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Zutaten

Portionen
1 Kopf Wirsing
400 g Quinoa
740 ml Brühe
200 g Karotte(n), geraspelt
100 g Zwiebel(n), sehr fein gehackt
3 EL Sojamehl
6 EL Maismehl
1 Zehe/n Knoblauch
1 EL Senf
1 EL Tomatenmark
1 TL Paprikapulver, edelsüß
1 EL Aroma, (Hickory Smoke), flüssig
1 TL Margarine, oder Öl zum Ausstreichen der Form

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 50 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 1 Std. 45 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Für die Quinoa-Karotten-Zwiebel-Füllung Quinoa in einem feinen Sieb gut mit kaltem Wasser spülen, dann in einen Topf zusammen mit den 740 ml Brühe geben und zum Kochen bringen. Die ersten 2-3 Minuten immer mal rühren, denn Quinoa ist sehr fein und setzt sonst anfangs den Topfboden dicht zu, was dazu führen kann, dass es anschmort, weil kein Wasser zum Boden gelangt. Hat er erst einmal Wasser aufgenommen, kann man es bei mittlerer Temperatur etwa 20 Minuten vor sich hinköcheln lassen. Zum Schluss wieder rühren, denn die Flüssigkeit sollte nahezu verkocht sein, ohne dass es anbrennt.

Die Karotten schälen und raspeln, Zwiebeln häuten und ganz fein hacken, Knoblauchzehe ebenso (ich packe immer alles zusammen in meine Küchenmaschine mit Schneidemessern und lasse sie so lang rotieren, bis alles fein geschnibbelt ist, spart Arbeit). Nun das Sojamehl, Maismehl, den Senf und das Tomatenmark sowie Paprika edelsüß und Hickory Smoke hinzugeben und alles verkneten (ich nehme hier den Kneteinsatz für die Küchenmaschine, geht auch). Ob noch etwas Salz dran muss, kommt drauf an, wie konzentriert eure Brühe war. Einfach mal probieren, schmeckt auch so schon. Der Teig muss eine etwas feucht-klebrige Konsistent haben, darf aber auch nicht zu feucht sein. Es kommt zubereitetem Hackfleisch für Frikadellen recht nahe. Ist die Masse noch zu feucht, noch etwas Maismehl hinzugeben, sollte sie zu trocken geraten sein, dann noch etwas Flüssigkeit hinzu. Ganz nebenbei eignet sich dieser Teig auch für Frikadellen, auch hier wichtig: Nicht zu trocken.

Vom Wirsing die äußersten Blätter abtrennen und entsorgen. Dann Blatt für Blatt abtrennen und den Strunk keilförmig heraustrennen (wird sonst bitter). Die Blätter 3-5 Minuten blanchieren (wer einen Dampfgarer hat: Darin geht es hervorragend ohne viel Mühe).
Eine Springform mit Kranzeinsatz mit etwas Fett (Margarine oder Öl) bestreichen, dann 2 Lagen Blätter darin auslegen, sodass sie sowohl den äußeren Rand der Form zu 2/3 bedecken, als auch den inneren zum Kranzeinsatz. Nun die Quinoa-Masse hineingeben und verstreichen. Meistens bleibt noch ein bisschen was übrig, aber wie schon gesagt: Eignet sich auch für Frikadellen. Nun das Ganze noch mit Wirsingblättern bedecken (auch doppellagig) und mit Alufolie abdecken. Bei 160 Grad Umluft für 1,5 Stunden in den Ofen geben, dann Folie abnehmen und weitere 15 Minuten backen, bis der Wirsing schön angebräunt ist. Wer einen sehr starken Ofen hat, der reduziert lieber auf 140 - 150 Grad. Danach herausnehmen, auf einem Teller arrangieren und (am einfachsten mit einem Elektromesser, weil die Form so perfekt bleibt) in Stücke teilen.

Dazu mögen wir sehr gerne gedämpfte Kartoffelscheiben mit Soja-Cuisin (mit Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Kartoffelstärke anrühren und im Topf erhitzen) oder auch mit dunkler Soße. Kartoffelpüree, Bratkartoffeln oder Reis passen aber auch sehr gut.

Anmerkung:
Ich mochte dieses Rezept, als ich noch Fleisch gegessen habe, mit Hackfleischfüllung. Seit meiner veganen Ernährung fiel es jedoch flach und ich habe es angeglichen, weil ich sehr vermisst habe. Diese Variante schmeckt mir sogar noch besser.