08/15 Kartoffelbrot


Rezept speichern  Speichern

Vollkornroggenmischbrot mit Kartoffeln und Sauerteig, auch gut zur Resteverwertung gekochter Kartoffeln

Durchschnittliche Bewertung: 4.42
 (10 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

30 Min. normal 07.10.2015 2335 kcal



Zutaten

für
200 g Sauerteig (Roggensauerteig)
400 g Kartoffel(n), gekocht
200 g Roggenvollkornmehl
250 g Weizenmehl
15 g Salz
100 g Wasser
n. B. Hefe, falls der Sauerteig noch nicht genug Triegkraft hat
n. B. Brotgewürzmischung

Nährwerte pro Portion

kcal
2335
Eiweiß
69,18 g
Fett
10,14 g
Kohlenhydr.
480,81 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 4 Stunden Koch-/Backzeit ca. 55 Minuten Gesamtzeit ca. 5 Stunden 25 Minuten
Die Kartoffeln durch eine Presse drücken, ob Pell- oder Salzkartoffeln ist egal. Ich habe bisher immer festkochende genommen, entweder Linda oder rotschalige Kartoffeln. Bei mehligen Kartoffeln kann es sein, dass man etwas mehr Wasser an den Teig geben muss.

Alle Zutaten in der Küchenmaschine 5 Minuten durchkneten lassen, bis ein homogener Teig entsteht. Das dauert mit den Kartoffeln etwas länger, als wenn man nur Wasser für die Feuchtigkeit zugibt. Den Teig rund 30 Minuten ruhen lassen, dann durchkneten und einen Laib formen. Diesen in einen Gärkorb oder eine Form geben.

Je nach Triebkraft des Sauerteiges oder ob Hefe verwendet wurde, das Brot 1 - 4 Stunden an einem warmen Ort (am besten mit einem feuchten Tuch abgedeckt oder in einer großen Tüte) gehen lassen.

Den Ofen rechtzeitig auf 250 Grad Celsius vorheizen. Das Brot unter Schwaden (mit Wasser in einer feuerfesten Form im Ofen oder Nebel aus der Sprühflasche) 15 Minuten bei 250 Grad backen. Dann die Wasserschale rausnehmen und das Brot bei 200 Grad 20 Minuten weiter backen. Danach nochmals 20 Minuten backen, wobei der Ofen weiter runterregelt wird auf 180 Grad. Das Brot rausnehmen, auskühlen lassen und genießen.

Tipps: Die Kartoffeln schmecken je nach Sorte in den ersten 2 Tagen stark bis gar nicht aus dem Brot heraus, geben ihm aber eine längere Frische und Saftigkeit. Die Sorte Linda schmeckt beispielsweise nicht raus, die rotschaligen Kartoffeln in den ersten beiden Tage sehr stark.

Wer lieber Brot hat, das würziger schmeckt, sollte Brotgewürz hineingeben. Für Experimentierfreudige empfehle ich, ein bis 2 Zweige Rosmarin mit heißem Wasser aufzugießen. Wenn es ausgekühlt ist, die Zweige rausnehmen und statt des Wassers 100 g des Rosmarinaufgusses nehmen. Wenn man aromatische Kartoffeln hat, die rausschmecken gibt das zusammen eine schöne Note.

Zum Sauerteig gibt es hier in der Datenbank einige Rezepte, die einem verraten wie man ihn ansetzt, das dauert allerdings einige Tage, bis er backbereit ist.

Für das Brot nehme ich meistens Roggenvollkornmehl und Weizenauszugsmehl. Natürlich kann man auch beides als Vollkorn oder beides als Auszugsmehl nehmen, dann aber entsprechend die Wassermenge anpassen.



Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

Maren_Rathje

Ich backe grad das zweite Brot, dieses Mal mit anstellgut. Ich habe letztes Mal im Internet gelesen, daß man die gramm Zahl vom anstellgut durch 2 teilt und dann jeweils einen Teil Mehl und einen Teil Wasser nimmt, also für dieses Rezept dann 100gr Mehl mehr und 100gr Wasser mehr. Ich glaube Wasser hätten auch 75gr gereicht, war sehr feucht der Teig. Nichtsdestotrotz ist es super aufgegangen und hat auch sehr lecker geschmeckt 😊

04.03.2021 15:31
Antworten
Maren_Rathje

Danke für das Rezept, ich möchte es gerne ausprobieren und habe eine tüte Sauerteig Extrakt da. Weiß jemand von euch wie da das Mengenverhältnis zum Mehl ist? Bleiben die Mengen gleich? Vielen Dank 😊

19.02.2021 16:43
Antworten
NichtdieKaethe

Oberlecker! Das zweite Brot (innerhalb von 3 Tagen) ist gerade im Ofen und die ganze Familie freut sich schon. Danke für das Rezept!

22.01.2021 19:43
Antworten
mikethespike

Rezept liest sich gut. ich habe heute ein ähnliches brot gebacken, allerdings mit weniger kartoffeln und sauerteig mit vollkornweizen. hat prima geklappt und wird mit diesem Rezept sicher auch funktionieren. ich werde es auf jeden Fall mal nachbacken. Was mir besonders gefallen hat, ist der Hinweis mit den Gewürzen. Bei anderen Kartoffelbrotrezepten ist davon keine Rede. Ich verstehe nicht, wie man Brot (abgesehen vom Salz und manchmal auch Zucker) ungewürzt backen und essen kann.

10.01.2021 20:26
Antworten
mikethespike

tipp: wenn du brot ohnehin im bräter oder römertopf bäckst, kannst du mehr flüssigkeit zugeben, nach dem gehen lassen einfach umrühren und in das backgefäß geben. dann kannst du dir das falten sparen. einfach mal probieren. man kann übrigens auch rohe geriebene kartoffel verwenden (am besten mit der schale)

12.01.2021 16:59
Antworten
stern_71

Ein tolles Rezept, danke dafür. Das Brot schmeckt richtig gut... LG Karin

26.11.2019 21:12
Antworten
Karikie

Hallo, Das Brot ist wirklich richtig lecker und absolut nicht trocken! Wahrscheinlich war mein Sauerteig etwas flüssiger, denn ich habe einiges mehr Mehl gebraucht und der Laib hat dann auch etwas länger im Ofen gebraucht. Zur Sicherheit, weil der Sauerteig noch relativ jung ist (und aus Zeitmangel), hab ich eine Prise Trockenhefe dazugetan. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Meine Mutter hat sich gleich das Rezept gekrallt - und das will etwas heißen! Vielen Dank für's Rezept! LG, Karikie

17.03.2019 09:28
Antworten
Goerti

Hallo! Ich habe auch die Tage dein Kartoffelbrot gebacken. Für das doppelte Rezept habe ich 20 g Salz und zusätzlich 100 g Wasser genommen. Die Gehzeit lag bei knapp 4 1/2 Stunden, aber es hat sich rentiert, das Brot war richtig klasse, wahnsinnig saftig. Super! Das backe ich gerne wieder, vielen Dank für das Rezept. Grüße Goerti

22.04.2017 08:57
Antworten
RChris78

Kann mich nur anschließen: super saftig und locker, obwohl ich mit 100 % Vollkornmehl gebacken habe. Auch die Mengenangaben waren perfekt. Ein einfaches Rezept ohne Schnickschnack; das wird eines meiner Alltagsbrote! LG Christine

09.05.2016 11:07
Antworten
elmjägerin

Sehr locker und saftig, das werde ich bestimmt bald wieder backen! VG elmjägerin

22.10.2015 21:36
Antworten