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Rosmarinsauerbraten - zartes, würziges Fleisch mit leckerer Soße aus Römertopf / Slowcooker

italienisch angehauchter Sauerbraten mit leckerer Soße ....

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30 Min. normal 22.09.2014



Zutaten

für
1 ½ kg Rinderbraten
3 Zehe/n Knoblauch
1 Liter Rotwein, wunderbar ist dazu ein Barolo
1 EL Rosmarin
100 ml Balsamico
100 ml Sojasauce
50 ml Sojasauce, (Ketjap Manis) ersatzweise 3 EL Zucker in normale Sojasoße gerührt
2 kleine Zwiebel(n)
4 Petersilienwurzel(n)
3 Karotte(n)
1 Bund Suppengrün
1 TL Pfefferkörner, schwarze, toll ist auch Langer Pfeffer
1 TL Pimentkörner
200 ml Crème fraîche
n. B. Fett zum Braten
500 ml Gemüsebrühe, kräftige
1 Lorbeerblatt

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 2 Tage Koch-/Backzeit ca. 6 Stunden Gesamtzeit ca. 2 Tage 6 Stunden 30 Minuten
Falls man den Römertopf nimmt: zuerst mal wässern.

Alles Wurzelgemüse klein würfeln und die Hälfte davon in einen großen Gefrierbeutel geben. Pfefferkörner, Piment und Lorbeerblatt in einen Papierteebeutel füllen, zubinden und ebenso in den Beutel legen. Die Zwiebel grob hacken und ebenso dazugeben. Rosmarin und Knoblauch vermörsern - eventuell ein paar Tropfen Öl zugeben, damit eine Paste entsteht, mit der das Fleisch eingerieben wird. Wichtig: die Paste richtig in das Fleisch hineinreiben. Das Fleisch sowie alle Flüssigkeiten, außer der Brühe, ebenso in den Beutel geben, die Luft herausdrücken und gut verschließen. Zur Sicherheit in eine Schüssel oder zweiten Beutel geben, damit nichts auslaufen kann. Das Ganze nun für mindestens 2, besser 4 Tage in den Kühlschrank stellen.

Anschließend das Fleisch herausnehmen, die Marinade abgießen. Den Gewürzbeutel herausfischen und aufheben.

Das Fleisch trocken tupfen und in Öl im Bräter ringsherum schön dunkelbraun anbraten. Gegen Ende auch das Gemüse anbraten und mit etwas Marinade den Topf "auswaschen" - dann alles entweder in den Slowcooker oder den Römertopf füllen. Aus dem Gewürzbeutel einen halben bis einen ganzen Teelöffel der Pfeffer und Pmentkörner als auch das Lorbeerblatt ebenso hineingeben. Nun so viel der abgesiebten Marinade angießen, dass der Braten zu 1/3 bedeckt ist, dann noch mal 1/3 mit Brühe auffüllen. Im Slowcooker auf HIGH für 6 Stunden und im Römertopf bei 140°C ca. 2 Stunden schmoren lassen.

Das Fleisch und das Lorbeerblatt herausnehmen und mit einem Passierstab alles was im Topf ist pürieren und die Crème fraîche einrühren. Mit Salz, Pfeffer und ggf. Sojasoße noch mal abschmecken falls nötig, Fleisch zum Warmhalten noch mal in die Soße geben und im Ofen bei 50°C oder Slowcooker LOW oder KEEP WARM warm halten.

Wir mögens am liebsten Knöpfle dazu, auch wenn das nicht italienisch ist.


Tipp für Gäste: Bis auf das Einrühren der Crème fraîche kann man alles prima am Vortag machen und dann nochmal erhitzen (geht sogar in der MW oder im Ofen oder im Topf) und erst dann die Crème fraîche kurz vor dem Servieren einrühren. Schmeckt aufgewärmt sogar noch besser!

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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juliacarpediem

Hat es schon mal jemand im Slow cooker probiert?

19.11.2018 00:21
Antworten
Abacusteam

Hi lone-bohne, ich habe erst jetzt das Datum gesehen .. so lange war dein Kommentar im Netz unterwegs .... er kam heute vormittag bei mir als Nachricht an. lG ad

19.11.2018 09:03
Antworten
Abacusteam

Hi lone:bohne, das ist ja mal ein toller und ausführlicher Kommentar. Und der Inhalt, was du über Fleisch und Soße sagst ist noch schöner ... vielen Dank! Es stimmt, man kann den Sauerbraten sogar problemlos am Tag vorher machen. Ich habe einen riesigen Römertopf und mache meist zwei große Stücke, so dass ich alles bis auf die Sahne und Creme Fraiche fertig mache und dann einen Teil einfriere. Die Sahne etc. gebe ich dann nach dem Auftauen dazu. Das geht wunderbar und wie bei Rouladen, wird das Fleisch nur zarter und durchgezogener. Noch mal vielen Dank ... und lG ad

19.11.2018 08:58
Antworten
lone_bohne

Hallo Abacusteam, ich hatte noch nie eine so leckere Soße für Sauerbraten. Ich finde die Marinade ist spitze, die verwende ich zukünftig immer. Ich hab' sie übrigens ganz aufgebraucht, weil ich immer wieder davon angegossen habe. Zuletzt habe ich Lauch und Sellerie entfernt, die hatte ich extra grob geschnitten dazu gegeben, und hab' die Soße wie angegeben püriert. Aber sie war noch etwas dünn, so dass ich mit ein bisschen Mondamin gebunden habe. Mit der Creme fraiche war sie dann perfekt. Ich musste lediglich noch ein kleines bisschen nachsalzen. Vielen Dank nochmals für dieses tolle Rezept. Übrigens habe ich nach 2 1/2 Stunden einen Bratenthermometer in die dickste Stelle vom Fleisch gesteckt, das zeigte 75° C an. Da ich gelesen hatte, dass Rinderbraten bei 80° C durch ist, hab' ich das Fleisch dann noch mitsamt dem Thermometer für eine halbe Stunde ohne Deckel bei 130 °C in den Ofen zurück geschoben. Danach habe ich es aus dem Bräter genommen und in Folie eingewickelt und stehen lassen. 1 Stunde vor dem Servieren habe ich es schön dünn aufgeschnitten und in die Soße gelegt. Direkt vor dem Servieren habe ich das Ganze auf dem Herd dann noch mal kurz erhitzt, aber nur so, dass die Soße nicht geblubbert hat. Man kann ihn also wunderbar schon einige Stunden vor dem Verzehr zubereiten. Er wurde von allen gelobt, weil das Fleisch schön zart und die Soße super lecker war :-)

25.11.2014 10:30
Antworten
Abacusteam

HI lone-bohne, das freut mich, dasa es so lecker war. Und noch mehr freut mich, dass Du die Temperatur so genau aufgeschrieben hast. Das ist was, was mir immer untergeht, weil ich es so nach Gefühl mache und nachher weiß ich nicht mehr genau, wann hatte ich welche Temperatur. Deshalb ist Deine Beschreibung super. Danke und lG ad

25.11.2014 09:58
Antworten
lone_bohne

Ein ganz tolles Rezept, hat perfekt geschmeckt. Ich hatte 2 Kg Sauerbraten und hab' diesen im geschlossenen Bräter zuerst bei 160 °C Heißluft gestartet und bin dann nach 45 Min. auf 150 °C runter und nach weiteren 45 Min. auf 130° C. Insgesamt dauerte es 3 Stunden bis er die 80° C Innentemperatur erreicht hatte.

25.11.2014 08:05
Antworten