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Frische Erbsen mit Semmelknödeln

nach meiner Oma aus dem Schwäbischen "Broggala ond Knepfla"

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40 Min. normal 25.09.2013 880 kcal



Zutaten

für
1 kg Erbsenschote(n), frische, zur Not auch TK Erbsen (250 g)
10 Brötchen vom Vortag
2 Zwiebel(n)
1 Bund Petersilie
5 Ei(er), Größe M
250 ml Milch, heiße
60 g Butter
50 g Mehl
Salz und Pfeffer

Nährwerte pro Portion

kcal
880
Eiweiß
42,83 g
Fett
25,95 g
Kohlenhydr.
116,48 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 40 Minuten Koch-/Backzeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde 10 Minuten
Die frischen Erbsen aus der Schote pulen (im äußersten Notfall TK-Erbsen verwenden) und in einen Topf geben. Gut mit Wasser auffüllen, salzen und ca. 10 Min. leicht köcheln lassen. Wenn die Erbsen fertig sind, mit einem Sieb abseihen und unbedingt das Kochwasser auffangen!

Inzwischen die Brötchen (am besten vom Vortag) in kleine Würfel schneiden. In eine Schüssel geben und mit der heißen Milch überschütten. Etwas vermengen und zugedeckt 10 - 15 Min. ruhen lassen.

Derweil die Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden und mit etwas Butter glasig dünsten. Die Petersilie waschen und klein hacken, etwas davon für die Soße beiseitelegen. Den Rest kurz mit zu den Zwiebeln geben.

Die Eier und eine gute Portion Salz zu den Brötchen geben und vermengen. Die Petersilie-Zwiebeln untermengen. Nun mit den Händen noch leicht vermengen und etwas kneten. Sollte die Mischung zu trocken erscheinen, noch etwas warme Milch zufügen. Mit nassen Händen aus dem Teig KLEINE Knödel (ca. 4 - 5 cm Durchmesser) formen.

In einem großen Topf die Butter schmelzen (Herdplatte ist bei mir jetzt auf höchster Stufe). Wenn die Butter geschmolzen ist und schäumt, dieselbe Menge Mehl auf einmal einstreuen und sofort mit einem Schneebesen gut vermischen. Kurz warten und dann einen Schöpflöffel von dem Erbsenkochwasser unter ständigem Rühren untermengen bis die Masse glatt gerührt ist. Dann weiteres Erbsenkochwasser zugeben, bis die Soße die richtige Konsistenz hat. Kurz aufkochen lassen. Die Soße sollte etwas sämig sein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Erbsen und die Knödel zufügen und alles 15 - 20 Min. leicht köcheln lassen.

Dieser Eintopf mit heller Soße ist ein leckeres Sommeressen, denn nur dann gibt es die frischen Erbsen.

Anmerkung:
Dies ist ein Gericht, dass es früher oft bei mir zuhause (im Schwäbischen) gab und eine meiner Leibspeisen ist. Bei uns hieß es "Broggala ond Knepfla". Übersetzt sowas wie "Ausgepulte und Knödel". Wobei ausgepulte die frisch ausgepulten Erbsen aus den Schoten sind und Knepfla kleine Semmelknödel.

Und... es ist ein Rezept von meiner lieben Omi Schuh (liebevoll Turnschuh genannt), die mich bis ins hohe Alter von 99 Jahre mit ihren Kochtipps versorgte.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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Sabii89

Sehr lecker! Danke für das tolle Rezept.

19.04.2020 19:20
Antworten
BeatOn

unglaublich lecker! allerdings habe ich deutlich mehr Sauce gemacht. Fast die dreifache Menge.

18.05.2019 17:12
Antworten
Sabrina-Eberhardt

super lecker. gibt es heute zum zweiten mal.

10.10.2018 12:50
Antworten
Party-W

Wie viel Gramm Brötchen werden etwa verwendet?

23.07.2018 07:02
Antworten
maracuja123

Einfach aber sehr gut

03.07.2018 14:00
Antworten
Parmigiana

Hallo, wirklich extrem lecker. Bisher kannte ich nur die bayrischen Semmelknödel mit Schwammerl und das hier ist mal eine sehr schöne Variante mit Erbsen (mal ganz abgesehen davon, dass es auch noch ohne Sahne auskommt - top!). Liebe Grüße, parmigiana

05.09.2016 19:58
Antworten
sionna

Auch von mir ein Dank fürs Rezept, ich komme auch aus dem Schwäbischen und kenne viele Gerichte aus der Gegend, das aber nicht. Dann bin ich über die Broggele gestolpert (denn so heißen sie bei uns auch) und musste es probieren. Sehr lecker. LG

06.09.2015 18:59
Antworten
UBarni

Freut mich sionna wenn ich dich bei chefkoch.de noch mit etwas neuem überraschen konnte.

11.09.2015 16:28
Antworten
mehr_power

Vielen Dank für das Rezept. Komme auch aus dem Schwäbischen, aber das kannte ich bisher nicht. Toll, dass deine Oma das weitergegeben hat.

28.06.2015 12:37
Antworten
UBarni

Freut mich, dass ihnen das Rezept gefällt. Ich habe das Gericht sonst noch nirgends gefunden, deshalb die Verewigung bei Chefkoch (und als Gedenken an meine Oma). Ich habe es auch sonst noch nirgends gegessen bzw. gesehen. Ist so simple und lecker und wohl doch einzigartig...

28.06.2015 22:50
Antworten