Kürbiskernmehl-Shirataki selbst gemacht


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ideal für Diabetiker, da nur sehr wenige Kohlenhydrate, Low Carb

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15 Min. simpel 07.07.2015



Zutaten

für
10 g Konjakmehl (Glucomannan)
n. B. Wasser
½ g Calciumhydroxid (gelöschter Kalk in Lebensmittelqualität), Ca(OH)2
1 Ei(er)
1 ½ TL Salz
15 g Haferkleie
7 g Mehl (Kürbiskernmehl) entölt

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 15 Minuten Koch-/Backzeit ca. 20 Minuten Gesamtzeit ca. 35 Minuten
Alle Zutaten vorher abwiegen.
3 - 7 EL kaltes Wasser in eine Tasse geben, dann mit ca. 0,5 g (gut 1/4 - knapp 1/2 TL) Calciumhydroxid zu milchigem Kalkwasser verrühren, bis sich der Kalk vollständig gelöst hat.
10g Konjakmehl, 15g Haferkleie und ca. 7g Kürbiskernmehl trocken vermischen und beiseite stellen.

In einem größeren Edelstahltopf 1 Ei mit 1 TL Salz verquirlen. Mit ca. 400ml Wasser ergänzen und vermischen. Den Topfinhalt erhitzen, dabei das Trockengemisch in das noch recht kühle Ei-Wasser einrühren und weiter rühren, bis der Brei anfängt leicht blubbernd zu kochen! Den Topf von der Herdplatte nehmen. Nun das Kalkwasser zu dem Brei gießen und kräftig 3 - 4 Minuten lang rühren. Dann die Breimasse in eine verschließbare Schale umfüllen.

Nun kann entweder der Topf wieder halb mit Wasser gefüllt und zum Kochen gebracht werden. Die Shiratakimasse kann 2 - 3 löffelweise mittels einer Kartoffel- oder Spätzlepresse direkt in das kochende Wasser gedrückt und offen (ohne Deckel!) knapp 10 Minuten lang leicht weiter gekocht werden. Vorsicht, es kann überschäumen, deshalb der größere Topf!

Oder:
Dafür entscheide ich mich letztlich immer öfter, ich verschließe die Schale und warte, bis sich die Masse ganz abgekühlt hat. Es ist ein relativ fester, doch elastischer Block entstanden. Die Schale nun mit kaltem Wasser anfüllen. Den Block seitlich mit einem Löffelstiel etwas wegheben, damit überall Wasser zwischen Schale und Gel kommt und der Block sich von der Schale löst. Die Schale mit dem Deckel verschließen und die Schale wenden, damit der Block recht frei im Wasser schwimmt. Völlig auskühlen lassen. Nun wird der Block in handliche Stücke zerschnitten. Eine Holzunterlage sollte dabei nicht benutzt werden, da die Masse evtl. daran kleben bleibt. Nun die Stückchen direkt in einem Topf mit heißem Wasser offen (ohne Deckel!) etwa 10 Minuten lang leicht brodelnd kochen lassen.

Zum Verzehr die Shirataki wie üblich gut abwaschen und entweder erneut kurz in kochendes Wasser geben, oder gleich mit der gewünschten Sauce oder dem Gericht vermischen und genießen.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Martinann

perfekte Konjak Variante :-)

19.11.2015 15:09
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rotemarie

Wieder als Neuling geoutet .-))) wenn du mein Profil gelesen hättest.... Schmeckt mir gut: Fleisch, Chili, Shirataki, Fleisch mit Chilli und Shirataki, Shirataki mit Chili und Fleisch, Chili mit F.... Schmeckt mir nicht: Spinat, Spinat und Spinat Ich bin absolut kein Veganer, Vegetatarier, Alrauner Radikaler oder sowas, sondern Fleischfresser. Dazu Untergroß, Diabetiker, Hypertoniker, Apoplexer und Alter Mann. Bei dieser Risikofaktorsummierung.stieß ich auf Shirataki. Probierte, lernte sie zu essen, zu genießen, abzuwandeln.... Einige haben es auch gelernt, andere (ua meine Frau) haben es nicht.(Ihh,diese wabbeligen Quallenbeine) wenn du, seit du vegetarisch, glutenfrei,(lactose?) isst, und Erfolg bei den Schmerzen hast, ist für dich doch alles bestens gelaufen. Kalk und Wasser und Konjak ist auch Lactose frei, Gluten frei, Tier frei (meist ,will ich hoffen, werden keine Würmer mit pulverisiert) Mitlerweile steht die erste Stinkwurzpflanze Konjak auf meinem Fensterbrett, nicht um Konjak selbst zu produzieren,sondern aus reinem Interesse. Wenn du von der Konjak-Wurzel bis vor Kurzem noch nie etwas gehört hast, bist du Teil der Maximalmenge Deutschland, informiere dich, lese dich ein, esse dich ein, nicht gleich pfui schreien. ohne Kalk kanst du alles mit Konjak gewaltik eindicken! Aber erst mit (etwas)Kalk vergeht die wasserlöslichkeit , du kannst zB nudeln formen und in Soßenkochen, und es bleibt die gleiche Form und löst sich nicht mehr auf.

31.10.2015 11:34
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AVAP-2015

Danke für Deine Antwort! Ja, ich bin in der Tat ein Shirataki/Konjak-Neuling. Bin ein paar mal im Asia-Laden um diese komischen, in Wasser eingelegten Nudeln herumgeschlichen, und fand sie nicht wirklich appetitlich. Deshalb suchte ich im Netz nach Mehr zum Thema und bin auf Dein Rezept gestoßen. Und nachher hole ich mir eine Lieferung Konjakmehl von der Post ab :-) Mal schaun, was man damit machen kann. Ich bin seit vielen Jahren Vegetarier. Vor ca. drei Jahren hatte ich morgens Schmerzen in den Gelenken, und lebe seitdem gluten- und so gut wie tiereiweißfrei. Seitdem habe ich keine Schmerzen mehr. Weil ich augenblicklich ein paar Kilos abspecken möchte, versucht ich meinen KH-Konsum unter Kontrolle zu halten. Von der Konjak-Wurzel hatte ich bis vor Kurzem noch nie gehört. Und ja, mit meiner Frage nach den Mengen habe ich mich als Anfänger geoutet. Das Zeug quillt ja wahnsinnig auf. In der Zwischenzeit habe ich auch gelesen, dass man nicht mehr als 3 Gramm pro Tag zu sich nehmen soll. Bist Du Veganer. Und wenn ja, warum? Welche Erfahrungen hast Du mit Konjak gemacht? Ist das etwas, das man in regelmässig in die Ernährung einbauen und auch geniessen kann? Danke nochmal und ein schönes Wochenende!

31.10.2015 07:48
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rotemarie

An den Fragen merkt man schon, dass Shirataki Neuland für dich ist. Also Rückgefragt, hast du überhaupt schon Shirataki zu dir genommen, bist du wegen Diabetis oder einer anderen Erkrankung an LowCarb interessiert, und wagst dich an außergöhnliche Sachen heran? Hast du schon das Grundrezept Shiratai selbst gemacht gelesen, am besten mit den Kommentaren? dann weit durch die übrigen Shirataki Rezepte? Nun zur Antwort1: 2-3 alss Rezeptmenge wird nicht angenommen von CK aber 400ml wasser + das Übrige ergibt ja fast 1 Pfund. Antwort2:Calciumhydroxid ist schlicht und einfach Kalk, gibt es in jedem Baumarkt zentnerweise.... aber die Lebensmittelqualität verbürgt sich für die essbara Reinheit Übrigens, alles streng vegan ;-)))

29.10.2015 16:37
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AVAP-2015

Hallo, ich habe ein zwei Fragen zu Deinem interessanten Rezept: (1) Die angegebenen Mengen (10 g, 1/2 g, 1 Ei, 11/2 TL, 15g, 7g) sind ja alle sehr gering. Bei einem Gesamtgewicht der Zutaten von unter 100g, wird dabei wirklich ein Gericht für 3 Personen heraus? (2) Woher bekommt man den Calciumhydroxid in Lebensmittelqualität, und was ist das eigentlich :-) ? Viele Grüße, Karin

29.10.2015 13:08
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Gelöschter Nutzer

Als "Fan" arbeite ich deine Rezepte gerne nach Meist gelingt es super Was du alles dazu mixt zum Kalk macht mich staunen, aber lecker!

11.07.2015 11:52
Antworten