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Süßkartoffel-Steinpilz-Püree mit verschiedenen Pilzen

ein köstliches veganes Herbstgericht

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45 Min. normal 01.07.2013 450 kcal



Zutaten

für
300 g Kartoffeln, mehligkochend
350 g Süßkartoffel(n)
Salzwasser
20 g Steinpilze, getrocknete
200 ml Sojamilch (Sojadrink)
1 Lorbeerblatt
6 Schalotte(n)
12 Zehe/n Knoblauch
1 TL Vollrohrzucker
8 EL Olivenöl
6 EL Balsamico, veganer
1 TL, gehäuft Salbei, getrocknet
1 TL, gehäuft Thymian, getrocknet
2 TL Gemüsebrühe, instant
100 g Walnüsse
100 g Tomate(n), getrocknete in Öl, abgetropft
1 Bund Schnittlauch
1 kl. Bund Petersilie, glatte
1 TL, gestr. Paprikapulver, rosenscharf
Meersalz und Pfeffer, schwarzer
Muskat
1 EL Margarine, vegane
3 TL Trüffelöl
500 g Pfifferlinge oder Champignons
1 Bund Frühlingszwiebel(n)
4 Handvoll Beeren, gemischte (TK)
100 ml Weißwein, trockener
200 ml Sojasahne (Sojacreme Cuisine)
1 Bund Majoran
250 g Steinpilze, frische oder Kräuterseitlinge
1 Zwiebel(n)

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Koch-/Backzeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde 15 Minuten
Die Kartoffeln und die Süßkartoffeln schälen und in gleich große Stücke schneiden. Die Schalotten schälen und in Streifen schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und die Hälfte vierteln, die andere Hälfte in feine Würfel schneiden.

Die Sojamilch einmal aufkochen, die getrockneten Steinpilze waschen und mit der heißen Sojamilch übergießen. Das Lorbeerblatt zufügen. Die getrockneten Tomaten in kleine Stückchen schneiden. Den Schnittlauch und die Petersilie fein hacken.

Die Pfifferlinge (oder Champignons) säubern und putzen, größere Exemplare halbieren oder vierteln. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Den Majoran fein hacken. Die Steinpilze (oder Kräuterseitlinge) längs in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden.

Die gewürfelten Kartoffeln und Süßkartoffeln in Salzwasser weich kochen. In der Zwischenzeit die Schalotten und die geviertelten Knoblauchzehen in 2 EL Olivenöl anschwitzen. Den Zucker hinzufügen und karamellisieren lassen. Mit 4 EL Balsamessig ablöschen und beiseite stellen.

3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Pfifferlinge (oder Champignons) scharf anbraten. Die Frühlingszwiebeln, 2 Handvoll Beeren sowie 2/3 des fein gewürfelten Knoblauchs hinzufügen und kurz angehen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Weißwein ablöschen, 1 TL Gemüsebrühe dazugeben und zu 2/3 verkochen lassen. Die Sojasahne hinzufügen und kurz aufkochen lassen. Dann die Hitze reduzieren, den Majoran sowie den restlichen Balsamessig hinzufügen und alles warmhalten.

Die Sojamilch mitsamt den darin aufgeweichten Steinpilzen in einen Standmixer füllen. Die Balsamico-Schalotten, den Salbei, den Thymian, den verbliebenen Teelöffel Gemüsebrühe, das Paprikapulver sowie die Hälfte der Walnusskerne hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und alles sehr gründlich zu einer homogenen Masse pürieren.

Die in Scheiben geschnittenen Steinpilze (oder Kräuterseitlinge) in 2 EL Olivenöl scharf anbraten und von beiden Seiten Farbe nehmen lassen. Die Hitze reduzieren und den Rest des Knoblauchs hinzufügen. Salzen und pfeffern. Die Zwiebelringe in 1 EL Olivenöl goldbraun braten und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die verbliebenen Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und anschließend hacken.

Die weich gekochten Kartoffeln und Süßkartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Die vegane Margarine, die Petersilie, den Schnittlauch, die klein geschnittenen Tomaten, 1 TL Trüffelöl und die Sojamilch-Steinpilz-Mischung dazugeben und alles mit einem Schneebesen zu einem cremigen Püree verarbeiten.

Zum Anrichten aus dem Püree in der Mitte eines großen, flachen Tellers ein "Nest" formen und die Rahmpfifferlinge (oder Rahmchampignons) in die Mitte füllen. 1/2 Handvoll Beeren oben auf den Rahmpilzen platzieren. Die gebratenen Steinpilze (oder Kräuterseitlinge) zusammen mit den Zwiebelringen kreisförmig um das Püree drapieren. Die gehackten Walnüsse über das Püree streuen. Dann den Majoran über die Rahmpilze geben und 1/2 TL Trüffelöl darüberträufeln.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Vegan_Chef

Danke für Deine ausführliche Rezension - einschließlich konstruktive Kritik - und die positive Bewertung. Es freut mich sehr, dass ich mit meinem Rezept ein klein wenig zum Gelingen Deines Weihnachtsmenps beitragen konnte. Das Püree erhält seine "braune" Farbe durch den Balsamico, die pürierten, getrockneten Steinpilze und die Walnüsse. Wer sich daran stört, kann den dunklen Balsamico durch weißen ersetzen, die getrockneten Steinpilze, anstatt sie zum Püree zu geben, zu den Rahmchampignons geben (püriert oder ganz) und die Walnüsse evtl. ganz weglassen (beim Püree). Frohes neues Jahr!

02.01.2015 13:10
Antworten
matze2dot0

Hi, ich habe mich vor ein paar Tagen einfach mal entschlossen, dieses Gericht ohne weiteres Testkochen meiner Familie als Weihnachtsessen vorzusetzen. Und es war: Wirklich sehr lecker! Das Rezept ist natürlich überhaupt nicht dezent. Es quillt geradezu über vor Aromen (getrocknete Tomaten! Steinpilze! Trüffelöl! Knoblauch! Walnüsse! Beeren!) und ist damit überhaupt nichts für Puristen, die diese Gaumenfreuden lieber getrennt genießen. Als opulentes Festessen ist es auf der anderen Seite natürlich perfekt. Zubereitung: Hat bei mir wirklich lange gedauert. Ich habe zwar auch die doppelte Menge gemacht, zu den angegebenen 45 Minuten würde ich trotzdem mind. noch weitere 30 Minuten einplanen. Vor allem das Anrichten ist nicht ganz ohne, wenn man den Anspruch hat, das Essen auch noch heiß zu servieren ;). Ich habe Schnittlauch und getrocknete Tomaten übrigens auch erst am Ende drübergestreut, weil es noch weitere schöne Farbtupfer in die Garnierung gibt. Hier wäre auch mein einziger Minikritikpunkt: Die Farbe des Pürees ist schon sehr, naja, braun. Wenn da jemand eine Idee hat, wie man das farblich ein wenig "tunen" kann, wäre das super.

26.12.2014 00:04
Antworten
Vegan_Chef

Hallo Sammlerin, es freut mich, dass ausgerechnet mein kompliziertestes Rezept das erste ist, an das sich jemand herangetraut hat bzw. zu dem solch ein netter Kommentar abgegeben wurde. Die Zutatenliste ist wirklich ziemlich lang, das habe ich erst beim Aufschreiben gemerkt :) Vielen Dank dir, auch für das übermittelte Lob des Gögas, denn Gögas sind, so viel ich weiß, im Bereich Kulinarik oft sehr kritisch. LG Robert

24.03.2014 13:25
Antworten
Rezptesammlerin

Hallo Vegan Chef, ich habe mir die Mühe gemacht und dieses Rezept nachgekocht. Und ich mus sagen superlecker. Ich hätt mich reinsetzen können. Auch mein Göga fand diese Mischung sehr, sehr lecker. Das gibt es bei uns hundert Prozent wieder. Man sollte es nicht glauben, dass das rein vegan ist. Ich kann es nur empfehlen. Ein gelungenes Rezept, das zwar etwas Mühe macht, aber sich allemal lohnt. Danke dafür!!!!

12.03.2014 14:09
Antworten