Crying leg of lamb


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Weinende Lammkeule - fast vergessenes englisches Traditionsrezept

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30 Min. normal 23.01.2014



Zutaten

für
1 Lammkeule(n)
2 EL Olivenöl
5 Zehe/n Knoblauch
1 EL Rosmarin, gehackt
2 EL Thymian, gehackt
1 ½ kg Kartoffel(n)
50 g Butter
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Koch-/Backzeit ca. 1 Stunde 30 Minuten Gesamtzeit ca. 2 Stunden
Das Fett von der Lammkeule entfernen, 3 Knoblauchzehen zu Stiften schneiden und die Lammkeule damit spicken. Die Keule salzen und pfeffern und mit dem Öl, dem Rosmarin und dem Thymian einreiben.

Die Kartoffeln schälen und in circa 4 Millimeter dicke Scheiben schneiden. Eine Auflaufform, die größer als die Lammkeule ist, gut ausbuttern und eine erste Schicht Kartoffelscheiben verteilen, salzen, pfeffern und mit gehacktem Knoblauch bestreuen. Butterflöckchen verteilen und mit der zweiten und dritten Schicht ebenso verfahren.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und die Lammkeule ohne Anbraten auf ein Gitter im oberen Drittel legen. Die Auflaufform im unteren Teil des Ofens direkt unter der Lammkeule platzieren. Während des Garens tritt Fleischsaft aus der Lammkeule aus - daher auch der Name weinende Lammkeule - und tropft direkt auf die Kartoffelscheiben, die dadurch einen sehr schönen Geschmack annehmen. Die Garzeit hängt natürlich von der Größe der Keule ab. Bei mir hat es etwas länger als eine Stunde gedauert. Zwischenzeitlich die Kartoffeln auflockern, falls sie zu dunkel werden, die Temperatur herunterschalten.

Sobald die Keule fertig gegart ist, das Fleisch in Scheiben oder Stücke schneiden und auf den Kartoffeln verteilen.

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chst1_1

Ein tolles, einfaches Rezept! Ich habe es zu Ostern gemeinsam mit meiner Schwägerin probiert. Wir waren begeistert und haben uns vorgenommen, das Rezept demnächst unseren jeweiligen Gästen zu servieren. Praktisch ist auch, dass man, wenn Fleisch und Kartoffeln erstmal im Ofen sind, bereits gewonnen hat - d.h. dann muss man nur noch abwarten und es kann nicht mehr viel schiefgehen. Wir haben uns ziemlich genau an die Anleitung gehalten. Unsere Lammkeule war etwas riesig (2300g entbeint). Trotzdem war sie in 80 Minuten durch. Aus dem abgetrennten Fett und den Knochen, die uns der Metzger mitgegeben hatte, haben wir noch eine Sauce gekocht. Aber in Anbetracht der Kartoffeln wäre die gar nicht nötig gewesen.

04.04.2021 22:21
Antworten
hefide

Vielen Dank für das Ausprobieren. Liebe Grüße Helmut

14.04.2020 07:49
Antworten
Malöhr

Zu Ostern gab es diese sensationell leckere Lammkeule. Ich hatte eine Keule von ca. 1800 Gramm und haben sie zu siebt vertilgt.Die einzige Abwandlung die ich vorgenommen habe: Die Keule wanderte erst mal alleine in den Backofen, dann hab ich die Kartöffelchen parat gemacht und die ca. eine halbe Stunde später auf einem Backblech drunter geschoben. Alle Daumen hoch für dieses leckere Rezept. 👍

14.04.2020 00:34
Antworten
hefide

Vielen Dank für das Ausprobieren und das tolle Foto. Liebe Grüße Helmut

23.09.2018 09:04
Antworten
CFG93

Das Fleisch ist schon sehr lecker. Aber die Kartoffeln sind wirklich der Hammer. Vielen Dank Liebe Grüße Clara

17.09.2018 11:58
Antworten
hefide

Hallo Bjarni, da freue ich mich sehr, daß die Lammkeule euch so geschmeckt hat. Liebe Grüße Helmut

25.12.2017 16:53
Antworten
bjarni

Vielen Dank und Grüße ins ferne Georgien! Ich habe mich exakt an die Vorgaben gehalten (mit Abweichungen zu bewerten ist nicht allzu fair!). Unsere 1,6 Kg Keule hat 70min benötigt um butterweich und innen noch zartrosa zu gelingen. Die Kartoffeln waren ein Gedicht! Vier zufriedene Esser regenieren jetzt auf der Couch :) Fünf Sterne für das Rezept... b.

25.12.2017 14:18
Antworten
RogerJolly

Es war köstlich, wieder einmal.Allerdings habe ich heute, zu gleichen Teilen, Kartoffeln und Möhren, in Scheiben, verwendet.Meine Frau, isst so gerne Möhren. Die Lammkeule, von 1,4 Kilogramm, hatte ich mir, von meinem türkischen Metzger, in 2-Fingerbreite Scheiben schneiden lassen.Diese habe ich schichtweise, auf den Grillrost gelegt.Und jede Schicht gewürzt und mit Knoblauch bestreut.Die Garzeit hängt, natürlich immer, von der Menge des Fleisches ab. Beste Grüsse, RogerJolly

27.04.2019 08:47
Antworten
hefide

Hallo Roger, schön, daß jemand das Rezept entdeckt und ausprobiert hat. Mit deinem Metzger hast du Glück, daß er dir den Knochen auslöst. Davon kann ich in Georgien nur träumen. Die noch niedrige Gesamtbewertung ergibt sich daraus. daß jedes Rezept von Chefkoch mit stillen Bewertungen vorbelastet sind. Sonst hätte ich jetzt dank deiner sehr freundlichen fünf Sterne eine Optimalbewertung und würde bei jeder Suche an die Tabellenspitze rutschen. Man kann sich nur mit mehr Bewertungen sukzessive nach oben arbeiten. Liebe Grüße Helmut

07.07.2016 20:08
Antworten
RogerJolly

Dieses Rezept ist superlecker, sagt meine Frau.Das ist ein Kompliment, für den Koch, aber noch viel mehr, für den Autor. Der Geschmack, den die Kartoffeln, durch den niedertropfenden Fleischsaft bekommen, ist unbeschreiblich!Es zergeht, auf der Zunge. Mein türkischer Metzger, hat mir den Knochen, aus der Lammkeule, herausgeschnitten, sodass ich das marinierte Fleisch, direkt, auf den Rost legen konnte. Ich habe 5 Punkte gegeben , und ich wundere mich, warum die tatsächliche Wertung, so sehr davon abweicht. Gruss, RogerJolly

07.07.2016 18:54
Antworten