Travelamigos Albondigas in Rotwein-Tomaten-Paprikasauce "spezial"


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spanische Hackfleischbällchen; Tapasklassiker mit leichten Abwandlungen

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75 Min. normal 05.08.2015



Zutaten

für
1 große Zwiebel(n)
1 m.-große Chilischote(n), nach Geschmack mehr oder weniger
1 Zehe/n Knoblauch
2 EL Olivenöl
1 TL, gehäuft Zucker
2 kleine Lorbeerblätter
2 Zweig/e Rosmarin, frisch
1 Flasche Rotwein, trocken, z. B. Rioja
400 g Tomate(n), passiert, 400 - 500 ml
1 Paprikaschote(n), rot
2 TL Rinderbrühe, Instantpulver
1 EL Paprikapulver, edelsüß
1 Prise(n) Kreuzkümmel

Für die Hackfleischbällchen:

400 g Rinderhackfleisch oder gemischt
1 Zehe/n Knoblauch
1 EL Majoran
1 EL, gehäuft Oregano
1 TL Senf, mittelscharf
n. B. Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 TL, gehäuft Paprikapulver, edelsüß
1 TL, gehäuft Paprikapulver, rosenscharf
1 Prise(n) Kreuzkümmel
1 Ei(er)
n. B. Semmelbrösel oder ein altbackenes Brötchen, eingeweicht und gut ausgedrückt

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde 15 Minuten Koch-/Backzeit ca. 45 Minuten Gesamtzeit ca. 2 Stunden
Albondigas dürfen in keiner spanischen Tapas-Bar fehlen. Kleine, leckere Hackfleischbällchen in pikanter Tomatensauce. DAS Originalrezept gibt es eigentlich nicht - je nach Region hat jeder sein eigenes Hausrezept, auf das er schwört. Hier ist nun also meine Version.

Die Zwiebel fein würfeln. Die Chilischote entkernen und sehr fein schneiden. Eine Knoblauchzehe vom inneren Keim befreien und fein hacken. Alles in einem kleinen Topf in 2 EL Olivenöl andünsten, mit dem Zucker leicht braun karamellisieren und mit einem guten Schuss Rotwein (ca. 200 ml) ablöschen.

Ein Tee-Ei mit den Lorbeerblättern und Rosmarinzweigen füllen, schließen und hineinhängen. Das bleibt bis zum Ende der Kochzeit in der Sauce und wird erst kurz vor dem Servieren entfernt.
Den Rotwein bei offenem Deckel einkochen lassen, bis fast keine Flüssigkeit mehr im Topf ist, dabei gelegentlich umrühren.

In der Zwischenzeit die Paprikaschote entkernen und in ca. 5 x 5 mm große Würfelchen schneiden. Gut geeignet sind z. B. rote Spitzpaprika, die haben nicht so eine harte Schale wie z. B. Gemüsepaprika.

Wenn der Wein fast eingekocht ist, die Hälfte des mit Rotwein durchzogenen Zwiebel-Chili-Knoblauch-Gemisches in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen.

Die passierten Tomaten (es kommt nicht auf 100 ml mehr oder weniger an), die Paprikawürfel, das Rinderbrühenpulver, das Paprikapulver und etwas Kreuzkümmel sowie nochmal einen guten Schuss Rotwein zu den restlichen Zwiebeln in den Topf geben und alles ca. 20 Minuten lang bei milder Hitze köcheln lassen. Dabei immer nochmal etwas Wein nachgießen. Den Kreuzkümmel wirklich sparsam dosieren; nimmt man zu viel, riecht und schmeckt das Essen wie alter Schweiß...

Während die Sauce vor sich hinköchelt, werden die Fleischbällchen produziert.
Das Hackfleisch zu den inzwischen ausgekühlten Rotweinzwiebeln geben, eine Knoblauchzehe fein hacken und mit Majoran, Oregano, Senf, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, einem Hauch Kreuzkümmel, Ei und Semmelbrösel dazugeben. Alles ca. 10 Minuten sehr gut verkneten.
Eine kleine Probe braten und ggf. noch mit mehr Majoran, Oregano oder den anderen Gewürzen verfeinern. Der Teig sollte gut verbunden sein und nicht mehr übermäßig an den Händen kleben; ich trage bei der Zubereitung gerne Einweghandschuhe.

Nach der Geschmacksprobe den Teig mit angefeuchteten Händen zu ca. 2 x 2 cm großen Bällchen formen. Diese vorsichtig in eine beschichtete Pfanne geben, mit dem Deckel schließen und auf mittlere Hitze herunterschalten. Nach einigen Minuten vorsichtig wenden, mit dem Deckel anbraten lassen und mit einem guten Schuss Rotwein ablöschen. Erst bei geschlossenem, dann bei offenem Deckel durchbraten, dabei die Bällchen vorsichtig drehen. Wenn der Wein fast eingekocht ist, die Sauce zugeben und bei milder Hitze noch ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Das Gericht reicht mit frischem Baguette oder Ciabatta und etwas Salat für 2 - 3 Personen als Hauptgericht, in Verbindung mit weiteren Tapas oder Antipasti werden davon locker 4 - 6 Personen satt. Reste eignen sich auch gut zum Einfrieren oder für den nächsten Tag als Nudelsauce.

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