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Rinderbraten für jedermann

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30 Min. normal 20.08.2015



Zutaten

für
1 ½ kg Rinderbraten, Schulter oder Keule
3 m.-große Zwiebel(n)
2 Stange/n Porree
3 große Möhre(n)
150 g Sellerie
4 Knoblauchzehe(n)
1 EL, gehäuft Kräuter der Provence
1 TL, gehäuft Bohnenkraut
½ Liter Rotwein, Merlot oder Chianti
½ Liter Rinderbrühe
50 g Butter oder Schweineschmalz
etwas Olivenöl
etwas Senf
etwas Salz und Pfeffer
1 Schuss Sojasauce

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Koch-/Backzeit ca. 3 Stunden 15 Minuten Gesamtzeit ca. 3 Stunden 45 Minuten
Wichtig für die Zubereitung sind ein Bräter und ein Pürierstab oder Mixer.

Zuerst schneiden wir die Möhrchen, den Porree, die Zwiebeln, den Knoblauch und den Sellerie in kleine Stücke, (etwas kleiner als 1 cm Würfel, auch länglich, hauptsächlich klein), waschen sie und belassen sie in einer Schüssel.

Den Braten lassen wir etwas aufwärmen, sodass er nahe Zimmertemperatur hat. (Kaltes Fleisch scharf angebraten wird leicht zäh).

Den Ofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Dann mischen wir etwas Senf mit einem Spritzer Sojasoße und schmieren den Braten rundherum damit ein. (Ich mach das immer mit der Rückseite eines Teelöffels). Dann salzen und pfeffern (Schwarzer Pfeffer aus der Mühle frisch gemahlen ist zu empfehlen) wir den eingeschmierten Braten kräftig. Nun lassen wir reichlich Olivenöl in einer Pfanne heiß werden und braten das Fleisch von allen Seiten scharf an, sodass sich die Poren schließen.

Den Braten dann in einen Bräter und in den vorgeheizten Ofen geben, damit er die Temperatur behält. Wichtig: Ein Deckel draufgeben, damit das Fleisch nicht trocken wird.

In der Pfanne, in der wir den Braten angebraten haben, das Öl belassen und das Gemüse hinzugeben. Das Gemüse leicht anschmoren, einen EL Zucker drübergeben und leicht vermischen. Den Zucker leicht anrösten lassen (karamellisieren), dann mit dem Wein ablöschen und die Flüssigkeit etwas reduzieren lassen. Dann die Kräuter hinzugeben.

Einen halben Liter Wasser zum Kochen bringen und Rinderbrühepulver hineingeben.

Den Bräter mit dem Braten aus dem Ofen nehmen, das Gemüse mit dem Weinsud hinzugeben und die kochende Brühe über den Braten gießen. Ein Stück Butter oder Schweineschmalz hinzugeben. Den Deckel wieder auf den Bräter geben und zurück in den Ofen geben.

Nun 3 Stunden garen lassen und alle 40 Minuten den Braten im Bräter umdrehen oder reichlich mit dem Sud übergießen. Nach drei Stunden sollte er durch sein. Mit einem spitzen Gegenstand (Schaschlikspieß oder Zahnstocher) hineinpieksen. Geht er leicht rein bis zur Mitte, ist der Braten fertig, andernfalls nochmal 20 Minuten garen lassen und erneut testen.

Den Braten aus dem Bräter nehmen, in Alufolie einwickeln und in den ausgeschalteten Ofen zurück, damit er warm bleibt. Den Sud mit dem Gemüse pürieren und abschmecken (Wir haben noch nie nachwürzen müssen, außer etwas Cayennepfeffer vielleicht für mehr Feuer.)

Dazu empfehle ich Klöße und Rotkohl oder Rosenkohl.

Wer keinen Pürierstab hat und auch keinen Mixer, kann die Soße durch ein Sieb abgießen und mit Stärke oder Mehl, mit kaltem Wasser vorher verrührt, andicken. Leider geht so jedoch ein Großteil des Geschmacks verloren, da wir das Gemüse so nicht in der Soße haben. Lecker ist es dennoch, da der Braten viel Geschmack abgibt.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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ladonna83

Mein erstes Kommentar. ;) Ich hatte einen 2 kg Braten. Hab die anderen Mengenangaben so beibehalten. Am Ende die Soße püriert... und die ist der absolute Burner. Kein Nachwürzen! 5 Sterne! Hammer!

09.03.2020 19:41
Antworten
dbartel

Gestern habe ich diesen Braten zubereitet, heute gab es ihn zum Mittagessen zusammen mit Blumenkohl und Salzkartoffeln. Das Fleisch war zart, die Soße ein Gedicht. Es hat uns sehr gut geschmeckt. LG, Dieter

29.09.2019 16:05
Antworten
Biba03

Hallo, bei uns gab es den Braten am Wochenende. Meine Gäste waren begeistert. Hab mich genau an das Rezept gehalten. Das Fleisch war zart. Ich war sehr zufrieden. Das Rezept werde ich auf jeden Fall abspeichern. Danke!!

09.09.2019 08:28
Antworten
Herbstblüte

Hallo, das hier wird mein allererster Rinderbraten überhaupt, er ist gerade im Ofen und gleich drehe ich ihn das erste Mal, hihi. Das Rezept ist einfach gestaltet, finde ich, das ist auch gut so. Ich hoffe so sehr, dass ich nix falsch gemacht hab und dass er was wird. Melde mich dann nochmal und gebe Feedback :)

05.05.2019 14:22
Antworten
Herbstblüte

Ich bin's nochmal, Der Rinderbraten war der Hammer, perfekt, bombastisch, der leckerste, den ich jemals gegessen hab. :) Mein Mann sagte, er sei schon fast besinnungslos, so gut sei er, haha. Der Braten war tatsächlich nach 3 Stunden perfekt gegart, so schön zart und dank deinem Tipp, dass man kein kaltes Fleisch scharf anbraten soll, ist er auch in keinster Weise zäh geworden. Vielen vielen Dank für das tolle Rezept und die genaue Anleitung, werde den Braten öfters mal machen, der Platz in meiner Rezeptsammlung ist mehr als verdient ♥

05.05.2019 20:55
Antworten
SandraSueptitz

Danke für das tolle Rezept, wir lieben diesen Braten. Er ist sehr zart.

16.04.2016 09:18
Antworten
Gerald_von_Riva

Danke für das positive Statement. Wir machen ihn auch immer anders, also meistens Pute (Wegen dem Fett) oder auch Schwein oder Rind. Haben auch schon mal Hähnchenfilets genommen. Wenn man die Garzeiten abändert, bekommt man jedes Fleisch schön zart. Danke dir! :-)

30.08.2016 20:45
Antworten
andingi

Hallo Rinderbraten ist immer lecker. Man kann das Gemüse auch mit einer Kelle durch das Sieb streichen. LG Andreas

11.09.2015 13:22
Antworten
Gerald_von_Riva

Hallo. Eine super Idee. Daran hatten wir auch noch nicht gedacht. Dank Dir! Gruß Martin

11.09.2015 16:36
Antworten
Gerald_von_Riva

Anmerkung: Foto wird nachgeliefert. Der Braten sieht jedoch wie die meisten anderen Rinderbraten aus. Der Geschmack ist entscheidend. ;-) Und letztens haben wir anstatt einem Pürierstab das Gemüse mit einer groben Käsereibe gerieben und am Ende war fast alles davon in der Soße aufgegangen und hätte nicht mehr durchsiebt werden müssen. Nur für die, welche keinen Pürierstab ihr Eigen nennen. Auch sind Semmelknödel irgendwie passender als normale Klöße. Aber das ist wohl Ansichtssache. Viel Spaß mit dem Gericht! :-)

21.08.2015 16:38
Antworten