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Allgäuer Wasserstopfer

schnell, einfach und für den kleinen Hunger zwischendurch

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5 Min. simpel 06.11.2015 138 kcal



Zutaten

für
Wasser
2 Prise(n) Salz
n. B. Mehl
etwas Margarine

Nährwerte pro Portion

kcal
138
Eiweiß
1,98 g
Fett
8,20 g
Kohlenhydr.
14,22 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 5 Minuten Koch-/Backzeit ca. 15 Minuten Gesamtzeit ca. 20 Minuten
Am besten eine kratzfeste Pfanne nehmen oder wenn man vorsichtig ist und was ich eher bevorzuge eine beschichtete Pfanne. Etwa 1 cm Wasser in die Pfanne geben. Nicht zu viel, weil es sonst einfach nicht schmeckt. 2 Prisen Salz hinzugeben.
Die Herdplatte auf mittlere Hitze stellen und mit einem Schneebesen das Mehl zu einer dickflüssigen Masse einrühren. Hier ist zügiges Arbeiten gefragt und ständiges Rühren, da sonst Klümpchen entstehen.
Wenn man fertig ist mit Einrühren, die Hitze minimal höher stellen. Sobald die Oberfläche soweit "angetrocknet" ist etwas Margarine darauf zerlassen und gleichmäßig verteilen. Die Unterseite sollte leicht angebräunt sein. Jetzt ist der Wasserstopfer fertig.

Am besten schmeckt es direkt aus der Pfanne, deswegen auch die Empfehlung mit der kratzfesten Pfanne. Ich würde die Menge für 1 - 2 Personen schätzen, aber nicht als Hauptmahlzeit, sondern eher für den kleinen Hunger zwischendurch.

Der Wasserstopfer ist ein sogenanntes Arme-Leute-Essen aus dem Allgäu, dessen Rezept ich von meinem Dad habe. Ich habe keine genauen Mengenangaben, weil es einfach nach Gefühl gemacht wird.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Kochmamsell-Mati

Ich finde es soooo schön, dass du dein Kindheitsrezept mit uns teilst! Wir hatten auch öfter "Arme-Leute-Essen" und ich habe noch heute den grössten Respekt davor, wie die Generationen vor uns aus praktisch "Nichts" ein halbwegs sättigendes Essen zaubern konnten. Aus dem Vollem zu schöpfen und daraus eine Delikatesse zuzubereiten ist dagegen nahezu ein Klacks! Da werde ich doch gleich mal wieder "Klacker-Klüten" kochen...wie früher meine Mum!!! Für dein Rezept aus vergangener Zeit bekommst du respektvolle 5 Sterne! Wirklich lecker und ganz toll nach Gusto aufzupeppen!

11.02.2020 20:51
Antworten
amateurhausfrau

Ich nehm jetzt auch mal eine ältere Pfanne. Bei den beschichteten traut man sich nicht kräftig genug mit dem Schneebesen zu rühren. Ja, ich hatte so Klümpchen drin und unten ist er nicht richtig braun geworden.

26.02.2019 07:01
Antworten
ShwaShwa

Der Vorteil bei den beschichteten ist sicherlich, dass der Wasserstopfer nicht festklebt am Boden. Ich habe ihn auch schon oft mal gewendet :) Wenn du Klümpfchen hast, dann hast du entweder das Mehl nicht schnell und/oder gut genug verrührt oder zuviel Mehl genommen. Was die Unterseite betrifft, die nicht braun werden will, versuch etwas mit der Hitze zu spielen. Vielleicht bist du zu zaghaft.

26.02.2019 21:17
Antworten
amateurhausfrau

Als ich Kind war, gab‘s das öfter mal als Zwischenmahlzeit für uns. Das schmeckt super gut. Ich habe selber nie wieder einen gescheiten Stopfer hingekriegt und dachte das liegt vielleicht an den beschichteten Pfannen. Was nimmst du für eine Pfanne?

22.02.2019 18:48
Antworten
ShwaShwa

Hattest du Klümpchen in deinem Wasserstopfer? Ich nehm immer eine beschichtete Pfanne. Da ich aber direkt aus der Pfanne esse, muss eine ältere dafür herhalten, bei der es nicht so schlimm ist wenn vielleicht doch mal ein Kratzer dazukommt ☺

24.02.2019 23:11
Antworten
Dagdas_Kessel

***Gerade musste ich feststellen, dass auf FB über dieses Rezept hier gelästert wird. An alle, die rumlästern: Das ist tatsächlich ein historisches Rezept, eine historische Mehlspeise, die oft das alltägliche Essen der ärmeren Leute darstellte (man ersetze dabei Margarine durch Fett wie z.B. Schmalz). Rezepte wie diese haben eure Großeltern und Urgroßeltern noch gegessen (oft genug ohne Fett, weil man sich das Fett schlicht nicht leisten konnte). Mag ja sein, dass euch das heutzutage fürchterlich erscheint, aber denkt dran, es ist noch keine 100 Jahre her, da waren die Leute froh, wenn sie so etwas auf dem Tisch hatten!*** Zum Rezept: Ich selbst kenne ein ganz ähnliches Rezept aus dem Schwäbischen, von meiner Oma (die war Jahrgang 1912), das nannte man "Kratzete". Zutaten und Zubereitung ist dieselbe (nur Margarine durch Schweineschmalz ersetzen), nur wird dann, wenn die Unterseite gebräunt ist, das ganze noch mit dem Pfannenwender in Stücke geteilt und noch weiter angebraten, dass es dann ähnlich aussieht wie ein Kaiserschmarrn. Meine Oma hat übrigens dafür eine gusseiserne Pfanne benutzt. In dieser Pfanne brannte das Ganze auch nicht an. Mein Tipp: Entweder eine beschichtete Pfanne verwenden, wie von ShwaShwa beschrieben, oder eine gusseiserne. Und achtet darauf, dass das Mehl ordentlich durchgekocht ist, dann schmeckt das Ganze nämlich verblüffend gut (und es ist mit Margarine sogar voll vegan ;-) )

24.01.2018 21:58
Antworten
JohnsonLimp

Ich finde, du hast deinen Standpunkt noch nicht ausführlich genug dargelegt.

25.01.2018 06:29
Antworten
Dagdas_Kessel

Eigentlich ist das hier OT und gehört eher ins Forum, aber egal, dann noch mal für Johnson Limp ausführlich: Über dieses Rezept hier wurde in FB hergezogen, die Leute lachten darüber, wie man so ein "dämliches" Rezept hier in FB einstellen kann. Geteilt hat dieses Rezept auf FB die Seite "worst of Chefkoch", dort kann man die ganze Geschichte nochmal nachlesen. Die Leute haben sich über ein historisches Rezept kaputt gelacht, weil ihnen der historische Bezug nicht klar war. Das wäre dasselbe, als wenn man sich über einen altsteinzeitlichen Faustkeil kaputt lachen würde, weil das so ein "dämliches" Werkzeug ist, oder über einen mittelalterlichen Ochsenkarren, weil das so ein "dämliches" Fahrzeug ist. Also so in etwa: Wie kann man so doof sein, einen Stein als Werkzeug zu benutzen, wenn es im Baumarkt super Werkzeug gibt, oder wie kann man so bekloppt sein, einen Ochsenkarren als Fahrzeug zu benutzen, wo es doch Autos gibt. Und ich fand das einfach schockierend, wie verächtlich die Leute über dieses Rezept geurteilt haben. Jetzt klar?

25.01.2018 10:38
Antworten
Veggiherz

Ich mag solche einfachen Sachen. Genau richtig für zwischendurch. Vor allem liebe ich essen, dass man direkt aus Pfanne oder Topf isst ☺ also genau mein Ding. Vielen Dank für das Rezept

13.11.2015 10:28
Antworten
ShwaShwa

Sehr gerne. Lass es dir schmecken :)

13.11.2015 13:14
Antworten