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Waldviertler Knödel

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(Urform aus rohen Kartoffeln)

40 min. normal 21.04.2005



Zutaten

für
750 g Kartoffel(n), mehlig, roh
250 g Kartoffel(n), mehlig, gekocht
1 Prise(n) Salz
Muskat, gerieben, 1 Schwefelblättchen

Zubereitung

Die gekochten Erdäpfel werden passiert oder gerieben, auf keinen Fall püriert, die rohen Erdäpfel werden geschält, in einen größeren Topf gegeben, ein kleines Stück Alufolie oben drauf, das Schwefelplättchen in der Größe von ca. 6 – 8 cm² (entsprechend abbrechen) auf diese Folie legen und anzünden. Dann sofort Deckel auf den Topf. Nach einer Minute kann man die Kartoffeln rausnehmen und mit dem Reibeisen reiben. Deshalb heißen sie auch noch "Reiberknödel". Die Schwefelblättchen erhält man in der Drogerie oder Apotheke.
Bei Vorbeschriebener Anwendung bleibt der Reibeteig absolut hell und die Knödel schauen sehr gut aus. Wenn man das nicht macht wird die Masse grau und unansehnlich, hat allerdings keine Auswirkung auf den Geschmack.
Das Reiben sollte in eine Schüssel erfolgen, die mit einem kräftigen Küchentuch ausgelegt ist und man sollte die Fläche vom Reibeisen nehmen, wo es am langsamsten geht (nicht die für Karotten oder Kartoffelpuffer!), denn sonst kriegt man Späne für Kartoffelpuffer.
Dann den rohen Kartoffelteig mit dem Tuch herausnehmen und gut auspressen. Das ausgepresste Wasser in der Schüssel stehen lasse, nach kurzer Zeit setzt sich dort Kartoffelstärke ab. Das Wasser dann abgießen, die Stärke zum Kartoffelteig, die geriebenen rohen mit den passierten gekochten Kartoffeln mischen. Salzen und mit darüber geriebener Muskatnuss abrunden. Mit nassen Händen Knödel formen und in reichlich Salzwasser 15 – 20 Minuten ziehen lassen. Das Wasser darf auf keinen Fall kochen, schon gar nicht wallen, sonst gibt es Kartoffelsuppe nach Laienart (grins).

Ich selbst habe das Original schon abgewandelt und anständig schwarzen Pfeffer aus der Mühle zugegeben, auch die Variante mit 0,4 g gehackten Lomboks ist einen Versuch wert.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

vergißmeinnicht

hallo..

rezept hört sich super an..
mit schwefelplättchen.. das hab ich ja noch nie gehört?? gehts nicht auch ohne (bin ein bissl ein angsthaserl was feuer in der küche angeht )??
würde sie gerne mal probieren

danke im voraus für deine antwort
lg
aus wien

02.11.2007 18:45
Antworten
Seph

Ja, prima, das ist das Originalrezept.

Ich brühe den Teig auch nicht ab, sondern mache sie genau so wie hier beschrieben.

@vergißmeinnicht:
Nein, schwefeln muß man nicht, mache ich auch nicht.
Das Schwefeln dient nur der Farbe.
Wenn man schnell arbeitet wird der Teig auch nicht grau (siehe Photo).
Schwefeln ist vor allem dann interessant, wenn man viele Knödel machen und/oder lange vorbereiten muß.

Alternative Garmethode: 25 Minuten bei 95° in den Dampfgarer.

13.08.2009 08:43
Antworten
ArwenDoll

Ich habe die heute diese Knödel gemacht. Meine Mama hat zu ganz besonderen Anlässen immer selber Knödel gemacht, leider wurden die grau und sind im Wasser zerkocht. Sie war regelrecht verzweifelt.

Diese Knödel sind sehr lecker. Ich habe diese auch nicht geschwefelt. Ich hatte das Plättchen einfach mal spontan nicht im Haus. Meine Knödel sind so, wie die auf dem Foto!!!!! Allerdings muss man sich an die Kochvorschriften halten!!!

Vielen Dank dafür.

LG ArwenDoll

04.10.2009 16:54
Antworten
XxSahnetortexX

Schwefelblättchen habe ich noch nie etwas von gehört.
Mit etwas Vitamin C Pulver - Arcorbinsäure
bleiben die Kartoffeln auch schön in der Farbe.
LG Antje

31.08.2010 13:33
Antworten
igelracer

Kann mir jemand sagen, was Lomboks sind?
Das habe ich noch nie gehört.
Danke!
LG
igelracer

07.10.2010 18:12
Antworten
strickteufel

heut zu Tage braucht man wirklich keine Schwefelplättchen mehr. Meine Mama hat schon vor über 30 Jahren diese Klöße gekocht. Im Supermarkt gibt es so genanntes Knödelweiß das dafür da ist, das die Knödel nicht dunkel werden

23.01.2014 03:19
Antworten
eulekerwe

Das Rezept ist klasse, allerdings statt des (auch gesundheitlich bedenklichen) Schwefels oder irgendwelcher sonstiger Hellmacher-Chemikalien aus der Apotheke, nimmt man einfach einen Schuss Essig und die Kartoffeln behalten ihre natürlich Farbe; der Essig verflüchtet sich beim Koc hen später vollständig !

Angemerkt sei noch, dass Kartoffelklöse dieser Art sich auch bestens für Diabethiker eignen, weil sie sich durch einen sehr niedrigen glykämischen Wert auszeichnen; große Verwunderung bewirkt bei mir deshalb auch der Umstand, dass fast alle anderen Rezeptvorschläge für Rohe Klöße hier im Internet meinen, dieses tolle Gericht noch mit Brot und Gries und Ei und was weiß ich noch allem anreichern zu müssen, wobei das Ei eo ipso natürlich nicht gesundheitschädlich, aber völlig überflüssig wäre, während Gries und Brot ja insbesondere für Diabetiker, aber grundsätzlich auch für den gesunden Körper im Grunde reines Gift aus raffiniertem ernährungsphysiologisch völlig wertlosem ausgemahlenem Getreide darstellen.

Also guten Apetitt allerseits !

29.06.2014 14:30
Antworten
Killedbysnusnu

Super Rezept - so einfach und doch perfekte Knödel! Sie sehr gut geschmeckt und sahen gut aus. Allerdings habe ich die Schwefel Plättchen durch einige Spritzer Essig ersetzt.

08.01.2015 01:02
Antworten
PeachPie12

ich mag knödel sehr gern und diese schmecken sehr gut.

19.10.2016 10:08
Antworten
yatasgirl

Hallo
Deine Klöße gab es heute bei uns schmecken sehr gut.
Danke fürs Rezept.

Lieb Grüße yatasgirl

31.03.2019 17:46
Antworten