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Zutaten

Portionen
200 g Sauerteig (Dinkelsauerteig aus 100 g fein gemahlenem Dinkel und 100 ml Wasser)
200 g Dinkel, frisch, fein gemahlen (ersatzweise Dinkelvollkornmehl)
100 g Weizen, frisch, fein gemahlen (ersatzweise Weizenvollkornmehl)
200 g Weizenmehl Type 550 oder 405
2 TL Salz
250 ml Milch
10 g Frischhefe (1/4 Würfel, nach Belieben)
50 g Butter, weich
1 EL Honig, flüssig
  Fett für die Form

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 45 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 45 Min. Ruhezeit: ca. 1 Std. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Den Sauerteig aus 100 g frisch gemahlenem Dinkel (oder fertig gekauftem Dinkelvollkornmehl), 100 ml lauwarmem Wasser und 50 g Anstellgut (zurückbehaltenem Sauerteig vom letzten Brotbacken, auch auf Roggen- oder Weizenbasis gezogen) ansetzen. Wer das erste Mal mit Sauerteig arbeitet, kann diesen z. B. nach folgender Anleitung selbst herstellen, muss dann aber vier Tage vor dem Backen damit beginnen: http://www.chefkoch.de/forum/2,37,150549/Sauerteiganleitung-mit-viel-Humor.html .

Alle Mehlsorten in einer Schüssel mit dem Salz mischen. Die Milch minimal erwärmen, nach Belieben die Hefe darin auflösen (diese verkürzt die Gehzeit des Brotes etwas und sollte vor allem bei ganz jungem Sauerteig eingesetzt werden, wer triebstarken Sauerteig und entsprechend Zeit besitzt, kann auch ganz darauf verzichten). Vom Sauerteig nach Belieben etwa 50 g für das nächste Backen abnehmen und in einem sauberen Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren.

Zum restlichen Sauerteig die Hefemilch geben und gut verrühren. Dann die weiche Butter und einen Teil des Mehls darunter rühren, den Rest des Mehls unterkneten. Etwa 10 min kräftig kneten, dabei den Teig immer wieder zu einem Rechteck auseinanderziehen, zusammenfalten, wieder kneten, ziehen und falten, so dass der Teig dabei gut gedehnt wird. Der Teig sollte fest-elastisch, noch ein klein wenig feucht, aber nicht mehr klebrig sein. Evtl. während des Knetens je nachdem noch etwas Mehl oder esslöffelweise warme Flüssigkeit (das kann auch Wasser sein) zugeben. Teig ein letztes Mal zu einem Rechteck dehnen und so zu einem Ball formen, dass innen eine "Lufttasche" eingeschlossen ist. Den Teigball in der Schüssel mit einem Tuch bedeckt bei Raumtemperatur 30 min ruhen lassen.

In der Zwischenzeit eine speziell gerippte Toastbrotform mit Deckel (z. B. beim Hobbybäckerversand im Angebot) oder eine normale Kastenform von 36 cm Länge sehr gut ausfetten. Den Teig nach dem Ruhen nochmal kurz durchkneten, zu einem dicken Rechteck in Länge der Form ausrollen, zu einer "Roulade" zusammenrollen und diese mit der "Nahtseite" nach oben in die Form legen. Den Deckel schließen bzw. eine einfache Kastenform in eine große Plastiktüte schieben. An einem warmen Ort (28 - 30 Grad) bis etwa zur doppelten Höhe aufgehen lassen (bei mir dauert das ca. eine Stunde).

Den Backofen mit Ober- und Unterhitze auf 200 Grad vorheizen. Die Form auf die 2. Schiene von unten setzen (natürlich ohne Plastiktüte!) und etwa 45 min backen. Das Brot aus dem Ofen nehmen, den Deckel öffnen, das Brot etwas abkühlen lassen und dann auf ein Gitter stürzen und völlig auskühlen lassen.

Der Deckel der klassischen Toastbrotform verhindert die Krustenbildung, eine normale Kastenform ergibt eher ein klassisches, etwas dunkleres Weißbrot - aber toasten kann man beides sehr gut! Im Gegensatz zu gekauftem Toastbrot werden die Scheiben wunderbar knusprig und duften herrlich!

Tipp 1: In Portionen oder in Scheiben geschnitten einfrieren und bei Bedarf aufbacken.

Tipp 2: Den Teig doppelt herstellen und aus der zweiten Teighälfte ca. 13 Brötchen von ca. 70 g Teig formen, gehen lassen, mit warmem Wasser bestreichen, mit beliebigen Körnern, Haferflocken oder Kümmel und grobem Salz bestreuen und im Ofen 10 min bei 220 Grad, dann 15 - 20 min bei 200 Grad goldbraun backen! Das Toastbrot dann hinterher einschieben.