Zwiebel-Pflaumen-Confit


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10 Min. simpel 02.10.2004 405 kcal



Zutaten

für
2 EL Olivenöl
1 EL Szechuanpfeffer (Sichuanpfeffer)
450 g Zwiebel(n), rot, gehackt
675 g Pflaume(n), rote, halbiert, entsteint
300 ml Rotweinessig
etwas Meersalz
150 g Muscovadozucker, heller, vorgewärmt

Nährwerte pro Portion

kcal
405
Eiweiß
3,54 g
Fett
5,45 g
Kohlenhydr.
80,97 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 10 Minuten Ruhezeit ca. 1 Stunde Koch-/Backzeit ca. 40 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde 50 Minuten
In einem schweren Topf die Zwiebeln im Öl weich dünsten. In der Zwischenzeit den Sichuanpfeffer ohne Fett in einer schweren gusseisernen Pfanne rösten; gelegentlich umrühren, damit die getrockneten Beeren nicht ansetzen. Die Pfanne von der Kochstelle nehmen und die Beeren im Mörser fein zerreiben.

Die Pflaumen, Sichuanpfeffer, Essig und Salz im offenen Topf sanft köcheln lassen, bis die Früchte weich sind. Bei milder Hitze den Muscovadozucker unterrühren, bis er aufgelöst ist. Dann die Zwiebeln zugeben. Die Masse einkochen lassen, bis sie beginnt, dick zu werden.

Das Confit in vorgewärmte, saubere Gläser füllen und fest verschließen. Bis zum Öffnen mindestens 1 Monat kühl, dunkel und trocken aufbewahren.

Das Confit zu Grill- oder Bratwürstchen mit Kartoffelpüree reichen. Falls die Zwiebeln noch etwas Biss haben, schmeckt es auch vorzüglich zu Makrelen.

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thymus222

Lieber Wilram, ich hoffe Du schaust noch nach Deinem genialen Rezept. Probiere mal Timut- Pfeffer... MEGA !-)

19.09.2016 20:24
Antworten
Wilram

Hi Thymus22, danke für den Tipp. Habe 7 verschiedene Pfeffer-Bäumchen, aber noch keinen Timut-Pfeffer. Er wird im Netz als klein, dunkel und betäubend beschrieben. Werde morgen gleich zum indischen Supermarkt gehen und dort nachfragen. Er ist ja dem Sezchuanpfeffer zwar sehr ähnlich (wohl eine nepalesische Variante), aber muss ja etwas ganz besonders feines sein. Bin gespannt, wie der schmeckt und was das "betäubend" bei mir macht. Übrigens: hier in den baskischen Papas-Bars gibt es gebackenen Bries (https://www.google.es/search?q=thymus+&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&ei=GUfgV_SNJtOT8Qfl9K-4Dw) auf Toast - super lecker. LG Wilram

19.09.2016 22:15
Antworten
SilKi65

Auch ich musste ein wenig improvisieren, weil die Pflaumen verarbeitet werden mussten und nicht alle Zutaten vorhanden waren. Also mit einer Bunter-Pfeffer-Mischung und mit dunklem Balsamico und Rotwein statt Sechuanpfeffer und Rotweinessig. Direkt nach dem Kochen fand ich es ziemlich sauer und scharf, aber dann nach den 4 Wochen Wartezeit: wunderbar! Haben es schon zu Leberkäs, zu gebratener Leber und zu Matjes probiert -- gerade zu so salzigen Sachen passt es perfekt. Werde demnächst meine restlichen eingefrorenen Pflaumen nach diesem Rezept verarbeiten -- und sehe der nächsten Pflaumenernte mit Freude entgegen!

12.11.2014 18:01
Antworten
Pfirsicheis

Ich habe es heute in der angegebenen Menge gemacht, um erstmal zu testen. Ich habe den Rotweinessig zur Hälfte mit trockenem Rotwein ersetzt und habe - was vorhanden war - normalen Zucker und weiße Zwiebeln und Schwarzen Pfeffer genommen. Sehr lecker! Das wird hart, die Wartezeit zu überstehen. Vielleicht bekomme ich nochmal einen Schwung Zwetschgen von einer Nachbarin, um das zu bevorraten.

08.09.2014 19:22
Antworten
Schachmatt

Hallo Wilram, auch wenn das Confit noch 4 Wochen "reifen" muss, hatte ich doch ca. 1 Esslöffel übrig, der nicht mehr ins Glas passte. Deshalb hab ich mich gleich nach 1 Tag Warten heute morgen "geopfert" und auf ein Brötchen mit Kasseler das Confit probiert. War auch so schon sehr, sehr gut. Vielen Dank für das schöne Rezept. LG

18.08.2014 18:30
Antworten
javanne321

Hallo das Rezept wurde im Einkochforum empfohlen und da ich im Moment eine absolute Pflaumenschwemme habe, habe ich todesmutig die Rezeptmenge vervierfacht, mich an den Kommentar von Curly gehalten und 20 Gläser hergestellt. Schon beim Einköcheln lief mir das Wasser im Mund zusammen und als ich nachher die Reste aus dem Topf gekratzt habe, traumhaft!!!! Ich hoffe, das ich die vier Wochen Durchziehzeit durchhalte........... muss das wirklich sein??????????????? Gruss Javanne

22.08.2009 06:24
Antworten
curly64

Habe das Confit 2 x gemacht. Da ich einiges nicht im Haus hatte, habe ich ein wenig improvisiert. Pfeffer habe ich gemischt aus weißem, schwarzem und grünem Pfeffer. Ich hatte auch nur Balsamico. Beim Zucker habe ich den braunen genommen. Das war schon sehr gut, aber ein wenig zu "sauer". Beim nächsten Mal habe ich die Hälfte des Essigs durch Apfelsaft ersetzt, das Ergebnis gefiel mir noch besser. Vielen Dank für das Rezept.

15.08.2007 16:55
Antworten
Pewe

Danke Wilram, man lernt eben nie aus. lg pewe

27.08.2005 14:20
Antworten
Wilram

Hallo und guten Morgen, es gibt viele, viele Zuckerarten. Beim braunen Zucker kennt man z.B. den Farinzucker und den Muscovadozucker. Der Farinzucker ist fein, braun und rieselt, oft nur durch einen Zusatz, sagen wir mal "Antirieselzusatz". Der Muscovadozucker ist eher feucht und rieselt somit nicht. Hier gibt es den hellen Typ, der beinahe einen Cola-Geschmack und dann den dunklen Typ, der einen lakritzartigen Geschmack hat. Gutes Gelingen und in der nächsten Woche Schutzfaktor 20 nicht vergessen MfG wilram

27.08.2005 08:24
Antworten
Pewe

Hallo, was ist denn Muscovado-Zucker?? lg pewe

26.08.2005 22:59
Antworten