Vegane Hühnersuppe


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veganer Erkältungskiller

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30 Min. simpel 21.09.2015 477 kcal



Zutaten

für
250 g Möhre(n) (1 m.-große Möhre = ca. 120 g)
300 g Porree (1 m.-große Stange inkl. des hellgrünen Blattwerks)
100 g Sellerie
1 große Zwiebel(n)
300 g Brokkoli
200 g Linsen, rote
1 Stück(e) Ingwer, daumenkuppengroß
4 Zehe/n Knoblauch
2 EL Sonnenblumenöl
1 TL Chili, ersatzweise Cayennepfeffer
1 TL Currypulver
½ TL Kurkumapulver
etwas Pfeffer
2 Lorbeerblätter
1 TL Pimentkörner
3 ½ Liter Gemüsebrühe, instant
evtl. Salz
1 Bund Petersilie
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Nährwerte pro Portion

kcal
477
Eiweiß
23,89 g
Fett
20,40 g
Kohlenhydr.
48,00 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Koch-/Backzeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde
Das Gemüse putzen. Möhren, Porree, Knoblauch und Ingwer in Scheiben schneiden. Den Sellerie und die Zwiebeln würfeln. Den Brokkoli in Röschen teilen.

In einem großen Topf das Öl erhitzen. Das Gemüse und die Linsen hinzugeben und unter Rühren kurz anschwitzen. Nun den Knoblauch und den Ingwer hinzufügen. Je frischer der Ingwer, desto größer seine Würzkraft. Eventuell also lieber die Ingwerdosis im Laufe des Kochens langsam aufstocken. Alles mit Chili würzen, mit Currypulver und Kurkumapulver bestäuben und mit Wasser oder der Gemüsebrühe auffüllen.

Lorbeerblätter, Pfeffer- und Pimentkörner hinzufügen. Um die Suppengewürze später leicht entfernen zu können ist es sinnvoll, sie dafür in ein Tee-Ei oder in einen Teefilter zu geben, der in den Topf gehängt wird.

Alles zusammen auf kleiner Flamme 20 - 30 min. kochen lassen. Je weniger Flüssigkeit, desto geschmacksintensiver und eintopfähnlicher wird die Suppe. Falls zu viel Flüssigkeit verdampft ist, noch einmal Brühe oder Wasser nachgießen.

Wer Fettaugen auf der Suppe nicht mag, kann das überschüssige Fett mit einem Küchenkrepp entfernen. Dazu einfach das Krepp breitflächig auf die nicht mehr kochende Suppe auflegen und wieder abziehen. Erkältungspatienten sollten die Fettaugen ruhig mitessen. Fieber und Husten verbrauchen die aufgenommenen Kalorien schnell und spenden eine Extraportion Energie.

Vor dem Servieren mit kleingehackter Petersilie bestreuen.

Hinweis: Wieso wirkt Hühnersuppe, wissenschaftlich bestätigt, so gut gegen Erkältungen? Der enthaltene Eiweißstoff Cystein wirkt entzündungshemmend und abschwellend auf die Schleimhäute. Dazu kommt jede Menge Zink, gebunden an den Eiweißbaustein Histidin. Und die vielen Vitamine aus dem Gemüse tun ihr Übriges. Über viele Jahre hinweg war meine Hühnersuppe daher stets meine ultimative Geheimwaffe gegen Viren und fiese Erkältungen.

Nun bin ich schon vor einiger Zeit zum Vegetarismus gewechselt und suchte eine vegetarische Alternative, die dem Original das Wasser reichen kann. Auf einem veganen Blog fand ich die Lösung: Linsen, kombiniert mit Brokkoli, weisen diese guten Eigenschaften von Hühnerfleisch ebenso auf.

Mein geliebtes Original-Rezept musste ich also nur entsprechend abwandeln. Außerdem ist die Gemüsesuppe auch viel schneller fertig, weil die lange Garzeit des Huhnes entfällt. Hier kommt nun meine vegane "Hühnersuppe". Den Praxistest hast sie übrigens schon bestanden.

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Kommentare

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toschu64

Der Name vegane Hühnersuppe ist perfekt gewählt, unter Gemüsesuppe hätte ich Dein Rezept nicht gefunden.

01.07.2021 23:25
Antworten
toschu64

Hallo SchleggerSchnude, heute habe ich Dein Süppochen nachgekocht und bin total begeistert! Ich habe noch mit Kala Namak nachgewürzt und warte nun nur noch das meine Sommerkrippe verschwindet. Danke fürs 5 Sterne Rezept. LG toschu

01.07.2021 23:17
Antworten
tine_ko

Diese Suppe ist seit 2 Jahren unser Renner in der kalten Zeit. Koche gerade die doppelte Menge, um für Notfälle etwas einzufrieren. Absolut empfehlenswert!

14.11.2020 12:16
Antworten
SchleggerSchnude

Hallo tine_ko, ich war eine Weile nicht online und freu mich gerade über Deinen lieben Kommentar. Ich hoffe, sie bleibt auch weiterhin Euer Renner. ;-) Bleibt gesund und alles Liebe, Schleggi

26.03.2021 16:45
Antworten
SchleggerSchnude

PS: Danke für das schöne Foto. Wie vom Werbefotografen. :-)

26.03.2021 16:51
Antworten
Panamajackie

Super lecker!

11.01.2016 18:32
Antworten
SchleggerSchnude

Freut mich, dass sie Dir so gut geschmeckt hat! :-)

13.01.2016 20:53
Antworten
cheru1612

Ich habe die Suppe heute zum ersten mal gekocht, weil ich eine Alternative zu Hühnersuppe gesucht habe. Ich finde sie sehr gut, sogar meine Kinder haben sie gerne gegessen. Ich habe Buchstabennudeln dazu gekocht und würde nächstes mal etwas weniger Chili nehmen, da sie doch arg scharf war (ich bin Schärfe aber auch nicht gewohnt). Dafür hatte ich weniger Knoblauch drin, weil ich nicht mehr genügend im Haus hatte. Ich koche sie bestimmt mal wieder.

16.11.2015 14:18
Antworten
SchleggerSchnude

Ja, mit den Gewürzen muss man sich ein wenig herantasten. Chili haut schon ordentlich rein, aber das macht sie ja auch zum Erkältungskiller. ;) Du findest bestimmt die für Euch passende Dosis. .) Mit den Buchstabennudeln kann ich sie mir auch gut vorstellen. Es freut mich sehr, dass sie Euch geschmeckt hat. :) Danke für Deinen Kommentar. :)

16.11.2015 23:24
Antworten
SchleggerSchnude

Liebe(r) Cheru1612, gerade habe ich noch einmal Deinen Kommentar gelesen und möchte meinen dazu ergänzen. Im Handel gibt es viele verschiedene Gwürzmischungen, die als "Chili" bezeichnet werden. Dabei können unterschiedliche Pfefferpaprikasorten mit unterschiedlichen Schärfegraden verwerdet werden. Auf der Packung wird das jedoch nicht ausgewiesen. Deswegen können Chili-Gewürze von unterschiedlichen Herstellern unterschiedlich scharf sein. Für die Schärfe ist übrigens der Inhalts- und Wirkstoff Capsaicin verantwortlich. Cayenne-Pfeffer gehört auch zu den Chili-Sorten. Er gehört zu den Sorten mit dem höchsten verfügbaren Gehalt an Capsaicin, ist also besonders scharf. Wenn Du den genommen hast, wundert mich die heftige Schärfe nicht. ;-) Ich benutze meist Chili-Flocken, die ich frisch mahle, die sind etwas milder und lassen sich auch besser dosieren. Vielleicht magst Du das auch probieren? Alternativ kannst Du auch den Ingwer etwas reduzieren oder wirklich stückweise während des Kochens hinzufügen. Denn auch er ist durch das enthaltene Gingerol recht scharf; umso mehr, je frischer er ist und je länger Du ihn mitkochst. Probier doch einfach einmal aus, was von beidem Dir besser schmeckt. Ein Tipp: Chili kannst Du leicht nachwürzen, der Ingwer sollte mitkochen, damit sich die Wirkstoffe gut entfalten können. Also vielleicht mit dem Ingwer in kleinen Dosen anfangen und das Chili erst zum Schluss ganz vorsichtig hinzufügen. Der Wirksamkeit der Suppe tut das keinen Abbruch. :) Viel Spaß beim Kochen und: Schmecken lassen! :-)

20.12.2015 17:47
Antworten