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Zutaten

Portionen
  Für den Teig:
500 g Mehl
50 g Zucker, alternativ entsprechend flüssiger Süßstoff
1 TL Salz
225 ml Milch (Magermilch geht auch)
1 Würfel Frischhefe
60 g Butter
1 m.-großes Ei(er)
Zitrone(n), der Abrieb davon
  Für die Füllung:
150 g Haselnüsse, gerieben (Walnüsse o. Mandeln gehen auch)
100 g Zucker (wer es süßer mag, nimmt z. B. 150 g)
Eiweiß
1/2 Tasse Wasser (normale Kaffeetasse)
1 großer Apfel, fein gerieben
  Zum Bestreichen:
Eigelb (bleibt bei der Füllung übrig!)
1 Schuss Milch (hier geht auch Magermilch)
1 Prise(n) Salz
  Für die Glasur:
Zitrone(n), der Saft davon
1/2 Pck. Puderzucker

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 35 Min. Ruhezeit: ca. 2 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Teigzubereitung im Brotbackautomaten:
Milch erwärmen (nicht erhitzen oder kochen!), darin die Butter schmelzen lassen, anschließend in der lauwarmen Butter-Milch-Mischung die Hefe auflösen.
Das Milch-Butter-Hefe-Gemisch in den BBA geben. Anschließend alle anderen Zutaten noch hinzufügen. (Wichtig ist nur, dass man zuerst alle flüssigen Zutaten hinein gibt, und erst danach alle trockenen!). Jetzt wählt man das "Teigkneten" Programm seines BBA - Automaten. (bei mir dauert das Programm etwa 1h 50 Minuten) - dadurch verkürzt sich später natürlich auch die Gehzeit erheblich!

Manuelle Zubereitung mit der Hand oder einer Küchenmaschine:
Auch hier wieder Milch erwärmen,die Butter darin schmelzen und die Hefe darin auflösen.
Alle trockenen Zutaten in eine große Schüssel geben. Anschließend noch alle flüssigen. Das Ganze nun etwa 10 Minuten von Hand durchkneten. Wer eine Küchenmaschine hat, kann ja dort alles kneten lassen, dann aber bitte keine 10 Minuten lang.

Anschließend den Teig gehen lassen. Dies kann locker 2 Stunden oder länger dauern.

Während der Teig schön geht, bereitet man die Füllung vor:
Hierfür gibt man den Zucker und das Wasser in einen Kochtopf, bringt alles zum Kochen und lässt es anschließend auskühlen.
Nun trennt man ein Ei, und schlägt das Eiklar mit einer Gabel leicht schaumig. (Das Eigelb brauchen wir später noch!). Anschließend gibt man die gemahlenen Nüsse, das Eiklar und den fein geriebenen Apfel zum ausgekühlten Zuckersirup hinzu und verrührt alles gut. Beim Apfelreiben kann die Schale ruhig mit gerieben werden.

Ist der Teig genügend aufgegangen, diesen auf einer bemehlten Unterlage rechteckig auf die Größe eures Backbleches ausrollen. Anschließend verteilt ihr die Füllung gleichmäßig darauf und rollte ihn von der Längsseite auf.

Jetzt kommt der etwas kniffligere Teil. Das Flechten! Hier gibt es zwei Methoden.

Die einfachere Methode:
Hierfür schneidet man mit einer Schere oder Geflügelschere die Rolle von einer Seite in der Mitte bis hin zur Mitte durch. Anschließend nimmt man die zwei Enden und flechtet diese zu einem Zopf. Die Füllung kann und muss dabei sogar etwas heraus quellen.
Anschließend macht man das Gleiche noch von der anderen Seite. Hier aber bitte unbedingt bis zur Mitte durch schneiden, sonst macht ihr den gleichen Fehler wie ich bei beinem ersten Backversuch. Dann sieht man in der Mitte des fertigen Striezels nämlich keine Füllung, da dort die Rolle ja noch geschlossen ist.

Die "Profi"-Methode:
Bei dieser Methode wird die ganze Teigrolle in einem Schritt in der Mitte durchgeschnitten. Erst danach flechtet man die beiden Stränge zu einem Zop.

Hat man das geschafft, verquirlt man das übrig gebliebene Eigelb noch mit etwas Milch und gibt auch noch eine Prise Salz hinzu. Mit dieser Mischung wird der fertige Striezel noch schön eingepinselt. Man darf hier ruhig auch die Nussfüllung mit einpinseln.

Den fertigen rohen Striezel transportiert man nun vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und heizt auch gleich den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Während sich der Ofen noch aufheizt, lässt man den Teig nochmals einige Minuten gehen.
Wenn der Ofen heiß ist, gibt man den Zopf auf der mittleren Schiene hinein. Die Backzeit beträgt je nach Ofen etwa 30 - 45 Minuten. Bei mir waren es exakt 35 Minuten. Hier muss jeder auch ein bisschen selbst entscheiden, wie hell oder dunkel man den Striezel haben möchte.

Ist der Striezel fertig gebacken, kann er noch warm mit einer Zitronen-Glasur überzogen werden.
Hierfür wird der Saft einer ganzen Zitrone mit ca. einer 1/2 Packung Puderzucker verrührt und auf dem Striezel verteilt. Alternativ kann man ihn, so wie ich auch, einfach auskühlen lassen und schön mit Puderzucker bestreuen.

Varianten:
Bei der Füllung kann man natürlich fast unendlich variieren.
Die Haselnüsse kann man durch Walnüsse/Mandeln etc. ersetzen.
Den Zucker kann man auch auf 150g erhöhen oder auch auf etwas weniger senken.
Auch kann man zur Füllung z. B. eine Prise Zimt oder etwas Rum oder Rosinen etc. hinzugeben.
Bei der Glasur könnte man anstelle des Zitronensaftes auch etwas Rum verwenden.

Hinweis zum Süßstoff:
Ich ersetze bei diesem Germ/Hefeteig eigentlich immer den Zucker durch die entsprechende Menge flüssigen Süßstoff. Klappt ohne Probleme.
Ist das Backwerk nicht für mich gedacht, verwende ich keinen Süßstoff sondern normalen Zucker.