Tellersulz


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schwäbisch, fränkisch

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45 Min. normal 27.10.2004 355 kcal



Zutaten

für
500 g Schweinefleisch, am besten aus der Schulter und 6 Schweinsfüße
250 g Suppengemüse (Möhren, Sellerie, Petersilienwurzel, Porree)
15 Körner Pfeffer, weiß und schwarz
3 Wacholderbeere(n)
2 Körner Piment
1 Lorbeerblatt
⅛ Liter Essig (Weißweinessig)
1 ½ Liter Wasser
Salz
1 Bund Kräuter aus Liebstöckel, Estragon, Majoran, Borretsch

Nährwerte pro Portion

kcal
355
Eiweiß
26,32 g
Fett
23,16 g
Kohlenhydr.
8,69 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Ruhezeit ca. 4 Stunden Gesamtzeit ca. 4 Stunden 45 Minuten
Die Schweinsfüße in Viertel hacken, das Schweinefleisch in sehr große Würfel schneiden und alles in Salzwasser mit den Gewürzen weich kochen. Die Fleischsstücke aus der Brühe nehmen und die mageren Teile herauslösen und in 4 Suppenteller verteilen.
Die Kochbrühe etwas erkalten lassen und entfetten, die entfettete Brühe über das Fleisch geben und dann im Kühlschrank oder auf einem Eisbett erstarren lassen.
Entweder stürzen und mit Bratkartoffeln servieren oder im Teller lassen, mit frisch gehobelten Meerrettichspänen bestreuen und mit Bauernbrot hartgekochten Eiern, Gewürzgurken, Radieschen oder Rettich servieren. Manche Leute übergießen die Sulz noch mit einer Vinaigrette mit Schnittlauch oder Frühlingszwiebeln.
Dazu ein fränkischer Silvaner oder ein Rauchbier

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Stalaktite

Gelingsicheres Rezept auch für Nichtkenner wie z.B. mich. Ich habe dieses Gericht meinem Mann (Oberpfälzer) zuliebe gekocht und wurde zur Königin des Sülzenhimmels gekürt!!! In die Brühe habe ich für den Geschmack noch 2 Nelken, etwas Muskatabrieb und eine halbe Zwiebel gegeben. Mein Mann aß dazu Bauernbrot mit Kümmel und Essig und ich wählte die Bratkartoffeln. Kleiner Tip noch für blutige Sülzenbeginner wie mich: Das Fett von der noch warmen Brühe sehr großzügig abnehmen, sonst entsteht später im abgekühlten Zustand ein Fettfilm, der als rau und störend empfunden wird.

06.01.2019 17:48
Antworten
Spatza

Die Gelatine entsteht durch das lange Kochen..

01.10.2013 02:47
Antworten
Hannes-51

Braucht man dazu keine Gelatine ?? Schöne Grüße Hannes-51

13.08.2013 19:01
Antworten
Tjalda

Meine Güte, seit Ewigkeiten suche ich nach diesem Rezept. Meine schwäbische Oma hat das immer gemacht, aber ich kam partout nicht mehr auf die Schweinsfüßchen... 1000 Dank an Susa für dieses Rezept, endlich hab ich es wieder. Und es war arg lecker. Foto folgt. Liebe Grüße Tjalda

09.05.2011 03:56
Antworten
grisucat

Schmeckt lecker - gibt's bei uns im Sommer öfter. Nachdem heute noch ein so schöner und warmer Tag ist, hab ich wieder ein paar Tellersülzen gemacht. Mit Röstkartoffeln ein Gedicht! Ich dekoriere die Sülze immer schon vorher: auf das Fleisch kommen je nach Lust und Laune Essiggurkenscheiben, gekochte Eier, eingelegte Paprika, Silberzwiebeln, gedünstete Karrottenscheiben, oder oder oder ... der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt - zum Schluss dann noch die Brühe drüber (ich hab mal ein Bild hochgeladen). Wenn ich die Sülze stürzen will lege ich natürlich zuerst die Deko nach unten und dann das Fleisch darauf erst anschließend übergieße ich mit der Brühe. Liebe Grüße Grisu

26.10.2006 15:38
Antworten
schasti

Gestern abend mit Bratkartoffeln und Gurkensalat: hat ausgezeichnet geschmeckt, danke fürs Rezept. Liebe Grüße, Schasti

08.07.2005 09:23
Antworten
susa_

Ich pieks schonmal ein wenig ins Fleisch, es muss sehr weich sein, und ich koch's auch 2 Stunden Minimum, eher noch etwas länger (was kein Problem ist).

04.07.2005 14:09
Antworten
schasti

Hallo susa, wie lange lässt Du die Füßchen kochen? Ich hab neulich (ich glaub von Schuhbeck) gehört, dass man mindestens 2 Stunden kochen muss, damit die Gallertstoffe sich aus den Knochen lösen. Da ich am Mittwoch 20 kg Bioschwein bekomme, möchte ich Füßchen, Schwanzerl und vielleicht ein Ohr mitbestellen und eine schöne Bratensülze machen. Hab ich aber noch nie, deshalb meine Frage. Liebe Grüße, Schasti

04.07.2005 14:05
Antworten
Herta

Das Rezept ist sehr gut, mache es aber nur aus Schweinefüssen. Heißt bei uns ; Knöcherlsulz Danke für das Rezept Herta

01.11.2004 21:47
Antworten