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Reishäppchen

Sanshoku Onigiri

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45 Min. normal 04.02.2005 600 kcal



Zutaten

für
100 g Lachsfilet(s)
600 g Reis (kalifornischer Rundkornreis, Medium Grain) - es geht jap. Klebreis
1 EL Bonito - Flocken (Hana Katsuo)
5 Pflaume(n) (Umeboshi - eigelegte Pflaumen)
2 Noriblätter (Seetang)
Sojasauce, (japanische) zum Dippen
Mixed Pickles zum Garnieren (z.B. eingelegten Rettisch)

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Ruhezeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde 45 Minuten
Backofen auf 200°- Ober-& Unterhitze (Gasstufe 3)- vorheizen.

Lachs salzen und Backofen (Mitte) auf dem Rost etwa 1 Std. trocknen. Ein Blech unter den Rost legen, da Saft abtropft. Den Lachs dann im Mörser oder im elktr. Zerhacker pürieren.
Reis in das Sieb und 3- bis 4mal waschen, bis das Wasser klar bleibt. Dann abtropfen lassen. Reis mit 800 ml Wasser zum Kochen bringen, bei schwacher Hitze den Reis etwa 25 Minuten garen. Zwischen Topf und Deckel ein gefaltetes Küchentuch legen, damit der Dampf aufgesogen wird.
Umeboshi entkernen und mit einer Gabel zu einer Paste zerdrücken. Reis auf 3 Schüsseln verteilen. Eine Schüssel mit Bonitoflocken, eine Schüssel mit getrocknetem Lachs und eine Schüssel mit Umeboshipaste würzen.
Das erste Nori- Blatt mit einer Schere in 6 Streifen à 4x8 cm schneiden. dazu das Blatt der Länge nach in 3 gleich große Stücke schneiden und diese wieder halbieren. Den Vorgang mit dem zweiten Blatt wiederholen.
Nun Hände befeuchten und aus den Reismischungen jeweils 4 kleine Ballen nehmen, fest zusammendrücken und zu Dreiecken formen. Nun die Dreiecke so in die Nori- Blätter wickeln, dass die obere Spitze vom Reis zu sehen ist. Ca. 1 Std. trocknen lassen. Mit Pickles und Sojasoße zum Dippen servieren.

Tipp: Der Reis kann auch mit anderen Zutaten gewürzt werden. In asiatischen Geschäften gibt es hierzu auch viele fertige Reiswürzmischungen, aber auch Reisformer.
Die Happen sind perfekt für ein Picknick und japanischer grüner Tee passt als Getränk am besten dazu.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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gandalf99

Ein perfektes Rezept! Die Sortierung hat mir sehr gefallen. Die Umeboshi hab ich zwar entkernt aber sonst ganz gelassen - wegen der Optik ;-). Statt Lachs hab ich geräucherten Thunfisch genommen. Das Ganze war ein feiner Snack für den Garten! @Illumina: Es könnte sich um Ohagi gehandelt haben mit süßer roter Bohenpaste. Viele Grüße Gandalf

09.09.2013 08:57
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Illumina

Hatte soetwas im Urlaub gegessen, allerdings süßlich und mit einer Nussfüllung (gehackte Nüsse). Kann da jemand helfen?

25.07.2013 11:32
Antworten
CookieLover1991

Habe die Onigiri gestern abend zubereitet und einige über Nacht im Kühlschrank gelassen, mehr zu Testzwecken. Gestern abend hat mein (zugegeben sehr mäkliger) Freund eins gegessen mit den Worten: Kann man essen. Und das ist schon ein großes Kompliment ;) Heute habe ich mir selbst eins zu Gemüte geführt, ziemlich frisch aus dem Kühlschrank. Mein japanischer Kumpel kann die Onigiri jedenfalls schmackhafter zubereiten, aber der hat den Dreh wahrscheinlich auch raus. Genau wie septum habe ich den Reis hinterher mit einer Mischung aus Reisessig, Zucker und Salz gewürzt - schmeckte schon mal nicht schlecht, nächstes Mal denke ich, werde ich auch das Kochwasser, ganz unjapanisch, salzen. Ich habe meine Füllungen wie mein Kumpel das immer macht in die Mitte gegeben, was wirklich ganz gut schmeckte, aber der Reis drumrum schmeckte ein bisschen fad. Vielleicht liegt das nur an meinem europäischen Gaumen ;) Aber wenn ich es morgen nochmal mache, mische ich den Reis dann doch lieber mit Zutaten. Mit den Noriblättern habe auch ich so meinen Disput, es gibt Tage, da kann ich die gar nicht essen. Heute war irgendwie so ein Tag :D Und wenn ich das nächste Mal Onigiri esse, dann nicht frisch aus dem Kühlschrank (Soll man ja sowieso nicht machen... aber früh eine Stunde in der Küche stehen? Ääähh...) So ganz kalt haben sie mir nicht so lecker geschmeckt. Kann man die vielleicht irgendwie leicht anwärmen, außer normal auf Zimmertemperatur bringen? Nonetheless, super Rezept, selbst für mich als Anfängerin gut verständlich. Die Onigiri selbst sind mir auch gut gelungen, meinem Freund haben sie warm jedenfalls geschmeckt. :) Wird wieder gemacht ^^ Ich gebe nur keine Bewertung ab, weil ich es noch nicht mit Umeboshi probiert habe und es mit der Paste vielleicht besser schmeckt ^^

20.10.2012 12:13
Antworten
Santhe

@Dshahlie Meine Onigiri werden auch nie perfekt dreieckig, aber eine gute Annäherung bekommt man hin, wenn man erst gleichmäßig flache Laibchen formt, diese dann flach auf den Handteller legt und mit dem Daumen festhält. Von der anderen Hand dann den Daumen abspreizen (so dass zwischen Daumen und Zeigefinger etwa der passende Winkel entsteht) und die Laibchen einfach in der Mulde nachformen. Das ganze dann an den beiden anderen Dreiecks-Seiten wiederholen - und schon hat man Onigiri mit schönen abgerundeten Ecken. Lg, Santhe

13.06.2012 17:06
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Usuratonkachi7

Also ich finde, dass sich Förmchen nur lohnen, wenn man Onigiri in Form von Hello Kitty oder so machen will... Die mit den Händen zu formen ist gar nicht so schwer... man braucht bisschen Übung, aber dann läuft's ganz gut ^_^ Ich hab's in Japan so gelernt: Am besten eine Portion des Reises in ein Schüsselchen geben und dann eine Mulde in der Mitte machen, in die die Füllung gegeben wird. Vom Rand her den Reis nehmen und über die Füllung geben. Den Inhalt der Schüssel in die befeuchtete Hand geben. Jetz die Hand halb schließen (wenn ihr das ohne Reis machen würdet, sollten Eure Finger auf dem Ballen zu liegen kommen) => Finger und Ballen der Hand drücken die Flächen des Dreiecks zurecht. Die andere Hand in die selbe Position bringen (halb geschlossen) und von oben auf den Reis legen (Finger und Ballen geben beiden "Seiten" ihre Form). Mit der rechten und linken Hand leichten Druck ausüben. Den Reis in den Händen immer wieder drehen (natürlich so, dass die rechte Hand immer die Flächen formt... ansonsten bekommt ihr ja Bällchen... ;) ) So bekommt Ihr ein Gefühl für's Formen und die Onigiri werden so, wie man sie aus den Animes kennt (^_~) Ich hoffe, es war einigermaßen verständlich... ist bisschen schwierig zu erklären... Viel Erfolg (^_^)

23.09.2012 03:39
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Shareana

Ich esse Onigiri gern, wenn ich unterwegs bin. Dafür sind sie immer super geiegnet. Allerdings stimmt es, dass das Noriblatt erst direkt vor dem Essen um die Reisbällchen gelegt werden sollte - sonst wird es ja ganz matschig. Im Prinzip mache ich meine Ähnlich, nur dass ich den Reis mit ein wenig Mirin koche und die Bonitoflocken weglasse, weil sie einen starken Eigengeschmack haben. Gefüllt werden Onigiri bei mir mit Lachs in Teriyakimarinade, mit Thunfisch mit ein wenig Mayo oder aber auch mit scharf gewürztem Hühnchenfleisch. Man kann im Prinzip ja alles hinein tun, was einem gut schmeckt!

04.07.2007 16:40
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seichou

@LillyHidomi -man kann den Reis mit einem Stück Konbu kochen, dann bekommt er etwas mehr Aroma, aber eigentlich sind ja die Füllungen da, um dem Ganzen Geschack zu verleihen -Kirschen aus dem Glas sind eigentlich nicht so passend, denn die Umeboshi (eingelegte Pflaumen) sind nicht süß sondern salzig eingelegt und haben ein ganz feines salzig-saures Aroma (LECKER)... haben also mit hiesigem eingelegtem Kernobst wenig gemein ansonsten.... wenn man Nori und Sojasoße nicht mag, dann sind Onigiri wohl nicht das richtige :-). Ich persönlich liebe das Zeug ja, ist aber ein Geschmack, an den sich ein westlicher Gaumen erst mal gewöhnen muss, ging mir zu Beginn nicht anders noch eine allgemeine Anmerkung zum Rezept: ich tu die Füllung auch immer in die Mitte des Onigiri, statt alles mit dem Reis zu vermengen, ist aber sicher Geschmacksache. Außerdem kommt das Nori bei uns erst kurz vor Verzehr um den Reis, dann weicht es nicht so durch (Onigiri werden zum Aufbewahren einfach bis zum Essen in Klarsichtfolie einhehüllt).

31.07.2006 12:27
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LillyHidomi

Ich hatte vor diesem Rezept noch nie etwas ähnliches gekocht oder gegessen. Ich habe jap. Klebreis verwendet und ihn länger als im Rezept angegeben garen lassen (weniger Wasser als Reis in den Topf gegeben und ca. 45 Min). Der Reis klebte perfekt, schmeckte aber nicht. Kann das an der Methode des Kochens liegen, die ich verwendet habe? Von meine Onigiri habe ich einige mit Bonitoflocken gemischt (ich fand sie haben schrecklich geschmeckt) und den Rest mit Krischen aus dem Glas gemischt (die gingen einigermaßen). Ich mochte die Sojasoße nicht und genauso wenig die Noriblätter und die Mixed Pickels... Also insgesamt würde ich sagen, es handelt sich um ein gutes Rezept (klare, einfache Anweisungen), doch man muss den richtigen Geschmack für ein so außergewöhnliches Gericht haben... Oder ich habe etwas falsch gemacht ^^"

05.11.2005 13:53
Antworten
septum

Hallo LillyHidomi Ich fand auch immer, dass der Reis einfach ein bisschen zu fade schmeckt, so ganz ungewürzt, desshalb habe ich mir angewöhnt, das Kochwasser nach europäischer Art zu salzen, bevor ich den Reis dazugebe. Ausserdem (und das ist bestimmt nicht nach japanischer Tradition) würze ich den Reis nach dem kochen genau wie man das bei dem Reis für Sushi macht: etwas Reisessig (kriegt man im Asiashop oder auch in grösseren Supermärkten) mit wenig Zucker verrühren und danach unter den fertig gekochten Reis mischen. Wie gesagt, das gehört bestimmt nicht in ein Onigiri, aber ich mag den leicht säuerlichen Reis im Sushi total gerne und ich finde auch, dass das gut zu verschiedenen Füllungen passt. Cheers Septum

27.12.2009 19:05
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AntjeA

Hallo Ami Onigiri bereite ich auch öfter mal zu. Mein Sohn hat sie in Japan, als er dort im Austauschjahr war, oft als "Schulbrot" bekommen. Man kann sie an jeder Ecke in Japan als Snack kaufen. Ich fülle meine Onigiri aber immer mit einer halben Umeboshi oder dem Fisch und mische es nicht mit dem Reis. Als Würze für den Reis nehme ich auch gelegentlich einfach nur Sesam. Die Reiswürzmischungen sind sehr lecker. Ich denke mir, wenn man eben nicht alles miteinander mischt, kommen sie auch sicherlich besser zur Geltung. LG AntjeA

30.10.2005 22:48
Antworten