung".
Bandung ist das Zentrum von Sunda, Westjava. Ein Gebiet mit alter Kultur und eigenständiger Esskultur. Projiziert man die Esskultur auf Deutschland, würde es in weitestem Sinne Bayern oder Süddeutschland entsprechen. Weltweit bekannt ist Sunda vor allem durch seine wunderschönen Spielpuppen, wayang golek genannt. Die Speisekarte in Sunda ist eine Mischung aus malayischen, indischen und chinesischen Speisen und durch Verwendung von allerlei Blättern als zusätzliche Gewürze von eigenem Geschmack. Problematisch ist also das originale Nachkochen, da viele dieser Gewürze nicht so einfach im Handel sind und es fast immer keinen geschmacklichen Ersatz dafür gibt.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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