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Brot ohne Kneten, Vinschgauer Art

No Knead Bread. Für dieses Brot benötigt Ihr einen gusseisernen Topf mit Deckel und einem Fassungsvermögen von 4 Litern.

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10 Min. simpel 25.02.2015



Zutaten

für
400 g Weizenmehl (Type 550)
200 g Dinkelvollkornmehl
200 g Roggenvollkornmehl
50 g Roggenschrot
n. B. Roggenschrot für die Arbeitsfläche
2 TL Brotgewürzmischung (Fenchel, Kümmel, Koriander)
1 TL Schabzigerklee
170 g Sauerteig (Lievito Madre) oder 50 g Roggensauerteig
10 g Hefe, frische
650 ml Wasser, zimmerwarmes
2 TL Salz

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 10 Minuten Ruhezeit ca. 12 Stunden Koch-/Backzeit ca. 2 Stunden 5 Minuten Gesamtzeit ca. 14 Stunden 15 Minuten
Hefe, Zucker und Lievito Madre im Wasser auflösen. Die restliche Zutaten vermischen, dann das Hefewasser untermischen. Das funktioniert mit einem Holzlöffel, Knetmaschine ist nicht erforderlich.

Die Schüssel mit dem Deckel verschließen und den Teig 5 - 12 Stunden gehen lassen. Die Gehzeit ist abhängig von der Temperatur. Er sollte sein Volumen mindestens verdreifachen und schön blubbern. Bei Zimmertemperatur reicht bei mir eine Gehzeit von 5 Stunden.

Wenn ich mehr Zeit habe, bereite ich den Teig am Nachmittag zu und backe das Brot am nächsten Morgen. Über Nacht ist die Schüssel dann zum Gehen im Keller. Das müsst Ihr ausprobieren, wie und wo der Teig am besten geht.

Am nächsten Tag den Backofen inkl. Topf auf 200 °C vorheizen (45 min.), dann den Teig auf eine mit Roggenschrot bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen, einmal von jeder Seite zur Mitte falten und dann ab damit in den Topf. Deckel drauf und 80 min. bei 200 °C backen, danach noch 45 min. ohne Deckel backen und auskühlen lassen.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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eulchen1812

bin absolut begeistert, hat super geklappt und total lecker😋

01.03.2020 17:17
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Fischbroetchen

Hallo Eulchen 1812 🙋🏻 Freut mich sehr, dass es bei dir so gut geklappt hat und du mit dem Rezept zufrieden bist! Vielen Dank für das nette Feedback!

02.03.2020 09:35
Antworten
Barbara1844

Das ist derzeit unser erklärtes Lieblingsbrot. Ich habe den Teig mit Sauerteigextrakt und Frischhefe hergestellt. Gute 5 Sunden Gehzeit in der großen Schüssel und dann ab mit dem Teig in den gusseisernen Bräter. Den habe ich extra zum Backen gekauft. Nebenbei ist der Topf auch klasse für Schmorgerichte. Beim Brot habe ich mich bei Backzeit und Temperatur streng an das Rezept gehalten. Danke für dieses tolle Rezept, das super funktioniert. Ich werde das leckere Brot bestimmt häufig backen.

02.02.2020 17:53
Antworten
Fischbroetchen

Hallo Barbara, vielen Dank für das tolle Feedback! Freut mich sehr, dass das bei euch so gut ankommt. Und gut, dass du mir nochmal schreibst, denn das Brot habe ich auch lange nicht mehr gebacken, das werde ich direkt noch mal machen. Also Danke für die Erinnerung. ;-)

03.02.2020 14:35
Antworten
Fischbroetchen

Hallo Gaby, vielen Dank für dein nettes Feedback! Freut mich sehr, dass euch das so gut schmeckt. Viel Spaß noch beim Backen! lg Fischbrötchen :)

18.08.2019 10:04
Antworten
peg01

Es duftet unbeschreiblich in der Küche und es fällt mir schwer das Brot nicht sofort anzuschneiden :) Entsprechendes Bild meiner Version habe ich hochgeladen und gebe dir für das Rezept 4*. Bitte nicht enttäuscht sein, denn ich habe Veränderungen aus Zeitmangel vorgenommen: 1. Der Teig war sehr weich, obwohl ich die Wassermenge auf ca. 500 ml reduziert und noch etwas Schrot untergearbeitet habe. 2. Zur Beschleunigung des Gährvorgang durfte der Teig bei 30°C bis zum gewünschten Volumen in einer geölten Schüssel gehen. 3. Da der Teig noch immer sehr weich und sich nicht aus der Schüssel stürzen ließ wurde er auf einer bemehlten Arbeitsfläche gefaltet (strech & fold), in ein mit Speisestärke bemehlten Gärkorb gegeben. Dort durfte er abgedeckt entspannen, bis der Backofen 250°C erreicht hat. 4. Angebacken wurde bei 250°C (30 Min.), bei 200°C 30 Min. und 30 Min. ohne Deckel. Nach der Verkostung berichte ich über den Geschmack. LG peg01

30.08.2015 22:30
Antworten
Fischbroetchen

Hallo peg01! Dass der Teig so weich ist, ist richtig so. Wenn er lange Zeit zum reifen hat, quillt das Vollkornmehl und das Schrot noch auf und bindet so einen Teil des Wassers. Der Teig ist in jedem Fall hinterher so weich, dass es unmöglich ist ihn zu kneten oder zu ziehen. Ich falte ihn mit einer großen Teigkarte von beiden Seiten in die Mitte, dabei muss man schnell sein, sonst läuft er auseinander. Schön, dass du herumexperimentiertst. Berichte doch mal anschliessend, ob alles gut geklappt hat und wie das Ergebnis geworden ist! lg Fischbroetchen

31.08.2015 11:50
Antworten
peg01

In den Zutaten fehlt die Angabe für Zucker. Ich gehe davon aus, dass es sich um eine Prise handelt.

30.08.2015 14:44
Antworten
Fischbroetchen

Hallo peg 01! Vielen Dank für den Hinweis. Du kannst den Zucker komplett weglassen, oder dem Hefewasser bis zu 1 TL zufügen, das hängt ganz von der Triebkraft des LM und der Wetterverhältnisse ab. Wenn der LM noch nicht so stark ist und die Temperaturen eher niedrig, dann macht es Sinn der Hefe mit ein wenig Zucker auf die Sprünge zu helfen. Wenn du einen starken LM hast, dann kannst du den Zucker getrost weglassen. lg Fischbroetchen

30.08.2015 15:23
Antworten
peg01

Danke für deine Antwort :)

30.08.2015 18:07
Antworten