Grundrezept Low Carb Pizzaboden, Pizzabrot, Wrap


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auch kalt als Brotersatz, ohne Ei und Mehl, evtl. glutenfrei und vegan

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10 Min. normal 26.07.2015



Zutaten

für
250 g Zucchini
20 g Himalayasalz oder Meersalz
300 ml Chiasamen, zu Gel verarbeitet, siehe mein Rezept Chia-Gel
80 ml Mandelsahne (Mandelcreme Cuisine) oder Sahne
170 g Mozzarella, gerieben oder veganer Pizzaschmelz
2 EL Haferkleie, evtl. glutenfrei oder Weizenkleie
3 EL Haferflocken, evtl glutenfrei
einige Kräuter, frisch (Thymian, Rosmarin, Zimmerknoblauch, Pilzkraut)
etwas Pfeffer

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 10 Minuten Ruhezeit ca. 15 Minuten Koch-/Backzeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde 25 Minuten
Vorab: Das Rezept für das Chia-Gel findet man hier:
http://www.chefkoch.de/rezepte/2856451437767094/Chia-Gel.html

Die Zucchini waschen und mit der Schale fein raspeln. In einem Sieb mit dem Salz vermischen und mindestens 15 Minuten ziehen lassen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. In der Zwischenzeit das Chia-Gel in einem Rührbecher kurz mit dem Handmixer aufschlagen. Die Mandelsahne oder Sahne dazugeben und ca. 1 Minute weiter aufschlagen. Den Käse untermischen. Anschließend die Haferkleie und -flocken, sowie die gewünschten kleingeschnittenen Kräuter und Pfeffer zugeben und alles noch einmal gut durchrühren. Die Zucchini sehr gut und lange mit den Händen auspressen, es bleibt nur eine kleine Handvoll übrig, und mit dem Mixer unter die Chia-Gel-Mischung rühren.

Die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech gleichmäßig dünn verteilen und bei 180 °C Umluft in den Backofen geben. Nach ca. 30 - 40 Minuten Backzeit das Blech aus dem Ofen nehmen und den Teig in gewünschte Stücke teilen. Alle Stücke umdrehen und nochmals ca. 10 - 25 Minuten in den Backofen geben, bis der gewünschte Festigkeitsgrad erreicht ist.

Für Wraps benötigt man nur eine kurze Backzeit nach dem Umdrehen. Für Pizza den Boden einfach etwas fester werden lassen. Danach nach Wunsch belegen und noch einmal überbacken. Für Pizzabrot schön knusprig backen. Als Brotersatz den knusprig gebackenen Teig lange auskühlen lassen und nach Wunsch belegen. Auch die nächsten 2 -3 Tage sehr gut verwendbar zum Belegen und kalt essen oder überbacken.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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butterundschmalz

Muaaaah...habe es probiert. Aber soviel Aufwand für teuer und fettig?

18.02.2020 18:53
Antworten
Scyza

Hallo, bei mir hat es (wohl durch eigene Schuld) leider so gar nicht hingehauen - der Teig war sehr flüssig, ich habe ihn trotzdem auf dem Backblech verteilt, mit dem Ergebnis, dass er am Rand bereits braun wurde aber in der Mitte nach wie vor flüssig war. Das Wenden der Stücke war dann eine riesige Matscherei... Hat es vielleicht nicht geklappt, weil ich anstelle von Haferkleie und Haferflocken gemahlene/geschrotete Hirse und Buchweizen genommen habe? Bin noch ganz neu beim glutenfreien Backen, glutenfreie Haferflocken und -kleie hatte ich nicht da und hatte gedacht, man kann sie bestimmt auch durch ein anderes Getreide ersetzen. Ein wenig Stärke hatte ich noch zugegeben, weil mir der Teig so flüssig erschien. Ansonsten ist es geschmacklich echt toll, ich knabbere gerade die bereits fertigen Ränder weg, die ich abgeschnitten habe, während der Rest zuende gart :-) Werde es mit Sicherheit nochmal ausprobieren!

24.11.2016 11:55
Antworten
küchen_zauber

Ja, das siehst du völlig richtig. Es IST definitiv nicht so einfach glutenfrei zu backen. Ich habe an dem Teig auch ein bisschen herum getüfftelt. Ich glaube auch nicht, dass es mit Hirse und Buchweizen funktioniert. Ich würde dir empfehlen dich GENAU an das Rezept zu halten. Vor allem auch bei der Zucchini, die muss wirklich gut ausgedrückt sein! Es sollte hier keine Flüssigkeit mehr auszudrücken gehen. Grundsätzlich sind Haferflocken und Kleie kaum glutenhaltig. Wenn du ein wenig Gluten bzw. Spuren verträgst kannst du ganz normale Haferflocken nehmen. Gltenfreie Haferflocken gibt es z.B. von Bauck im Naturkostladen. Hoffe, dir gelingt es beim nächsten Mal...............LG

29.11.2016 09:03
Antworten
eiscremetuete

Also auch wenn er vlt. "Low Carb" ist, ist er lange nicht figurenfreundlich da er sehr fettig wird, dafür ist er aber ein Gaumenschmaus und wahrlich was anderes als der typische Mehlboden. Ich werde den Teig das nächste Mal nicht ganz so dünn auflegen, weil er bei mir dadurch fast zerfallen wäre. Das nächste Mal also auch noch dazu länger backen. Danke für die leckere Alternative!

21.08.2016 10:14
Antworten
küchen_zauber

Hallo, also bei mir ist da nichts fettig. Kommt vielleicht darauf an welchen Käse du verwendest und ob du Sahne oder Mandelsahne nimmst. Ich mache immer die vegane Variante. Ich finde es sogar fettarm. Auch das zerfallen kann ich mir nicht wirklich erklären. LG

01.09.2016 10:00
Antworten
melrus

Interessantes Rezept und gleich ausprobiert................. HAMMER!!! Ich bin begeistert. Sowas von vielseitig und echt lecker! Danke dafür. Großes Lob!

28.07.2015 08:32
Antworten
küchen_zauber

Zusatzinfo: Wenn ihr herkömmliches Salz verwendet bitte weniger einsetzen, könnte sonst zu salzig werden.

28.07.2015 08:09
Antworten
küchen_zauber

Und es kommt natürlich auch auf euren Käse an, ob er schon relativ salzig ist, deshalb eher vorsichtig dosieren.

10.08.2015 22:36
Antworten
küchen_zauber

Sorry, habe jetzt gelesen, dass es genau anders herum ist. Ich habe schon über 20 Jahre kein normales Salz mehr verwendet, deshalb kann ich mich nicht mehr erinnern wie es war. Also hier noch mal genau: Himalayasalz würzt stärker! Das heißt auch bei herkömmlichen Salz müssten die 20 g passen, eher ein bisschen mehr. Einfach den Teig mal roh probieren.

14.09.2015 13:07
Antworten
ChAoS_cHeFkOcH

Ich will nicht zu sehr klugscheißen, aber Himalaya, Meersalz und Steinsalz sind genau gleich! Und zwar NaCl zu deutsch Natriumchlorid! Rein chemisch und würztechnisch gibt es keinen Unterschied! Das einzige was sie unterscheidet ist der Preis! 100 mg von jedem Salz haben genau den selben Effekt! Gruß der gelernte Chemiker und Koch!

16.08.2016 19:52
Antworten