Oberpfälzer Pfannendotsch


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Reibekuchen in der Pfanne auf Oberpfälzer Art

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20 Min. normal 16.02.2015



Zutaten

für
3 EL Butterschmalz und Schweineschmalz
½ TL Salz
1 kg Kartoffel(n) und 1 Msp. Knödelhilfe, alternativ ein Spritzer Zitronensaft
2 Ei(er)
1 Prise(n) Muskat
50 g Butter

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Koch-/Backzeit ca. 40 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde
In einer große Reine oder einem Backblech (hierzu werden mehr als 1 kg Kartoffel benötigt) je etwa 2 EL Butterschmalz und Schweineschmalz schmelzen, gleichmäßig bodenbedeckend verlaufen lassen und wieder erkalten lassen. Achtung, das Schmalz muss wieder fest geworden sein.

Etwa 1 kg Kartoffel reiben oder fein raspeln. Eine kräftige Prise Salz, etwas Muskat und eine Messerspitze „Knödelhilfe“ hinzugeben. Alles zum Abtropfen in ein Sieb geben. Nach etwa 20 Minuten mit 2 Eiern vermengen und die Stärke aus dem Abtropfwasser wieder hinzufügen.

Nun die Masse etwa 1,5 cm dick in der Reine oder auf dem Backblech verteilen. Butterflocken, insbesondere am Rand, darüber geben.

In der auf 200 °C vorgeheizten Backröhre gut 20 Minuten backen, bis erste Bräunungsstellen an der Oberfläche entstehen. Danach die Reine aus dem Rohr nehmen und den Pfannendotsch in etwa gleich große Stücke schneiden und diese Stücke in der Reine wenden, nochmals mit Butterflocken, insbesondere an den Rändern, damit diese knusprig werden, belegen. Beim Wenden darauf achten, dass möglichst wenig Masse am Boden haften bleibt. Den Pfannendotsch dann nochmals etwa für 10 Minuten in die Backröhre geben.

Wir mögen dazu Sauerkraut und Knackwürste. Es soll auch Leute geben, die dazu Apfelmus essen. Als ich noch ein Kind war, hat meine Mutter dazu eine deftige Suppe, z. B. Erbsensuppe, gereicht.

Alternativ kann man nach dem Wenden 2 verquirlte Eier auf den Pfannendotschteilen gleichmäßig verteilen und im Ofen stocken lassen. Dazu passt dann ein kräftiger Blattsalat.

Die gleiche Grundrezeptur für den Teig verwende ich für den klassischen Oberpfälzer Dotsch (Reibekuchen). Zum Ausbacken wird hierfür jedoch deutlich mehr Fett verbraten, welches dann ggf. wieder mit Küchenkrepp abgetupft werden sollte.

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