Gebratene Makrelenfilets, Rahmkohlrabi und Kartöffelchen


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Hauptgericht oder wie hier: Fischgang eines mehrgängigen Menüs

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40 Min. normal 24.10.2015



Zutaten

für

Für den Fisch:

2 Makrele(n), frische
etwas Olivenöl
1 EL Butter
Salz
Pfeffer, schwarzer aus der Mühle
1 Zehe/n Knoblauch
2 Zweig/e Thymian, gern auch: Zitronenthymian

Für das Gemüse:

2 Kohlrabi (je nach Größe auch 3)
Salz
200 g Schlagsahne
Pfeffer, schwarzer aus der Mühle
Muskat, frisch gerieben
1 Spritzer Zitronensaft
1 Prise(n) Zucker
1 EL, gestr. Speisestärke, in ca. 50 ml kaltem Wasser angerührt, ohne Klümpchen

Für die Kartoffeln:

12 Kartoffel(n), sehr kleine (Pellkartoffelgröße), vorwiegend festkochend
Salz
2 Frühlingszwiebel(n), nur der grüne Lauchteil, in leicht angeschrägte Ringe geschnitten

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 40 Minuten Koch-/Backzeit ca. 20 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde
Die Makrelen mit einem Längsschnitt am Bauch (von oberhalb der Bauchflosse hoch bis zum Kopf) aufschneiden und die Innereien entfernen. Unter fließendem kaltem Wasser von innen und außen abspülen, dabei die ganz dunklen Stellen innen herausreiben (sie schmecken sonst später bitter oder tranig) und den Fisch von innen und außen mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Filets herausfiletieren. Von den Filets die Rippengräten entfernen. Die Stehgräten in der Mitte des Filets mit zwei parallelen Schnitten entfernen.

Eine sehr gute Anleitung zum Makrele-Filetieren gibt es auf youtube.

Kohlrabi schälen und in Stifte schneiden. In Salzwasser bissfest garen, durch ein Sieb abgießen, dabei ca. 200 ml vom Kochwasser auffangen. Das aufgefangene Kochwasser zurück in den Topf geben, mit 200 g Schlagsahne auffüllen und aufkochen lassen. Die angerührte Speisestärke angießen und die Sauce damit unter Rühren binden und (wichtig!) 3 oder 4 Minuten kochen lassen, damit die Sauce später nicht mehlig schmeckt. Es sollte eine cremige Sauce entstanden sein. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Die Kohlrabi zurück in die Sauce geben. Kurz vor dem Anrichten den Zitronensaft zufügen, vorsichtig umrühren und nochmal abschmecken.

Die Kartoffeln schälen, in Salzwasser gar kochen.

Die Makrelenfilets durchschneiden und auf den Innenseiten salzen und pfeffern, jedoch nicht auf der Hautseite. Eine beschichtete Bratpfanne auf den Herd stellen und auf mittlerer Hitze heiß werden lassen. Olivenöl hineingeben und die Makrelenfilets mit der Hautseite nach unten ins heiße Öl gleiten lassen, die geschälte und angestoßene Knoblauchzehe, die beiden Thymianzweige mit der Butter in Flöckchen in die Pfanne um den Fisch herum geben und den Fisch einige Minütchen braten, dabei den Fisch ab und zu mit der Olivenölbutter aus der Pfanne belöffeln. Die Pfanne ausstellen, aber auf der Platte stehen lassen, so dass der Fisch noch etwas nachzieht.

Die Rahmkohlrabi auf Tellern anrichten, Die Kartoffeln durch ein Sieb abgießen und zum Kohlrabi auf den Tellern fügen. Pro Portion (im Menü) 3 kleine Kartöffelchen rechnen, bei einer Hauptmahlzeit entsprechend mehr.

Die Makrelenstücke ganz kurz (ca. für 1 Minute) in der Pfanne wenden und dann auf den Tellern auf dem Rahmkohlrabi mit der Hautseite nach oben anrichten. Im mehrgängigen Menü rechne ich 1 ganzes Filet (also zwei Filetstücke) pro Person. Für eine Hauptmahlzeit würde ich 1 Makrele (also 4 Filetstücke) pro Person rechnen.

Mit Frühlingszwiebelgrün bestreuen und sofort servieren.

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dominik1971

Hab es gestern gekocht und es war hervorragend

11.01.2020 19:45
Antworten
Ellenm63

Hört sich sehr lecker an. Werde das Rezept morgen mal nachkochen. Habe allerdings noch Zander- und Wolfsbarschfilet eingefroren. Ich nehme an, ich kann diese für dieses Rezept auch verwenden?

16.03.2019 06:54
Antworten
fmueller1

Das hoert sich wirklich gut an und ich werde das unbedingt mal nachkochen. Allerdings werde ich die Makrelen nach dem ausnehmen ganz grillen oder braten, und erst wenn gar das Fleisch von den Graeten abloesen. Ich finde das ist sehr viel einfacher als roh filletieren.

08.03.2019 05:50
Antworten
Irina_Saar

Tolles Rezept. Mit viel Können und Liebe geschrieben. Sehr, sehr lecker!

06.10.2018 16:32
Antworten