Penne Gianni Rodolfo


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Deftiges und sehr schmackhaftes Teigwarengericht

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30 Min. normal 22.03.2005 1449 kcal



Zutaten

für
500 g Penne
150 g Speck, Würfel
30 g Butter
3 EL Olivenöl, kalt gepresst
2 große Zwiebel(n), geschält, fein gehackt
2 Zehe/n Knoblauch, fein gehackt oder gepresst
1 Dose Tomatenmark (oder 4 gehäufte EL aus der Tube)
150 ml Rotwein, schwer (z.B. Chianti, Rioja oder einen Cabernet Sauvignon, etc.)
2 Dose/n Tomate(n) (oder 2 kg frisch), enthäutet, geviertelt und entkernt
0,33 Peperoncini, längs aufgeschnitten, entkernt und in feinen Streifchen
1 TL Zucker
1 Würfel Fleischbrühe oder 2 TL Bouillongranulat
150 g Champignons, braun, geputzt, in Scheiben
12 Scheibe/n Schinken gekocht, in schmalen Streifen
200 g Thunfisch, aus der Dose, abgetropft, mit zwei Gabeln zerzupft
1 Becher Crème fraîche
150 g Parmesan oder Sbrinz, frisch gerieben
1 Bund Basilikum, Blätter in Streifen (2 Stängel für Dekoration)
½ Bund Oregano, frisch (oder 1 TL getrocknet), Blättchen abzupft und gehackt
½ Bund Thymian, frisch (oder 1 TL getrocknet), Blättchen abzupft und gehackt
Salz und Pfeffer, aus der Mühle
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Nährwerte pro Portion

kcal
1449
Eiweiß
58,26 g
Fett
82,09 g
Kohlenhydr.
111,49 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde 30 Minuten
In einer großen Kasserolle die Speckwürfel ohne Zugabe von Olivenöl oder Butter kross anbraten. Die Hitze reduzieren, die Butter und das Olivenöl dazugeben. Die Zwiebeln mitsamt Knoblauch darin glasig dünsten. Die Zwiebeln-Knoblauch-Speck-Masse in der Kasserolle auf die Seite schieben und das Tomatenmark auf dem Pfannenboden anrösten (es darf braun, aber nicht schwarz werden, wird sonst bitter). Mit dem Rotwein ablöschen und die Pelatis (oder Tomaten) dazugeben und umrühren. Vorerst wenig Peperoncinistreifchen zufügen (nachwürzen können sie immer noch). Den Zucker sowie den zerbröselten Fleischbouillonwürfel beifügen und zugedeckt auf kleinstem Feuer mindestens 1 Stunde ziehen lassen (je länger je besser). Von Zeit zu Zeit umrühren.
Die Penne in einer großen Kasserolle in reichlich Salzwasser al dente kochen. 15 Minuten vor dem Servieren die Crème fraîche sowie den Parmesan in die Tomatensauce geben und umrühren. Den abgetropften Thunfisch mit zwei Gabeln zerpflücken und dazugeben. Die Champignons, die Schinkenstreifen sowie die Gewürze (Basilikum, Thymian, Oregano), 1/2 TL Salz sowie kräftig Pfeffer aus der Mühle darunter mischen und umrühren. Abschmecken und, wenn nötig, nachwürzen.
Die Penne auf vorgewärmten Tellern anrichten und reichlich Sauce darauf geben. Mit 2-3 Basilikumblättern dekorieren. Dazu ein frisches, knuspriges französisches Weißbrot (Baguette) reichen und natürlich einen kräftigen Rotwein.

Die Sauce reicht für mindestens 8 Personen. Sie können die Hälfte der Sauce problemlos tiefgefrieren.

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Nora1955

Eine wirklich gelungene Geschmackskombination. Uns haben Bärlauch-Bandnudeln super dazu geschmeckt und natürlich der kräftige Rotwein, der bereits im Gericht verwandt wurde.

04.01.2017 20:48
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Marquise

Hoi Hans-Ruedi Nachdem uns der gratinierte Chicorée von gestern so gut geschmeckt hatte, habe ich mal damit angefangen, deine vielen Rezepte zu durchforsten und bin bei diesem hier hängen geblieben. Ich habe mich genau an deine Vorgaben gehalten, beim Wein habe ich einen 'Primitivo di Manduria' aus der Puglia mit 14.5 % Vol. genommen. Anstelle der Penne habe ich allerdings Radiatori gewählt. Ich finde, für eine aussergewöhnliche Sauce sollte man auch aussergewöhnliche Pasta nehmen, abgesehen davon nehmen Radiatori aufgrund ihrer Form die Sauce besonders gut auf. Um es kurz zu machen, wir sind begeistert und pappsatt :-)): Die Sauce schmeckt phänomenal! Die doch ziemlich verschiedenen Zutaten verbinden sich zu einem harmonischen Ganzen. Ich könnte mir gut vorstellen, beim nächsten Mal anstelle der Champignons frische Steinpilze beizugeben, mal abwarten, wie die diesjährige Pilzsaison verlaufen wird ;-). Viele Grüsse Marquise

19.03.2010 01:42
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hroth

@Marquise Hallo und guten Morgen Marquise Ich freue mich, dass Dir das von mir entwickelte Rezepte der «Penne Gianni-Rodolfo» gut gefällt. Es gehört ebenfalls zu meinen Favoriten. Ich habe zwischenzeitlich das Rezept ergänzt. Als weitere zusätzliche Zugabe verwende ich heute 2 gehäufte Teelöffel Pilzpulver. Leider kann man – meines Wissens - Pilzpulver in der Schweiz nicht kaufen. Man muss es selbst herstellen. Dies ist allerdings recht einfach. PILZPULVER **************** Pilzpulver ist ein Pulver aus getrockneten, zerstossenen oder gemahlenen Speisepilzen ohne weitere Zutaten, das als Gewürz für Suppen und Saucen verwendet wird DAS DÖRREN VON FRISCHEN PILZEN: Die Pilze werden mit einem feuchten Tuch abgerieben, jedoch möglichst nicht gewaschen. Schadhafte Stellen abschneiden. Pilze blättrig schneiden, um sicherzustellen, dass sie frei von Insekten und Maden sind. Beim Dörren von Pfifferlingen sollten die Stiele kleiner Exemplare entfernt werden, da sie leicht zäh werden. Legen Sie die Pilze auf ein Korbtablett oder Backblech, das mit Backpapier Pergamentpapier belegt ist. Zwei Tage an einen warmen, luftigen Ort stellen. Schneller geht es, wenn man die Pilze zwei Stunden bei 80° C im Umluftbackofen dörrt und dabei die Ofentür einen Spalt offenlässt. Sind die Pilze nicht vollständig trocken, bildet sich Schimmel und die ganze Arbeit war umsonst. Verwenden Sie für die Herstellung von Pilzpulver von allen getrockneten Pilzen etwa dieselbe Menge HALTBARKEIT: Luftdicht verpackt ist Pilzpulver jahrelang haltbar. Anders als Trockenpilze muss es zur Verwendung nicht eingeweicht oder längere Zeit gegart werden, um sein Aroma zu entfalten Beim Trocknen oder Dörren intensivieren sich Geschmack und Duft der Pilze WICHTIGER HINWEIS: Wenn Sie getrocknete Pilze gekauft haben um daraus ein Pilzpulver herzustellen, so empfiehlt es sich diese Pilze im Backofen bei 70 Grad – auf mittlerer Schiene – während einer Stunde zu backen. Die Pilze dürfen keinerlei Feuchtigkeit enthalten. Daher ist das erneute Trocknen der Pilze im Backofen (vor dem Mahlen) wichtig! MAHLEN: Danach werden die getrockenten Pilze entweder in einem Mörser (oder in einer Kaffeemühle oder in einem Cutter) zu Pulver verarbeitet DUNKEL AUFBEWAHREN:: Geben Sie das Pulver danach ein Glas mit Schraubverschluss und bewahren Sie das Pilzpulver in Dunkelheit (Kühlschrank) auf. Wenn Sie keinen Platz im Kühlschrank haben, so umwickeln Sie das Glas mit ALU-Folie (Lichtschutz) VERWENDUNG DES PILZPULVERS: Wenn Sie eine Sauce zu Fleisch oder Pasta herstellen, so geben Sie zur Intensivierung des Geschmacks zwei Teelöffel (gehäuft) des Pilzpulvers in die Sauce. Der Grundgeschmack der Sauce wird kräftiger (ohne, dass man das Pilzpulver explizit herausschmeckt) WELCHE PILZE EIGNEN SICH: Pilze aller Art getrocknet und zu Pulver zerrieben. Zum Beispiel: STEINPILZE entwickeln ein ausgeprägtes Rindfleischaroma mit angenehm ledrigen Anklängen MARONENRÖHRLINGE haben ein süsslicheres und weniger komplexes Aroma MORCHELN nehmen beim Dörren schweflige, fleischige, fast rauchige Noten an NELKENSCHWINDLINGE dagegen werden sanft und süsslich EDELREIZKER und PFIFFERLINGE werden fruchtig-üppig, während die Herbsttrompete ein dunkles Waldbodenaroma bekommt Alle weiteren essbaren Pilzarten (getrocknet) sind in einem Pilzpulver passend und willkommen DER SCHNELLSTE WEG ZUM SELSTGEMCHTEN PILZPULVER Es gibt in der Schweiz in der Migros (Migros Markt) und ich denke auch den Coop-Märkten diverse getrocknete Pilze zu kaufen. Z.B. Steinpilze, Herbsttrompeten, Shitake, Morcheln, Judasohren, Champignons de Paris. Allein aus diesen 5 verschiedenen Sorten lässt sich ein schmackhaftes Pilzpulver herstellen Weitere Pilze, die – getrocknet und gemahlen – vorzüglich in ein Pilzpulver passen: Hexenröhrling, die Stiele vom Parasol (Riesenschirmling), Totentrompete, Habichtpilz (Rehpilz), Kratarelle (Trompetenpfifferling), Kiefernsteinpilz, etc. *************************** Ich bin vom Pilzpulver begeistert und verwende es heute bei vielen Gerichten die Saucen aufweisen. Richtig dosiert gibt es der Sauce eine tolle Geschmacksnote – ohne, dass man mit Sicherheit sagen könnte hier hat es Pilzpulver drin. Herzlichen Gruss Hans-Ruedi (hroth)

19.03.2010 07:11
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Marquise

Hoi Hans-Ruedi Die Idee, Pilzpulver in diese Sauce zu geben, gefällt mir sehr gut, das werde ich beim nächsten Mal auf jeden Fall ausprobieren. Wir decken den grössten Teil unseres Steinpilzbedarfs selber, im Kt. GR, wo wir wohnen, ist das kein Problem. So sind wir nicht auf die nicht immer sehr ansprechende Importware aus dem Supermarkt angewiesen. Ich schneide die Pilze jeweils in Scheiben und trockne sie auf dem Dörrex, die "Abschnitte" vermahle ich in der Kaffeemühle zu Pulver. Grüessli Marquise

22.03.2010 02:24
Antworten
theghaz

Ich habe das Rezept heute nachgekocht, es wurde von meiner Mutter und mir übereinstimmend für sehr lecker befunden. Wird es mal wieder geben! Allerdings habe ich weniger Schinken (9 Scheiben, das sind ca. 300g) und Käse (75g Grana Padano) genommen. Champignons hätten hingegen ruhig mehr sein dürfen. Wein habe ich etwas mehr reingetan (250 ml). Die Hälfte ist übriggeblieben und wird eingefroren, wir sind gute Esser, also würde ich schätzen dass die Menge normalerweise für 6 Personen reicht.

22.05.2009 20:43
Antworten
hroth

Hallo Curiosa Ich denke, es ist nicht so tragisch, wenn ein Rezept nicht sofort "greift", d.h. Erfolg hat. Wahrscheinlich ist es auch für viele (auf Grund der Menge von Zutaten) eine zu grosse Herausforderung, oder sie wollen einfach den dafür notwendigen Aufwand nicht betreiben. Sei es wie es will: Dein Kommentar hat mich sehr gefreut und ist ein Aufsteller für mich. Herzliche Grüssen Hans-Ruedi (hroth)

03.06.2005 16:23
Antworten
curiosia

Schade, das dieses Gericht hier so wenig Anklang findet. :-( Gestern abend haben wir unsere eingefrorenen Reste verspachtelt, und ich muß sagen: es war fast besser als beim ersten Mal. ;-) Gögas Kommentar: "das kochst du aber wieder mal!" was ein sehr großes Lob ist, und sehr selten über seine Lippen kommt. liebe Grüße von curiosia

03.06.2005 11:47
Antworten
curiosia

Hallo Hans-Ruedi :-)) Habe fertig *zwinker*, und der einhellige Kommentar aller Essser: Hmmmmmmm, lecker! Der Chilenische Wein, den man laut Urteil der Weintrinker an unserem Tisch: "Nicht einem Esel ins Ohr schütten könne" (sprich nicht genießbar), machte sich in diesem Gericht ausgesprochen gut. Ich habe mich genauestens an die Mengenangaben der Gewürze (Kräuter) gehalten. Lediglich bei der Knoblauchmenge und den Peperoncini (da nahm ich eine geringe Menge getrocknete Flocken aus der Mühle) habe ich reduziert. Da muss aber jeder Koch wirklich selbst wissen, wie er Knobi und Schärfe verwenden will - und kann ;-) Die Sauce habe ich gut 2,5 Stunden sanft schmurgeln lassen, und sie war wunderbar sämig. Allerdings sind die Mengenangaben tatsächlich sehr reichlich. Meine wirklich große Pfanne, in der ich immer solche Gerichte koche, lief bald über ;-) Ich denke, selbst bei der Halbierung der Zutaten wäre noch was übrig geblieben, obwohl wir vier "gute Esser" sind. Macht aber nix, du schreibst ja, das man diese Sauce gut einfrieren kann. Ich verkochte einen Chateau Los Boldos 2003, Merlot, Requinoa. Chile. (13 % VOL.) Das sagt mir allerdings nix *rotwerd*, da ich normalerweise keinen Alkohol trinke, sondern nur zum Kochen verwende. Ein Badischer Wein wäre tatsächlich zu leicht für dieses Gericht gewesen. Ich musste das Rezept übrigens gleich an Schwiemu weitergeben, die sonst eher zurückhaltend bei meinen Kochkünsten reagiert ;-) Ich habe dir also ein Erfolgserlebnis zu verdanken! *freu* Ein deftiges Gericht und gut vorzubereiten, weil die Tomaten wirklich lange "schmurgeln" dürfen, und die Restlichen Zutaten erst zugeben werden, wenn das Nudelwasser aufgesetzt wird. Ich freu mich schon auf die erste "Resteverwertung" und kann nur sagen: Guten Appetit Liebe Grüße von einer pappsatten Curiosia

13.05.2005 10:28
Antworten
hroth

Hallo Curiosia Verzeih mir, dass ich erst jetzt bemerkt habe, dass dieses Rezept (das ich vor vielen Monaten eingegeben habe) publiziert wurde. Wegen dem Wein: Ich kenne den Baden Würtemberger-Wein nicht, kann Dir daher nicht raten. Die italienischen (oder schweren spanischen) Weine, sind ganz dunkelrot und "undurchsichtig". Sie haben meisten 12 (oder mehr) Volumen-Prozent in Sachen Alkoholgehalt. Der Wein spielt - meiner Meinung nach - bei der Zubereitung einer solchen Sauce eine wesentliche Rolle. Daher empfehle ich Dir einen wirklich schweren Italiener, Spanier, Australier oder einen Wein aus Chile zu verwenden. Alles Länder die für die Herstellung von Wein das bessere Klima haben als Deutschland. OK? Wenn Du das Gericht zubereitet hast, würde mich Deine Meinung dazu freuen. LG Hans-Ruedi (hroth)

20.04.2005 08:38
Antworten
curiosia

:-)) Eigentlich mag ich ja keine Rezepte mit "tausend" Zutaten aber hier läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Gut das Du gleich die Menge für die getrockneten Kräuter angegeben hast, das erleichtert mir das Nachkochen ;-) Allerding kenne ich mich mit Wein nicht besonders aus, geht auch ein Baden-Würtemberger Wein? Wäre der schwer genug? Ich werde versuchen, dieses Rezept nächste Woche zu kochen, wenn Schwiema und Schwiepa zu Besuch sind. (Anstelle der obligatorischen Bolognese) Ich freue mich jetzt schon auf das Geschmackserlebnis. lg curiosia

29.03.2005 05:34
Antworten