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Mitglied seit 25.08.2015
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Zutaten

1 kl. Kopf Blumenkohl
400 g Gouda, jung (als Stück)
Mozzarella
  Parmesan, Grana Padano, Pecorino oder anderen ital. Hartkäse
0,3 Tube/n Tomatenmark
1/2  Zwiebel(n)
  Salami und/oder weitere Zutaten wie Champignons, Rucola, Schinken
  Gewürz(e) (Pizzagewürze wie Rosenpaprika, Oregano, Basilikum, Italienische Kräuter)
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 40 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Ich habe bisher einige Low-Carb-Pizzen probiert und fand diese Variante bis jetzt am besten, da sie geschmacklich einer "echten" Pizza am nächsten kam:

Der Boden:
Den Blumenkohl mit einem Messer oder einer Raspel sehr klein schneiden oder raspeln und in der Mikrowelle ca. 8 min bei maximaler Stufe in einer geeigneten Schüssel ohne Deckel garen. Nach 5 min einmal umrühren.

Währenddessen den Gouda reiben. Frischer Gouda aus einem Stück schmeckt deutlich besser, schmilzt und bindet merklich besser, als fertig geriebener, meiner Erfahrung nach.

Sobald der Blumenkohl fertig gegart ist, verarbeitet man ihn schnell zu einem Püree, am besten mit einer geeigneten Küchenmaschine (Ich benutze einen Pürierstab mit großem Aufsatz). Man mischt ca. 150 - 200 g von dem Gouda unter, genug dass der Teig ordentlich bindet, und knetet beides zusammen zu einem homogenen Teig, solange der Blumenkohl noch heiß genug ist, um den Käse zu schmelzen.

Danach breitet man den Teig dünn auf Backpapier (am besten teureres oder Mehrweg-Backpapier, der Teig klebt stark nach dem Backen) aus, Gibt dies auf einen Rost und schiebt alles bei 180 °C in den Ofen, bis der Teig an den Rändern bräunt (ca. 15 min). Der Ofen sollte nicht zu heiß sein, denn man will so viel Flüssigkeit wie möglich aus dem Teig verdampfen bevor er braun wird, das macht ihn fester. Vermutlich wird der Teig noch etwas besser, wenn man ihn bei noch niedrigerer Temperatur und Umluft backt, habe das bis jetzt noch nicht probiert.

Der Belag:
Dann holt man den Boden aus dem Ofen und man bestreicht ihn dünn mit Tomatenmark (passierte Tomaten oder richtige Pizzasauce gingen natürlich auch, bringen aber zu viel Flüssigkeit mit und machen die Pizza schnell matschig). Dann streut man die Gewürze nach Geschmack über die Pizza. Ich nehme Rosenpaprika, Oregano und eine Italienische Kräutemischung (frischer Basilikum kommt erst nach dem Backen drauf). Salz braucht man normalerweise nicht, weil der Gouda und die Salami genug Salz mitbringen. Dann streut man den Rest vom Gouda über den Boden, sowie etwas geriebenen Parmesan und schneidet den Mozzarella in Scheiben und belegt die Pizza damit. Zuletzt kommen die restlichen Beläge wie Zwiebeln, Salami und was ihr ggf. sonst nocht so habt darauf. Nun schiebt ihr die Pizza wieder in den Ofen bis der Käse schmilzt und, wenn ihr das mögt, ganz leicht bräunt (ca. 12 min).

Dann aus dem Ofen holen und sofort servieren!

Eine sehr große so hergestellte Pizza enthält nur ca. 20 g Kohlenhydrate und macht zwei Personen satt.