Hauptspeise
Rind
Europa
Deutschland
Schmoren

Rezept speichern  Speichern

Sauerbraten

Deutscher Klassiker

Durchschnittliche Bewertung: 2.88
bei 6 Bewertungen
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

40 Min. simpel 15.01.2015



Zutaten

für
2 Zitrone(n)
2 Orange(n)
2 Zwiebel(n) oder Schalotten
3 Lorbeerblätter
2 Stängel Rosmarin
1 Liter Rotwein
1 ½ kg Rindfleisch (Hüfte)
4 EL Dijonsenf, grober
5 Pimentkörner
5 Wacholderbeere(n)
500 ml Apfelessig
4 Apfel
4 EL Tomatenmark
2 Karotte(n)
4 Schalotte(n)
½ Sellerie
½ Stange/n Lauch
30 g Butter
2 EL Mehl

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 40 Minuten Ruhezeit ca. 5 Tage Gesamtzeit ca. 5 Tage 40 Minuten
Der Sauerbraten ist vielleicht eines der bekanntesten deutschen Traditionsgerichte. Durch mehrtägiges Marinieren wird das Rindfleisch aus der Hüfte ganz besonders zart. Wer dafür nicht die Zeit hat, kann sich natürlich bei seinem Metzger schon fertig mariniertes Fleisch besorgen. Wir machen das heute komplett.

Das Fleisch vor dem Verarbeiten parieren – zuerst die Sehnen entfernen. Das Fleisch mit Senf bestreichen und gut einreiben. Das Fleisch in den Bräter geben. Äpfel, Zitrone, Orange, Schalotten, Zwiebeln und Gewürze mit reingeben und alles gut verteilen.

Dazu kommt eine Beize aus Rotwein und Essig. Die Beize sollte den Sauerbraten gut bedecken. Mit Frischhaltefolie bedecken und für 2 - 5 Tage in den Kühlschrank geben.

Nach 2 - 5 Tagen das Fleisch aus dem Bräter nehmen, gut abtupfen, sodass es trocken ist. Danach rundherum scharf anbraten. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und in einen neuen Bräter geben und bei 140°C 30 min. in den Ofen geben. Wer ein Fleischthermometer hat, stellt dieses auf eine Kerntemperatur von 54°C.

In der Zwischenzeit mit dem Bratenansatz in der Pfanne die Soße herstellen. Direkt in den Bratenansatz kommen Karotten, Sellerie, Schalotten. Den Lauch als Letztes dazugeben, da dieser schneller bitter wird als das andere Gemüse. Mit dem Teigschaber den Bratensatz vom Boden kratzen. Jetzt den Lauch dazugeben. Ein gutes Stück Butter dazugeben. Mehlieren und das Tomatenmark dazugeben.

Den Bratensatz mit Beize ablöschen und gut verrühren, damit sich Mehl und Tomatenmark vollständig auflösen. Auf niedrigster Stufe, bis der Sauerbraten fertig ist, köcheln lassen. Die Soße durch ein Sieb passieren und gut abschmecken. Nun ist der Sauerbraten fertig!

Dazu passen Knödel oder Kartoffelpüree und Rotkohl und ein kaltes Glas Riesling.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

mariapuffer

Hallo, habe den Sauerbraten nachgekocht. Habe Ochsenfleisch verwendet und das Fleisch 2 Tage in der Marinade eingelegt. Bereits einen Tag vor der Einladung habe ich das Fleisch scharf angebraten und gut 2,5 Stunden geschmort. Am Tag der Einladung habe ich den Braten nochmal gut 2 Stunden bei ca. 140 °C Umluft im Backofen schmoren lassen. Habe auch nicht die ganze Marinade genommen, weil mir die Soße sonst zu sauer geworden wäre. Habe sie mit Rinderfond verlängert und mit Soßenlebkuchen gebunden. Meine Gäste waren begeistert.

11.02.2018 18:15
Antworten
dannimaus

Hallo! Habe den Sauerbraten nach gekocht. War ganz gut. Leider schmeckt die Soße doch ziemlich sauer. Ich wusste nicht, wie man die Soße etwas milder hinbekommt und wie man sie genau abschmeckt. Das Fleisch war wunderbar. Sehr zart. LG Dannimaus

21.01.2017 21:28
Antworten
Conny1iron

Ich nehme immer Dornfelder...lieblich

21.11.2016 19:15
Antworten
pegasus6577

Welcher Rotwein ist denn zu empfehlen?

21.11.2016 13:04
Antworten