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Zutaten

Portionen
150 g Bohnen, weiße
50 g Steinpilze, getrocknete oder andere Waldpilze
500 g Rote Bete
1 Wurzel/n Petersilie
250 g Karotte(n)
1 Stange/n Lauch, groß
1 große Zwiebel(n)
300 g Kartoffel(n)
2 Zehe/n Knoblauch
200 g Sellerie
Paprikaschote(n)
1 kleine Paprikaschote(n), scharfe
Apfel, säuerlich
500 g Tomate(n), auch aus der Dose geschält
600 g Weißkohl
  Öl
3 Liter Brühe

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

„Fastenborschtsch“, Russland / Ukraine, wurde zur Fastenzeit ohne Fleisch zubereitet.

Bohnen und Pilze in der Brühe einweichen und fast gar kochen.
In einer großen! Pfanne Sonnenblumenöl erhitzen (1 Finger hoch). Zuerst die fein geschnittenen Zwiebeln und die gehackten Knoblauchzehen in das Öl geben und kurz glasig anbraten. Anschließend das geputzte und in feine Streifen (Julienne) geschnittene Gemüse, in der Reihenfolge der Kochzeit des Gemüses (Wichtig!!!),
1. rote Rübe
2. Petersilienwurzel
3. Sellerie
4. Karotten
5. Lauch
dazugeben und „fast“ gar dünsten. Hierbei mehrmals vorsichtig umschichten und wenden.
Das gedünstete Gemüse mit einem Schaumlöffel aus der Pfanne nehmen und vorsichtig, nach und nach, schichtweise, in die leicht köchelnde Suppe geben.
(Anm.: Keine Experimente mit den roten Rüben machen. Z. B. säuern und anderen Unsinn. Nur wirklich frische Rote Rüben verwenden und, wie das andere Gemüse, fein schneiden und dünsten. Bitte, keinen Essig !!!!!. )
Die geschälten und geviertelten Kartoffeln im Rest des „Gemüseöls“ rundherum (fast durch) anbraten und ebenfalls in die Brühe geben. Den Bratenrest mit Brühe ablöschen und der Suppe hinzufügen.
Paprika (enthäutet) in Streifen schneiden und ebenfalls dazu geben.
Weißkraut waschen, fein (wichtig) in Streifen schneiden, oben auf das köchelnde Gemüse geben.
Den ungeschälten Apfel vierteln, entkernen (nicht anbraten) und dazugeben.
Das Weißkraut ist - je nach Jahreszeit und Alter – manchmal schon nach 10 Min (optimal) gar. Leider dauert es aber auch viel länger. Die „Mitkochzeit“ des restlichen Gemüses wird hierdurch bedingt, dann leider auch verlängert Das entscheidet dann auch letztlich über das Kochergebnis, den „Geschmack“ und die Qualität des ‚Borschtsch´s“
Die frischen Tomaten waschen, blanchieren, vierteln, durch ein Sieb passieren und (Wichtig! - erst wenn das Weißkraut gar ist) ebenfalls in den Borschtsch geben (geht notfalls auch mit pürierten Dosentomaten).
Das Ganze vorsichtig umrühren und - falls erforderlich - mit kochendem Wasser oder Brühe verdünnen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!
Babuschka sagte:
Der Borschtsch ist perfekt, wenn das Gemüse bissfest ist und man, durch die Brühe, das Muster des Tellers klar erkenne kann!
Mit sauerer Sahne - nach Belieben - servieren!
Schmeckt aufgewärmt (am nächsten Tag) am besten.
Anm.: Der Borschtsch kann natürlich auch mit Fleisch zubreitet werden. D. h. man verwendet statt der reinen Gemüsebrühe eine Fleischbrühe (z. B. Rindssuppe). Wobei dann, nach Belieben, das klein geschnittene Fleisch dem Borschtsch beigegeben wird.
Rezept:
Familie Graf Tschernischew/Gluchow Saporoschje / Sewastopol
Überliefertes Familienrezept Russland/Ukraine vor 1900