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Zutaten

Lammkeule(n), mit Bein ca. 1,2 kg, ersatzweise anderes Lammfleisch, Rindfleisch oder Hühnerkeulen ohne Haut, auc
2 große Zwiebel(n)
5 Zehe/n Knoblauch
1 Stück(e) Ingwer, ca. daumengroß
Chilischote(n), rot und grün, oder Pfefferschoten
1/2  Möhre(n)
1 Dose Tomaten, stückige, ersatzweise 3 - 4 frische Tomaten, gehackt
1 EL Paprikapulver, edelsüß
1 TL, gehäuft Kreuzkümmel (Cumin)
1 TL, gehäuft Korianderpulver
1 TL, gehäuft Kurkuma
1 EL Garam masala
1 TL Chiliflocken oder Chilipulver
1 TL Pfefferkörner, schwarze
1 TL Koriandersamen
1 kl. Dose/n Kokosmilch oder Kokoscreme, oder nach Geschmack Naturjoghurt
1 Bund Koriandergrün, gehackt, zum Garnieren
  Butterschmalz oder Öl
  Wasser
  Salz
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Koch-/Backzeit: ca. 3 Std. Ruhezeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Lammkeule entbeinen oder anderes Fleisch vorbereiten und in grobe Stücke von ca. 2 cm schneiden, bzw. Hühnerkeulen zerteilen. Anschließend 3 Knoblauchzehen und die Hälfte des Ingwers fein darüber reiben und mit den Fleischwürfeln vermengen. Ca. 30 Minuten ziehen lassen oder auch über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Vor dem Braten aber mindestens 1 Stunde rausstellen, das Fleisch sollte nicht eiskalt in die Pfanne kommen.

Zwiebeln, Möhre, Chilischoten, restliche 2 Knoblauchzehen und restlichen Ingwer fein hacken. Den schwarzen Pfeffer und die Koriandersamen in einem Mörser zerstoßen.

Am besten für die Zubereitung ist ein großflächiger, etwas tieferer Schmortopf oder eine Schmorpfanne geeignet. Etwas Butterschmalz oder Öl darin erhitzen, die Fleischwürfel kräftig anbraten, wenden und, sobald sie auf beiden Seiten ein wenig gebräunt sind, herausnehmen.
Aufgrund der Menge arbeite ich meist parallel mit einer weiteren Pfanne zum Fleisch anbraten.

In dem gleichen Topf nun die Zwiebeln ca. 5 Minuten gleichmäßig anbraten, immer wieder durchrühren, dann das restliche Gemüse, Möhren, Chili, Knoblauch und Ingwer hinzugeben und ca. 1 Minute kurz angehen lassen.
Jetzt kommen Pfeffer, Koriandersamen und alle anderen Gewürzpulver hinzu. Diese am besten schon vorher in einem Gefäß vermischen. Kurz mit dem Gemüse vermengen und anbraten; dieser Schritt ist sehr wichtig - die Gewürze sollen schön die nötige Flüssigkeit aus dem Gemüse ziehen und dabei anrösten. Aber unbedingt auf die Temperatur aufpassen, damit die Gewürze nicht verbrennen!
Nach ca. 1 Minute die Fleischwürfel wieder hinzugeben und mit den Dosentomaten ablöschen. Die leere Dose noch ein- bis zweimal mit Wasser auffüllen und aufgießen, so viel, dass alles zu gut 2/3 bedeckt ist.

Nun den Deckel aufsetzen und für ca. 2,5 - 3 Stunden leicht köcheln lassen. Ab und zu umrühren.

Nach ca. 2 Stunden sieht man schon wie sich das Gemüse zersetzt hat und eine schöne sämige Soße entsteht. Je nach Geschmack jetzt mit Salz würzen. Pfeffer ist i. d. R. nicht mehr nötig.

Ca. 10 Minuten vor dem Servieren nach Belieben 1/2 bis 1 Dose Kokosmilch hinzugeben oder nach Belieben löffelweise Naturjoghurt einrühren. Anschließend nochmals abschmecken.
Wem es anfangs etwas zu aromatisch ist, der kann hier gut mit Kokosmilch oder Joghurt nochmal einiges "abfangen".

Ich mag solche Currys i. d. R. sehr intensiv, scharf und aromatisch, wie man es vom Inder kennt. Wer hier etwas vorsichtiger sein will kann gerne an Gewürzen und Chili erstmal weniger verwenden - späteres Nachwürzen ist überhaupt kein Problem.

Dazu gehört natürlich Reis.
Wir mögen gerne am Teller noch ein paar Kleckse Joghurt darüber und frisch gehacktes Koriandergrün.
Ich reiche zu Currys immer noch einen erfrischenden Salat aus gewürfelter Gurke, Salz und einem Hauch Cumin, vermengt mit Naturjoghurt.