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Rotkohl nach meiner Art

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mariniert und superlecker

90 min. normal 12.11.2014



Zutaten

für
1 großer Rotkohl, frisch
4 Äpfel, bevorzugt säuerliche
100 g Meersalz, grobes, vorzugsweise Fleur de Sel
½ Liter Orangensaft, bevorzugt frisch gepresst oder Direktsaft
500 ml Aceto balsamico di Modena
3 Wacholderbeere(n)
1 Sternanis
½ Zimtstange(n)
2 Nelke(n)
1 Msp. Kardamompulver
1 Msp. Korianderpulver
250 g Zucker
250 g Apfelmus

Zubereitung

Vorweg, dieser Kohl braucht 3 Tage Zeit zum Marinieren, Zeit die sich aber in jedem Fall lohnt.

Den frischen Kohl in feine Streifen schneiden, salzen und von Hand (Latexhandschuhe nicht vergessen) sehr gut mischen. Abgedeckt und kühl 3 Stunden ruhen lassen.

Danach die Äpfel, den Orangensaft, 250 ml Balsamico, Kardamom und Koriander zugeben. Wacholderbeeren, Sternanis, Zimtstange und Nelken im Mörser zerstoßen und in ein Gewürzsäckchen geben (z.B. einen Teebeutel). Das verschlossene Beutelchen dem Kohl zugeben und alles für 3 Tage in den Kühlschrank schlafen legen.

Am Tag der Zubereitung: In einem großen Topf (evtl. auch in 2 Töpfen) den Zucker bei mittlerer Hitze karamellisieren, mit 250 ml Aceto Balsamico di Modena ablöschen und so lange rühren, bis sich der Karamell in der Flüssigkeit aufgelöst hat, kurz einkochen lassen. Hierein den kompletten Rotkohl inkl. Marinade, Gewürzsäckchen und Apfelmus geben und 5 Stunden bei geringer Hitze köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren.

Wenn man es etwas deftiger mag, kann man noch etwas Gänseschmalz zugeben. Zum Schluss mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Je nach Größe des Kohlkopfes reicht der Rotkohl locker auch für 8 Personen oder ergibt eine schöne Reserve zum Einfrieren.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung




Verfasser



Kommentare

korweb

Hallo,

ist das ein Druckfehler mit 100g Salz?

Lg korweb

13.11.2014 11:24
Antworten
Ringeheller

Hallo korweb,

nein, ist es nicht. Ich habe das Gericht schon x-mal gekocht (auch schon in einer -wie ich finde- ziemlich guten Kochschule) und hatte auch erst den Verdacht, dass es zu viel Salz ist. Bei dem von mir normalerweise verwendeten Flor de Sal (Marisol, Portugal) ist die Menge in Ordnung. Aber selbstredend kann man es auch mit einer geringeren Menge versuchen.

VG Ringeheller

13.11.2014 11:52
Antworten
chiara

Hi

Danke für die Info!! Hab es für Weihnachten abgespeichert. An die Salzmenge werde ich mich dennoch etwas vorsichtig rantasten. Zugeben kann man ja immer noch, falls was fehlt. Es kommt ja auch auf die Gesamtgröße des Rotkohlkopfes an

lg Chiara

14.11.2014 08:43
Antworten
Ringeheller

Hallo Chiara,
ich bin weiß Gott keiner, der seine Gerichte versalzen verzehren möchte. Gestern Abend habe ich eine eingefrorene Portion von diesem Rezept aufgetaut - lecker. Es ist so, dass man sicher nachwürzen kann, aber die Marinade erreicht verliert dann einen Teil ihrer Funktion und das Ergebnis ist sicher nicht so, wie gedacht. Es gibt auch reichlich süße Zutaten, wie Orangensaft, Apfelmus und zudem ist eine beträchtliche Menge Zucker im Spiel. Diese Komposition ergibt ein sehr rundes Geschmackserlebnis. Einfach mal versuchen.
LG
Ringheller

14.11.2014 09:41
Antworten
herzbaerchidame

Bis auf den nichtvorhandenen Anis habe ich mich an das Rezept gehalten. Ich glaube aber nicht, dass der etwas rausgerissen hätte. Nicht nur schade um den Zeiteinsatz, sondern auch um die Zutaten.

Geschmäcker sind verschieden und dieses war nicht meins.

Nein, Salz war nicht zuviel. Marinaden funktionieren nur mit Salz.

03.02.2016 14:16
Antworten