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Zutaten

Portionen
250 g Reis, (Sushireis)
50 ml Essig, heller japanischer
3 EL Zucker
1 TL Salz
1 TL Dashi - Pulver (optional)
Noriblätter
Riesengarnelen, mit Schale
  Mehl
Ei(er)
  Panko oder Semmelbrösel
  Öl, zum Frittieren
Karotte(n)
Frühlingszwiebel(n)
Gurke(n)
Avocado(s), (reif, aber nicht zu weich)
3 EL Zitronensaft
1 EL Sesam, (schwarze und weiße Körner)
3 EL Mayonnaise
1 Schuss Chilisauce, scharfe (z.B. Sriracha)
1 Schuss Sesamöl
1 Schuss Chiliöl
2 TL Kaviar

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Dieses Rezept ist für zwei Rollen. Diese werden in jeweils in acht Stücke geschnitten. Mit anderem Sushi reicht dies für 4 Portionen.

Der Reis wird gewaschen, bis das Wasser klar bleibt. Dann gibt man ihn in in Sieb und lässt ihn mindestens eine Stunde gut abtropfen. Nun geben wir den Reis mit 375 ml Wasser in einen Topf und fügen, wenn gewünscht, das Dashi-Pulver ("Suppenpulver" auf Fisch- und Algenbasis) hinzu, das erhöht den Geschmack des Sushis enorm. In Japan legt man gerne ein Stück Kombu (eine Algenart) während des Kochens auf den Reis. Der Reis wird dann offen aufgekocht und mit Deckel fünfzehn Minuten auf niedrigster Stufe gegart. Danach lässt man ihn weitere zehn Minuten ohne Deckel ausdampfen.

In der Zwischenzeit stellen wir den sushi-su her, indem wir Zucker und Salz mit dem Essig leicht erhitzten, bis sich alles schön aufgelöst hat (nicht kochen).

Der Reis wird, wenn er fertig ist, traditionell in einen flachen Bottich aus Zedernholz gegeben und solange mit einem Kamm und Fächer bearbeitet, bis er abgekühlt und aufgelockert ist. Immer wieder heißt es, wenn man keinen Holzbottich hat, sollte man auf keinen Fall ein metallisches Behältnis verwenden. Ich gebe meinen Reis zum Auskühlen und Auflockern trotzdem auf ein tiefes Backblech, das ich vorher jedoch mit Backpapier ausgelegt habe. Dann pflüge ich gewissermaßen mit einem Holzspatel durch den Reis und gieße soviel Sushi-su an, dass der Reis eine salzig-saure, leicht süße Komponente erhält.

Die Garnelen werden geschält, bei zwei von ihnen lässt man die Schwanzflosse dran. Die soll nämlich an beiden Enden herausschauen und die Drachenoptik unterstützen. Nun werden die Garnelen am Rücken leicht eingeschnitten und der eventuell vorhandene schwarze Darm entfernt. Es empfiehlt sich, einen Zahnstocher von vorn bis hinten durchzustechen, um zu verhindern, dass unsere Krustentiere sich beim Garen zu sehr krümmen.

Die Garnelen werden nun erst in Mehl, dann in verschlagenem Ei und schließlich in Pankomehl gewendet, in heißem Öl schwimmend goldgelb ausgebraten und zum Entfetten auf Küchenpapier gegeben. Auf keinen Fall sollte man vor der weiteren Verwendung vergessen, die Spieße zu entfernen.

Der Sesam wird nun in einer Pfanne trocken angeröstet.

Eine der Avocados wird halbiert, entkernt, mit einem Esslöffel vorsichtig ganz aus der Schale heraus gehoben und in möglichst feine Scheiben geschnitten. Vorsichtig fächern wir die Avocado nun der Länge nach auf und beträufeln sie mit etwas Zitronensaft, damit sie nicht bräunt.

Die Gurke vierteln, entkernen. Karotten schälen und in dünne Streifen schneiden. Die zweite Avocado vorsichtig von Schale und Kern befreien. Die Frühlingszwiebel waschen. Gurke, Karotte, Avocado und Frühlingszwiebeln separat in dünne Streifen schneiden. Zweite Avocado ebenfalls mit Zitronensaft beträufeln.

Wir belegen ein Noriblatt etwa einen halben Zentimeter dick mit Reis. Oben lassen wir einen zweifingerbreiten Rand frei. Die Hände dabei immer schön befeuchten, sonst klebt der Reis enorm. Dann drehen wir das Noriblatt um, so dass die Reisseite unten liegt und der zweifingerbreite unbelegte Streifen auf der Unterseite zu uns zeigt. Dann belegen wir das Algenblatt mit Karotte, Frühlingszwiebel, Avocado, Gurke und Garnelen, bestreuen es mit etwas Sesam und rollen es fest auf.

Wir belegen die Inside-Out Rolle nun mit unserem Avocadofächer, bedecken diesen mit Klarsichtfolie und drücken die Avocado mit der Sushimatte schön fest an. Dann schneiden wir die Rolle - immer noch mit Folie bedeckt - in acht gleichgroße Stücke, drücken alles noch einmal mit der Matte in Form und entfernen dann das Plastik.

Wir verrühren unsere Mayonnaise mit der Chilisauce, aromatisieren mit etwas Chili- und Sesamöl und garnieren unsere Drachenrolle mit scharfer Mayonnaise und Kaviar.

Wem diese Beschreibung schleierhaft vorkommt - und ganz ehrlich, es ist nicht leicht, diese Dinge zu Beschreiben, wenn man keine step-by-step Bilder posten darf - sollte entweder in meinem Blog (siehe Profil) vorbeischauen.

Unabdingbar: ein langes Messer mit scharfer, möglichst grader Klinge. Anstelle von Avocados kann man die Rolle auch mit Lachs Sashimi (roher, dünn aufgeschnittener Fisch) belegen. In Japan nimmt man statt frittierten Garnelen auch gerne Aal.