Fichtenhonig


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Hustenhonig - Zubereitung Mai - Juni

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300 Min. simpel 26.10.2004 1620 kcal



Zutaten

für
1 Liter Wasser, 500 g Fichtentriebspitzen (hellgrüne junge Triebe Mai-Juni)
2 kg Zucker

Nährwerte pro Portion

kcal
1620
Eiweiß
0,00 g
Fett
0,00 g
Kohlenhydr.
399,20 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 5 Stunden Gesamtzeit ca. 5 Stunden
Junge Fichtentriebspitzen sammeln und in einen Topf geben. Wasser zugießen (ca. 1 Liter), so dass in dem Topf die Fichtennadeln knapp bedeckt sind. Solange kochen, dass sich das Kochwasser leicht milchig - weiß färbt (ca. 1/2 - 1 Stunde, nicht erschrecken, auch die Fichtennadeln färben sich leicht braun/grünlich aber das ist normal).
Durch ein Moltontuch (Stoffwindel) abseihen. Das Kochwasser in einen sehr großen (!) Topf schütten, das darf darin ruhig verloren aussehen - dann kann man es sehr gut sprudelnd kochen lassen, ohne dass es gleich übergeht. Nun den Zucker dazugeben und kochen lassen. Ca. 3-5 Stunden. Immer wieder "Gelierproben" machen, damit Sie sehen, wie fest er wird. Ich verwende immer ein Zuckerthermometer dazu - ich lasse ihn immer bis zu 125°C bzw. 100 Reaumur kochen. VORSICHT! Das ganze ist extrem heiß!!!
Etwas abkühlen lassen und in Gläser abfüllen. Fertig!
Sehr guter Hustenhonig bei Erkältungen, dazu einfach ein Glas heiße Milch nehmen und soviel Fichtenhonig reingeben wie Sie es nach Geschmack möchten. So hat ihn schon meine Großmutter gemacht.

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andyik1978

Ja die Zeitangaben stimmen echt nicht. Glaub bei mir sind es eher zuckerbonbons in übergröße geworden. Muss da noch mal ran

14.05.2022 16:00
Antworten
kf0815

Zeitangaben stimmen leider nicht. Nach einer halben Stunde war es bereits zu dunkel. Ich bin aufgrund der Kommentare schon stark nach unten gegangen mit der Temperatur und habe alle 5min gerührt. Aber aufgrund mangelnder Erfahrung habe ich trotzdem 5min zu lange gekocht. Das Rezept ist sehr ungenau. Schade um die Maiwipfel.

17.05.2020 22:53
Antworten
Schnuck131

Bei mir ist alles verbrannt obwohl ich alles nach Deinem Rezept gemacht habe. Was habe ich falsch gemacht? Danke schon mal

13.08.2019 13:15
Antworten
Gonzigonzi

Hallo, ich muss sagen, dass ist der beste Honig den ich je gegessen habe. Ich habe die Fichtenspitzen aufkochen lassen und im Sud über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag habe ich nochmal alles aufgekocht und dann durch ein Sieb gegossen. Mit Zucker und Zitronensaft erneut gekocht. Beim ersten Versuch alles in die Gläser zu füllen, ist mir der Honig nicht fest geworden, ich habe ihn einfach nochmal köcheln lassen. Jetzt hat er eine honigartige Konsistenz bekommen! Ist gar nicht so einfach den richtigen Punkt zu finden, dass er geliert aber nicht hart wird... Werde ihn auf jeden Fall wieder machen 🙂. Er wird nicht nur zu Erkältungszwecken genutzt, dafür schmeckt er zu gut auf Toast oder Brötchen. Foto wird noch von mir hochgeladen...

20.05.2019 21:49
Antworten
Claubran

Hallöchen, ich danke dir erstmal für dieses tolle Rezept, werde ich jetzt jedes Jahr machen,habe dir dafür 5 Punkte gegeben P.S. habe noch Zitronenscheiben in den Sud mitköcheln lassen schmeckt hervoragend LG Claubran

06.06.2018 17:38
Antworten
flyAway

Warum immer gleich belehren, wenn wer was anders zubereitet als du? Wenn jeder jedes Gericht auf die selbe Weise machen würde/müsste, gäbe es nur noch 1% der vorhandenen Kochbücher. Das Experimentieren und Variieren macht das Kochen doch erst interessant. Jedenfalls werde ich das Rezept mal probieren. Bin schon sehr gespannt darauf. lg flyAway

12.11.2004 19:24
Antworten
avola0

Ich weiß, Honig ist es auch nicht . Honig machen ja die Bienen, ist auch bekannt. Wir haben ja auch ein paar Bienenstöcke. Aber in der Gegend wo ich herkomme heisst nunmal der "Fichten-Sirup" - "Fichten-Honig".

31.10.2004 18:02
Antworten
avola0

Hallo Brigitte! Ich gebe das Rezept so weiter wie ich es von meiner Oma gelernt habe. Und ich auch schon seit Jahren jedes Jahr so mache. (Wie meine Mutter auch.) Liebe Grüße Avola0

31.10.2004 18:00
Antworten
Gelöschter Nutzer

Genau genommen handelt es sich hierbei nicht um einen Honig sondern um Sirup! Auch scheint mir die angegebene Zuckermenge (2 kg auf 1 l Wasser) viel zu hoch. Ich nehme bei 3/4 l Wasser 1 kg Zucker. Das entspricht 5o % weniger Zucker. Auch reicht es völlig aus, nach dem Filtern (hier reicht auch eine normale Filtertüte) den Zucker unter ständigem Rühren bei kleiner Hitze sanft köcheln zu lassen. Dann noch ca. 2o min ziehen lassen und er kann in Gläser abgefüllt werden. Die Zugabe von Zitronensaft gleichzeitig mit dem Zucker gibt übrigens auch einen besonderen Geschmack. Gruß Brigitte

28.10.2004 00:11
Antworten
oern1

"Ich nehme bei 3/4 l Wasser 1 kg Zucker. Das entspricht 5o % weniger Zucker. " ...und lässt das ganze doppelt so lange kochen, bis genug Wasser verdampft ist...und bekommst Du die halbe Menge Honig. Respekt! Wenn Du gar keinen Zucker nimmst, ist es sehr kaloriensparend, dann kannste bis auf Null einkochen. ;-) Sorry, auch wenn das Post uralt ist...auf diesen Erguß konnte ich mir die Antwort nicht verkneifen.

20.05.2012 12:34
Antworten