Eintopf
gebunden
gekocht
Gemüse
Hauptspeise
Hülsenfrüchte
Rind
Suppe
Rezept speichern  Speichern Rezept speichern  Speichern

Das Rezept wurde erfolgreich in deinem Kochbuch gespeichert.

Das Rezept konnte nicht gespeichert werden, da deine Kochbuch-Hauptkategorie mit 300 Rezepten voll ist! Bitte verschiebe oder lösche einige Rezepte und versuche es dann erneut.


Fitschbunnezupp

Omas rheinisches Rezept etwas neu interpretiert

Durchschnittliche Bewertung: 3
bei 1 Bewertungen
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

20 Min. normal 25.01.2014



Zutaten

für
2 Liter Wasser
500 g Bohnen, grüne
1 Bund Suppengrün (Sellerie, Möhren, Lauch)
4 kleine Zwiebel(n)
2 Zehe/n Knoblauch
10 Cherrytomate(n) oder kleine bunte Tomaten
1 TL Ingwer, frisch
1 Zitrone(n) (Bio-)
500 g Beinscheibe(n) vom Rind, mit Markknochen
1 TL Pfefferkörner, schwarze
6 Wacholderbeere(n)
1 Prise(n) Meersalz, grobes
1 TL, gestr. Bohnenkraut, getrocknet
1 Becher saure Sahne (10 % Fett)
125 g Bacon, gewürfelt
1 TL Butterschmalz
1 Apfel, säuerlich
1 große Kartoffel(n)
1 Prise(n) Zucker
2 TL, gehäuft Salz

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Koch-/Backzeit ca. 2 Stunden Gesamtzeit ca. 2 Stunden 20 Minuten
2 Liter Wasser mit 2 TL Salz samt Beinscheibe aufsetzen. Das Suppengrün (Lauch, Möhren, Sellerie) geputzt und grob geschnitten dazugebe.

Ebenfalls 2 ganze Zwiebeln, 2 - 3 Knoblauchzehen samt Schale, 1 TL Ingwerknolle, 1 Biozitrone geviertelt, 1 TL schwarze Pfefferkörner, 6 - 8 Wacholderbeeren und 1 Prise grobes Salz zu dem Sud geben. Ebenfalls 1 gestrichenen TL Bohnenkraut. Wer die leichte Säure der Zitrone nicht mag, kann die Zitrone auch weglassen.

Etwa 90 Minuten auf niedriger Temperatur sanft köcheln lassen. Wellt sich die Beinscheibe so, dass sie sich vom Knochen abziehen lässt, herausnehmen und die Fleischbrühe durch ein feines Haarsieb filtern, beiseite stellen.

Im noch heißen Topf die Baconwürfel und zwei fein gewürfelte Zwiebeln auf kleiner Temperatur und ohne zusätzliches Fett anschwitzen. Dann die halbierten Cherrytomaten hinzugeben, alles kurz aufkochen lassen danach die Fleischbrühe und die Bohnen. Je nach Dicke brauchen diese zum Garen zwischen 15 und 30 Minuten. In den letzten fünf Minuten das gewürfelte oder in Streifen geschnittene Rindfleisch mitziehen lassen.

Tipp: Eine geriebene, rohe Kartoffel gegen Ende der Garzeit hinzufügen, dadurch wird die Suppe sämiger.

Die „Fitschbunnezupp" mit einem Klecks saurer Sahne in der Mitte anrichten. Oder, als besondere Finesse: Scheiben eines säuerlichen Apfels (z. B. Boskoop) mit etwas Salz (!) und einem TL Butterschmalz in einer Pfanne beidseitig anbraten, eine Prise Zucker darüber streuen, als Ring auf die heiße Suppe setzen und dann mit dem Klecks saurer Sahne ausgarnieren.

Fitschbunne oder auch Schnibbel- oder Schnippelbohnen sind grüne Bohnen, die schräg in feine Streifen geschnitten (geschnibbelt, gefitscht) werden.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

dieterfreundt

Hallo PapasBratwurst, Die Fitschbunnezupp hat mir als Echter Kölsche us der Elsassstrooß Sehr gut geschmeckt, Auch wenn sie aus Buschbohnen hergestellt war. Ich hatte leider keine anderen frischen Bohnen bekommen, und geschnitten hat sie die Großmutter meiner Frau 95 Jahre. In dem Alter wird man nicht gerne kritisiert. (Dat han mer immer su jemaat.) Für mich war die Variante mit den Tomaten interessant. Das letze mal das ich die Suppe gegessen hatte , war vor ca 30 Jahren als meine Großmutter noch lebte wir nannten die Suppe "grön Bunnezupp" Und die war ohne Tomaten aber mit gefitschten Bohnen.

17.06.2015 14:28
Antworten
PapasBratwurst

Lieber Dieter Freundt, erst einmal ganz herzlichen Dank für die tolle Anleitung, mir hat das Zusehen Spaß gemacht und Appetit auf mehr ... Das ist wunderbar übersichtlich und auch sehr gut nachvollziehbar, so soll es wohl auch sein. Abweichend vom "Original" hast du Buschbohnen genommen und die in kleine Stücke geschnitten. Beim Fitschen oder auch Schnibbeln (im Rheinland geht beides) wie es meine Oma oder deren Generation tatsächlich machte, wird die Bohne schräg geschnitten. Sie hat dann eine größere Oberfläche und ist hauchdünn. Auf diese Weise "gefitscht" oder "geschnibbelt" lässt sie sich auch der Milchsäurevergärung zuführen, das Ergebnis sind "Saure Bohnen", auch eine rheinische Spezialität, die ich sehr mag, aber eher im Herbst oder Winter. Zurück zu deiner auch toll fotografierten Anleitung. Wie man letztlich würzt, ist immer auch eine Geschmackssache, ich persönlich mag den Ingwer sehr, meiner Oma stand der - zugegeben - natürlich nicht zur Verfügung ... Eine kleine Frage bleibt mir noch: Hat's geschmeckt? Viele Grüße Michael (PapasBratwurst)

16.06.2015 22:58
Antworten
dieterfreundt

Ich habe heute deine Fitschbohnensuppe etwas abgewandelt gekocht. Den Knoblauch und den Ingwer habe ich weggelassen. Das Suppengemüse habe ich zum Schluss wieder beigefügt.

09.06.2015 14:17
Antworten