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Zutaten

Tintenfisch(e) (Oktopus), nur die Tentakel inkl. Haut und Saugnäpfen
1 große Kartoffel(n)
50 ml Olivenöl, extra vergine, kalt gepresst
1 TL, gestr. Meersalz
1 Prise(n) Paprikapulver, edelsüß
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 2 Std. 45 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Tentakel werden gewaschen und von ihren schmalen Enden befreit. Diese kleinen Stückchen können für Salate oder Pastagerichte weiterverwendet werden.

Die großen Stücke werden in einen passenden Kochtopf gegeben und mit kaltem Wasser reichlich bedeckt. Anschließend wird dieses langsam erwärmt, bis das Wasser leicht zu köcheln beginnt. Dann muss die Hitze reduziert werden, so dass die Tentakel für den Rest der Garzeit nur noch brühen.

Die ist eines der Geheimnisse, warum die Tentakel butterweich werden. Ein weiterer Grund ist, dass dem Wasser keine weiteren Zutaten (insbesondere Salz) zugegeben werden. Die Siedetemperatur würde sonst unnötig erhöht werden.

Die Festigkeit kann mit der Gabel geprüft werden. Wenn diese mit ihren Zinken leicht in das Fleisch gleitet, kann der Garprozess beendet werden. Bei mir ist dies meist nach ca. zwei Stunden der Fall.

Währenddessen die Kartoffel mit ihrer Schale in Salzwasser kochen. Wenn sie gar ist, wird sie zur Seite gestellt und kurz vor dem Servieren des Gerichtes geschält und in Scheiben geschnitten. Die Scheiben werden in ein wenig Olivenöl goldbraun geröstet (sie können aber auch einfach nur so serviert werden, was authentischer wäre).

Die Tentakel nach ihrem Garzeitende aus dem Sud nehmen und kurz abkühlen lassen. Wenn man sie unbedenklich mit den Fingern anfassen kann, schneidet man sie in kleine mundgerechte Scheibchen und arrangiert diese zusammen mit den Kartoffelscheiben auf dem Teller.

Danach wird alles mit reichlich Olivenöl beträufelt. Die Kartoffelscheiben werden nach Geschmack mit dem Paprikapulver bestreut. Über die Scheibchen der Meeresfrucht wird grobes Meersalz gegeben, um einem faden Eindruck ein wenig gegenzuwirken.

Dies ist die einfache und schnörkellose Variante des beliebten spanischen Gerichtes.

Ich beschränke die Zutaten auf das Notwendigste. Einerseits möchte ich dem Gaumen mit dem einzigartigen und möglichst unverfälschten Tintenfischgeschmack schmeicheln. Und andererseits nähere ich mich damit der traditionellen Zubereitungsweise der Meeresfrucht durch die sogenannten „Pulpeiras“, die außer Wasser, Feuer und Kupferkesseln meist keine weiteren Hilfsmittel für den Garprozess nutzten.