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Zutaten

Portionen
  Für den Teig:
420 g Weizenmehl Type 00
2 TL, gehäuft Meersalz
2 Tüte/n Trockenhefe
80 g Hartweizengrieß oder Semola di grano duro
250 ml Wasser, lauwarm
2 EL Olivenöl
  Außerdem:
1 Kugel Mozzarella
1 Handvoll Edamer Käse oder Emmentaler, gerieben
 n. B. Gorgonzola
1 Handvoll Parmesan (Parmigiano), gerieben
  Sauce (Bolognesesauce), eine große Kelle, kalt, selbstgemacht
130 g Rinderfilet(s)
Sucuk
Salsiccia (Fenchel-Salsiccia), frisch
1 kleine Hähnchenbrust
8 Scheibe/n Salami (Sopressa Veneta oder Salame Toscano)
3 Scheibe/n Kochschinken
6 Scheibe/n Bacon
12  Bratwürste (Nürnberger Rostbratwüstchen), für den Rand
 n. B. Kapern, eingelegt
1 m.-große Zwiebel(n)
 n. B. Jalapeños, eingelegt
  Öl zum Benetzen
 etwas Mehl für die Arbeitsfläche

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 2 Std. / Koch-/Backzeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 2 Std. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Vorab: Es empfiehlt sich die Verwendung eines Pizzasteines. Bloß nicht ein kaltes Backblech mit dem Teig und dem Belag belegen und das dann bei 180 °C in den Ofen geben, dann kommt ein Pizzakuchen dabei raus! Wir brauchen auch maximale Hitze, mindestens 230 °C. Holt alles raus aus eurem Ofen, was geht. Wer keinen Pizzastein hat, einfach ein Backblech umdrehen und die Pizza auf dessen Rückseite backen. Wichtig ist, dass der Untergrund immer heiß ist, wenn die Pizza drauf kommt.

Für den Teig das Mehl mit dem Salz vermengen und in eine Schüssel sieben. Den Hartweizengrieß bzw. Semola di grano duro und die Hefe dazugeben und vermengen. Dann in einem Schwung das Wasser hineinschütten und das Öl darüber geben. Alles ordentlich verkneten, mindestens 10 - 15 Minuten! Am besten mit einer Küchenmaschine vorarbeiten und die letzten Minuten mit der Hand weiterarbeiten, so bekommt man ein Gefühl, wann der Teig gut ist. Er sollte sich seidig und geschmeidig anfühlen.
Wenn der Teig beim Kneten zu trocken erscheint, einfach die Hände ordentlich mit Wasser befeuchten und weiterkneten. Dies so lange wiederholen, bis es passt. Wenn der Teig zu feucht ist, einfach etwas Mehl darüber streuen und einarbeiten.

Mir gelingt der perfekte Teig nie sofort und ich muss immer nacharbeiten. Das liegt oft an der Beschaffenheit des Mehls oder dem Wetter, dem Wasser usw. Ist halt eine Kunst.

Den Teig 2 Stunden abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Danach zwei gleich große Kugeln daraus formen. Eine kann nun eingefroren werden oder für eine weitere Pizza verwendet werden. Den anderen Teigkloß weiter gehen lassen, während wir mit den Fleischvorbereitungen beginnen.

Den Backofen auf höchste Stufe Umluft schalten. Den Pizzastein in den Ofen legen und da liegen lassen. Ein Backblech mit Alufolie belegen.

Die Salsiccia aus dem Darm lösen und darauf achten, dass das Brät ganz bleibt. Dann auf das Blech geben.
Außerdem kommen im Ganzen das Rinderfilet, die Hühnchenbrust und die Rostbratwürstchen mit darauf. Alles leicht mit etwas Öl benetzen.

Wenn der Ofen die Höchsttemperatur erreicht hat, das Blech mit dem Fleisch auf die oberste Schiene einschieben, sodass das Fleisch natürlich nicht oben an die Heizstäbe kommt. Alles für ca. 8 - 15 Minuten drin lassen. Ich kenne euren Ofen nicht, daher diese vage Angabe. Einfach gelegentlich checken, ob nichts verbrennt und wenn alles leicht angebräunt ist, wenden und für weitere 8 oder mehr Minuten im Ofen lassen, bis es leicht gebräunt ist.
Das Filet sollte innen noch rot sein. Dazu den Daumen um 45 Grad locker wegstrecken und wenn das Fleisch sich auf Druck so anfühlt wie die Daumenwurzel, dann ist es gut.
Das Fleisch nun ruhen lassen, bis die Pizza gerollt ist und nicht gleich anschneiden.

Eine der beiden Teigkugeln auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn, aber nicht hauchdünn ausrollen. Den Teiglappen nun auf ein reichlich großes Stück Backpapier legen. Wer es sich zutraut, der kann auch auf das Papier verzichten, dies erfordert aber reichlich Geschick und Übung mit dem Einschießholz.
Nun den Rand mit den Würstchen belegen, immer schön Ende an Ende, bis der Kreis sich schließt. Dabei ca. 2 - 3 Finger Platz zum Rand lassen. Diesen Überhang nun über die Würstchen legen, so dass er auf der anderen Seite auf dem Teig liegt. Den Teig nun festdrücken und vielleicht etwas anfeuchten, damit es besser klebt. Fertig ist der Würstchenrand. Die Würstchen sollten nun völlig eingeschlagen sein.

Jetzt die Sucuk in dünne Scheiben schneiden, die Salsiccia zerpflücken, Hähnchen und Rinderfilet in streichholzdicke Scheiben schneiden und die Zwiebel schälen und in dünne Streifen schneiden. Währenddessen kann der Teig sich schön um die Wurst arbeiten.

Nun den Boden dünn mit der Bolognese bestreichen. Es darf nicht schwimmen! Dann den Käse darauf geben. Immer zuerst den Käse, dann den Belag!
Beim weiteren Belegen hat sich dies als am besten herausgestellt: Zuerst den Schinken, dann kreuzförmig die Salami, dann die zerkleinerte Salsiccia, dann die Sucuk, dann Hähnchen und Rindfleisch abwechselnd aus der Mitte heraus drapieren, dann eine handvoll Zwiebeln und ein paar Kapern und Jalapenos nach Gusto darüber streuen. Alles abschließend mit Bacon belegen.

Oh mein Gott! Die Pizza ist 3 fingerbreit hoch! Keine Panik, das muss so!

Die Pizza nun schnell mitsamt dem Backpapier in den Ofen auf den heißen Stein geben. Solltet ihr kein Einschussholz haben, einfach die Pizza von einem Holzbrett oder Backblech auf den Stein rüberziehen. Darauf achten, dass die Tür nicht zu lange offen steht.

Alles nun ca. 8 - 12 Minuten backen, je nach Ofen. Die Pizza ist fertig, wenn die Sucuk bräunt und vor Freude blubbert, der Käse ebenfalls feuchte Blasen wirft und der Bacon kross ist. Schaut unter den Teig, wenn er leicht braun ist, dann raus mit dem Ding.

Eine Pizza von dem Kaliber reicht locker für 4 normale Esser.