Roastbeef mit Cassis-Jus – Fabios Festtagsmenü


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als Beilagen passen Bratkartoffeln und Möhrengemüse

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40 Min. normal 17.11.2014



Zutaten

für
1 kg Roastbeef
Salz und Pfeffer
n. B. Senf, grober
n. B. Öl

Für die Jus: (Cassis-Jus)

2 EL Tomatenmark
1 Karotte(n)
½ Sellerie
1 Zwiebel(n)
2 EL Butter
½ Stange/n Porree
etwas Cassis (Cassissee, Creme de Cassis, Likör)
Pfeffer
150 ml Wasser
200 ml Rotwein
2 EL Mehl
3 Lorbeerblätter
3 Wacholderbeere(n)
3 Nelke(n)
3 Sternanis

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 40 Minuten Koch-/Backzeit ca. 35 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde 15 Minuten
Das Roastbeef braten und anschließend im Ofen fertig garen. An Möhrengemüse eignen sich bunte Möhren, gelbe und orange Karotten, Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln. Dazu macht Fabio für sein Festtagsmenü eine Cassis-Jus.

Roastbeef braten:
Das Roastbeef von den Sehnen befreien, damit sich das Fleisch beim Braten nicht zusammenzieht. Von der Fettschicht kann als Geschmacksträger ein bisschen am Fleisch bleiben. Das Fleisch von allen Seiten gut salzen und pfeffern.

Das Fleisch scharf von beiden Seiten 4 - 5 Minuten anbraten. Wir fangen mit der Hautseite an. Anschließend das Fleisch aus der Pfanne nehmen und rundherum mit Senf bestreichen.

Dann das Fleisch in einen Bräter geben und im vorgeheizten Ofen bei 150°C 25 Minuten fertig garen, wenn es medium werden soll. Wenn das Fleisch durchgaren soll, bleibt es für 35 Minuten im Ofen. Alternativ kann man zur Bestimmung des Garpunktes ein Fleischthermometer verwenden. Bei einer Kerntemperatur von 54°C ist das Fleisch „medium“. Bei 58°C ist das Fleisch „medium well“. Und bei 60°C Kerntemperatur ist das Fleisch durchgegart.

Während das Fleisch im Ofen ist, machen wir die Cassis-Jus. Dafür den Bratenansatz in der Pfanne mit etwas Butter lösen. Die Karotten, die Zwiebeln und den Sellerie dazugeben. Mit einem Teigschaber lässt sich der Bratensatz gut lösen. Anschließend Tomatenmark, Lauch und Knoblauch dazugeben. Kurz anbraten.

Zum Schluss zum Andicken Mehl dazugeben. Alles mit Cassislikör und Rotwein ablöschen. Die Gewürze wie Lorbeerblätter, Sternanis und Wacholder dazugeben. Aufkochen lassen und anschließend köcheln lassen, bis das Fleisch fertig ist. Ganz am Ende die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit etwas Wasser verdünnen.

Als Beilage passen Bratkartoffeln und ein Karotten-Mandel-Gemüse. Alles zusammen mit der Jus anrichten.

Fabios Koch-Tipps:
Tipp 1: In Alufolie ruhen lassen.
Tipp 2: Beim Metzger nach Knochen für die Jus fragen.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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CaseyM

Kurz gesagt: unfassbar lecker! Gab's an Hl. Abend mit Rosmarinkartoffeln und Speckbohnen. Ich glaub ich hab noch nie etwas besseres gekocht. Vielen Dank für das fantastische Rezept. Bild hab ich hochgeladen

25.12.2019 10:45
Antworten
elke14

Hallo! Ich hätte zu der Jus folgende Frage: Ist es möglich, die Jus mit dem Gemüse und den Gewürzen einen Tag vorher zu machen und dann am nächsten Tag das Fleisch anzubraten und den Bratensatz nachträglich zur Jus dazuzugeben. Ich würde dann alles nochmal aufkochen. Es wäre halt etwas entspannter, wenn die Jus schon fertig wäre und ich bräuchte nur noch das Fleisch und die Beilagen zuzubereiten. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen! Viele Grüße Elke

14.04.2019 17:40
Antworten
Dagilein

Selbstverständlich kann man die Jus einen Tag vorher vorbereiten LG Dagmar

25.12.2019 09:51
Antworten
loenne09

Sehr lecker, hatte dazu ein Pilzrisotto, war hervorragend

06.01.2019 22:02
Antworten
Chefkoch_Heidi

Ich habe das nun verdeutlicht. Liebe Grüße Heidi Chefkoch.de, Team Rezeptbearbeitung

04.01.2019 08:41
Antworten
Fanny6

Das hört sich wirklich superlecker an, vielen Dank dafür! Nur eine Frage: wird die Jus vor dem Anrichten passiert oder bleibt sie so "stückig"? Ich werde es auf jeden Fall demnächst nachlocken. Liebe Grüße Fanny

09.01.2015 13:51
Antworten
Bond008

Da sticht er mit Fleischgabelim Fleisch herum! Unglaublich....aber was solls. nach der Garzeit die angegeben ist wird der Braten nix. Fabio...in diesem Rezept - video bist du leider keine Bewertung wert.

27.12.2014 17:04
Antworten
PhilippErnst

Ich arbeite bei Chefkoch.de und bin daher naturgemäß ein bisschen befangen. Aber auch davon abgesehen kann ich diese Meinung nicht teilen. Ich habe das Rezepte exakt nach Anleitung zu Hause nach gekocht und das Ergebnis war der Hammer. Super lecker, super saftig und perfekt vom Garpunkt. Was das "Herumstochern" mit einer Fleischgabel angeht, kann man natürlich geteilter Meinung sein. Aber die angegebene Garzeit passt bei 1 kg Fleisch zumindest bei unserem Ofen perfekt. VG, Philipp

05.01.2015 11:19
Antworten
DirtyDios

Also dein Bild sieht jedenfalls extrem gut aus. Wenn du dich dabei an die Garzeiten gehalten hast, werde ich es vielleicht mal ausprobieren.

01.04.2015 22:37
Antworten
Daktylus

Dann nimm ein Thermometer zur Hilfe!

14.12.2017 19:05
Antworten