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Zutaten

Portionen
3 m.-große Kartoffel(n)
2 kleine Möhre(n)
1/8 Kopf Sellerie
1 große Zwiebel(n)
2 Handvoll Kräuter frische, junge Frühjahreskräuter (z.B. Bärlauch, Giersch, Brennnessel, Schafgarbe, Löwenzahnblätter
2 Handvoll Blüten frische Wildkräuterblüten (z.B. Gänseblümchen, Märzveilchen, Löwenzahnblüten, Lungenkraut u.a.)
1 Schuss Rapsöl
1 EL Dinkelmehl
 n. B. Gemüsebrühe, gekörnte
1 1/2 Liter Wasser
 n. B. Meersalz, grobes
 n. B. Muskat
Knoblauchzehe(n), optional
1 Scheibe/n Roggenbrot
  Butter

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Koch-/Backzeit: ca. 1 Std. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Kartoffeln schälen und klein schneiden, eine Möhre und den Sellerie putzen und klein schneiden. Alles zusammen in einen Topf geben, welcher mit dem Wasser aufgefüllt wird und auf die Feuerstelle geben. Hier kann schon die gekörnte Brühe oder Instantbrühpaste zugegeben werden, oder aber man fügt nur Salz zu.

Dann wird die Zwiebel geschält und klein geschnitten und ebenfalls die zweite Möhre. Diese gebe ich in eine Pfanne mit Rapsöl und schwitze beides an. Wenn sie schön angedünstet sind, gibt man ein wenig Mehl hinzu und lässt es anbräunen. Dies kommt dann ebenfalls in den Suppentopf.

Jetzt kocht man alles weich und püriert danach die Suppe mit einem Mixstab. Ich würze sie mit Muskat. Die Wildkräuter und Blüten habe ich in der Zwischenzeit gewaschen und die Wildkräuter kurz grob durchgehackt. Das hebe ich unter die pürierte Suppe und garniere sie mit ein paar Wildkräutern und den Blüten. Zusätzlich gebe ich noch eine Scheibe Roggenbrot, welches ich entrindet habe und in Würfelchen geschnitten, in eine Pfanne mit heißer Butter und röste die Brotstücke schön an. Die Croûtons werden ebenfalls in die Suppe gegeben.

Nach Beliebe kann man noch Knoblauch und Sahne, oder Milch zugeben.

Die Neunkräutersuppe isst man traditionell zum Gründonnerstag, vor Ostern. Man kann sie aber auch trotzdem hinterher mehrmals kochen, so lang die Frühjahrskräuter wachsen. In der Anwendung kann man sie variieren, in dem man sie pur kocht und mit Sahne, oder mit Kartoffeln, als Bindemittel, aber auch mit einer Mehl-Zwiebel-Schwitze. Ich habe beides dazu verwandt.

Diese Suppe ist aufbauend für das Immunsystem, weil die Wildkräuter gut wirken. Sie sollten nicht gekocht, sondern nur untergehoben werden, damit sie ihre Kraft behalten.