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Selbstgemachte Honigschokolade

Echte Schokolade ganz einfach selber machen. Auch ein schönes Geschenk.

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30 Min. pfiffig 07.06.2016



Zutaten

für
450 g Kakaobutter
350 g Kakaopulver
200 g Honig, möglichst fest
n. B. Nüsse
n. B. Trockenfrüchte z. B. Rosinen
n. B. Vanille
n. B. Zimtpulver
n. B. Salz
n. B. Pfefferbeeren, rosa
n. B. Schokolinse(n)

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde
Man benötigt eine Schokoladenform, alternativ Shotgläser

In einer Schale über dem Wasserbad die Kakaobutter unter Rühren schmelzen, dabei immer wieder kurz vom Wasserbad nehmen, damit sie nicht zu heiß wird. Die Schale sollte nicht im Wasser hängen.

Die Schüssel vom Wasserbad nehmen, das Kakaopulver einrühren, dann den Honig einrühren. Der Honig sollte möglichst fest sein, da die Schokolade durch zu viel Flüssigkeit schnell ausflockt und kernig wird. Die Schokolade ggf. nochmals kurz unter Rühren über das Wasserbad stellen. WICHTIG: Bevor die Schokolade in ein anderes Gefäß gegossen wird, unbedingt das Wasser unten von der Schüssel abwischen. Wasser ruiniert die Schokolade.

Temperieren: Die Schokolade in der Schüssel (Metallschüssel) oder in einer neuen, kalten Schüssel (wenn die Schüssel selbst nicht schnell abkühlt z. B. aus Keramik) unter ständigem Rühren abkühlen lassen, bis sie leicht dickflüssig wird. Wenn sie die richtige Temperatur erreicht hat, sieht man die Schokolade, die vom Löffel tropft, noch kurz auf der Oberfläche der Schokolade in der Schüssel. Die Schokolade sollte sich nicht mehr warm anfühlen. Wer ein Küchenthermometer hat, beachtet die richtige Temperatur von ca. 31 - 32 °C.

Jetzt kann die Schokolade in die Form gegossen werden. Wenn sie schon zu dickflüssig ist, einfach nochmal über dem Wasserbad aufwärmen und wieder beim Abkühlen bewegen.

Die Schokolade am besten bei Raumtemperatur auskühlen lassen, oder im Kühlschrank, wenn es schnell gehen soll. Das bringt teilweise keine perfekte Oberfläche, kann aber auch klappen. Bei Raumtemperatur erreicht man ein besseres Ergebnis.

Die zusätzlichen Zutaten, wie Nüsse, Trockenfrüchte etc. entweder kurz vor dem Gießen in die Schokolade rühren, oder unten in die fertig gegossene, noch flüssige Schokolade geben. Die erstere Methode ist am Anfang leichter, da man etwas herumprobieren muss, bis man weiß, wann die Schokolade gegossen werden kann. Sie härtet im temperierten Zustand sehr schnell aus.

TIPPS:
- Auf keinen Fall Wasser in die Schokolade kommen lassen. Wenn das doch mal passiert, kann man versuchen, es vorsichtig mit einem Küchenpapier aufzusaugen.
- Wem die Schokolade zu schnell aushärtet, der kann nur 2/3 temperieren und dann das letzte Drittel untemperierte Schokolade unterrühren. So hat man mehr Zeit zum Gießen.
- Vor dem Temperieren einen Löffel in die Schokolade tunken, kurz vor dem Gießen wieder. Die Schokolade auf dem zweiten Löffel sollte sehr viel schneller aushärten und eine schön glänzende Oberfläche haben, während der erste Löffel noch flüssig und klebrig ist.
- Das Temperieren funktioniert auch auf einer glatten, kühlen Arbeitsfläche gut z. B. eine Marmor- oder Glasplatte. Das ist für größere Mengen empfehlenswert.
- Rosa Pfeffer aus der Gewürzmühle auf der Unterseite der Schokoladentafel sieht klasse aus und gibt dem Ganzen einen besonderen Kick, besonders gut zu Salzschokolade und Schokolade mit Rosinen.
- Schokolade mit Vanille eine Weile stehen lassen. Je länger sie liegt, desto besser zieht das Vanillearoma durch die Schokolade.
- Der Honig kann durch gesiebten Puderzucker ersetzt werden. Die Menge kann erhöht werden, wenn man es süßer mag, dann einfach mehr Honig (Vorsicht, nicht zu viel Feuchtigkeit!) oder beliebig viel Zucker hinzufügen.
- Für Milchschokolade zusätzlich Milchpulver einrühren.
- Wer keine Form zum Gießen oder nach dem Gießen noch einen Rest Schokolade hat, die Masse einfach in Shotgläser füllen, dadurch bekommt man schöne pralinenähnliche Schokohütchen.
- Man kann Schokolade auch auf Butterpapier gießen und zurechtschneiden, oder ein Gefäß mit Butterpapier auslegen und daraufgießen, oder in Ausstechförmchen für Kekse gießen. Das funktioniert mittelmäßig gut.
- Alles mit heißem Wasser säubern, die Schokolade schmilzt einfach ab.

Warum Temperieren?
- Hierdurch kristallisiert die Kakaobutter gleichmäßig aus und die Schokolade
- wird glänzend statt matt
- wird fest und glatt statt klebrig, ohne Temperieren schmilzt sie sehr schnell in der Hand.
- gibt einen schönen Bruch
- löst sich leicht aus der Form, weil sie beim Abkühlen schrumpft.

Ohne Temperieren funktionieren nur flexible Silikonformen oder, mit Glück, der Kühlschrank.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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Ingafera

Huhu ihr Lieben, bin gerade total fasziniert von dem Gedanken, eigene Schokolade herzustellen - aber wo bekommt man denn Kakaobutter am besten her? Am liebsten offline... 🙈 Liebe Grüße!

27.10.2018 09:49
Antworten
Bäähhh

Super lecker:-) Hab heut das erste mal Schokolade gemacht. Und es hat gleich alles geklappt. Hab in eine Hälfte gemahlene Haselnüsse gemacht und in die andere etwas Erdnussmus und gehackte Nüsse. Hab statt Honig Agavendicksaft genommen. Vielen Dank für das tolle Rezept:-)

11.02.2018 11:08
Antworten