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Weihnachtsgans mit Tatarfüllung

Niedrigtemperatur

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90 Min. pfiffig 22.12.2004



Zutaten

für
1 Gans, ca. 5 kg

Für die Füllung:

1 kg Hackfleisch (Tatar)
250 g Räucherbauch
2 Äpfel
1 kl. Dose/n Marone(n)
200 g Walnüsse
200 g Rosinen
½ Stängel Rosmarin
2 Stängel Estragon
2 Stängel Beifuß
3 Ei(er)
2 TL Salz
Innereien der Gans (Herz, Leber, Magen)

Für die Sauce:

200 g Sahne
1 TL Salz
1 TL Pfeffer, schwarz, geschrotet

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde 30 Minuten Ruhezeit ca. 9 Stunden Gesamtzeit ca. 10 Stunden 30 Minuten
Die Gans ausnehmen und gründlich säubern. Die Halsöffnung mit festem Zwirn sorgfältig zunähen.
Zubereitung der Füllung:
Den Magen der Gans enthäuten und in ca. 1/2 cm kleine Würfel schneiden. Herz, Leber, Speck ebenfalls würfeln. Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Die Viertel der Länge nach halbieren und in kleine Stücke hacken. Die Maronen und Walnusskerne grob zerhacken. Die Blätter des Rosmarins, des Estragons und des Beifuss vom Stängel zupfen und fein zerhacken. Diese Zutaten in einer Schüssel zusammen mit Tartar, Rosinen, Eiern und Salz gut vermengen. Die Füllung in die Gans einfüllen. Dabei darauf achten, dass die Füllung sehr fest sitzt und die Gans vollständig ausfüllt. Die Bauchöffnung der Gans mit festem Zwirn sorgfältig zunähen.
Zubreitung der Gans:
Einen ausreichend großen Bräter mit einem geschmacksneutralem Öl leicht einfetten. Die Gans in den Bräter legen und den Bräter mit dem Deckel verschließen. Den Bräter in den auf ca. 75-80°C geheizten Ofen geben. Die Gans acht Stunden garen lassen. Danach aus dem Bräter das ausgetretene Gänsefett bis auf einen kleinen Rest abschöpfen. Die Gans mit dem restlichen Fett großzügig einpinseln. Die Gans im geöffneten Bräter für eine weitere Stunde in den 180°C heißen Ofen stellen. Alle 10-15 Minuten die Gans erneut mit Fett bepinseln und mit Eiswasser bespritzen, um eine schöne Kruste zu erhalten. Nach der Heißphase die Gans aus dem Bräter entnehmen und entlang des Bauches und der Brust öffnen. Die Füllung mit einem Löffel ausheben und warm stellen. Die Flügel abtrennen und die Schenkel entlang der Innenseiten der Länge nach öffnen. Die Schenkelknochen lassen sich sehr leicht aus dem zarten Fleisch heraus ziehen. Die Rippen und das Rückgrat lassen sich nun ebenfalls mit wenig Aufwand aus der Gans heraus heben. Das zurückbleibende Fleisch in Portionen aufteilen.
Zubereitung der Sauce:
Den ausgetretenen Fleischsaft und das restliche Fett aus dem Bräter durch ein Sieb in einen Topf umfüllen. Die Flüssigkeit bei mittlerer Hitze leicht am köcheln halten. Die Sahne zu Schaum schlagen und mit einem Schneebesen vorsichtig unter die Brühe heben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Fleisch zusammen mit der Füllung und der Sauce servieren. Dazu passen ganz hervorragend Grüne Klöße.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Mela_klar

hallo ich hab da eine Frage will die Gans auch machen hab aber kein so großen Bräter mit Deckel geht das Rezept auch ohne Bräter,wenn ich die Gans aufs Blech legen und bei den gleichen Temperaturen gare und gleiche Uhrzeit. hab da leider keine Ahnung und es ist meine erste Gans..freue mich über gute Tips 😉

17.12.2017 16:00
Antworten
wiesnase11

das kann ja nicht sein. alle anderen haben das Rezept mit 8 std auf 80 Grad gutbefunden Ich auch,,, man muss den Ofen natürlich anschalten.

06.01.2017 14:53
Antworten
KT13-TS

Booh, was für eine tolle Idee. Würde erstmal wirklich recherchieren, auch auf Chefkoch.de bzgl. Garzeiten! Bevor man solch intelligente Tipps gibt. Ich hätte es vorher tun sollen, dann hätte ich die Zeit so planen können.

06.01.2017 21:57
Antworten
wiesnase11

aber irgendetwas ist ja schief gelaufen. und sehr ärgerlich. Morgen mache ich die Gans wieder so,da her schaute ich noch mal nach ob ich alles habe. Bei mir ist es immer gut gegangen.Habe eine Morgen von 4,4 kg und werde sie um 1 Uhr Nachts reinschieben..gegen Mittag noch mal ohne Deckel. hat immefr gut gegangen

07.01.2017 00:58
Antworten
wiesnase11

hehehe war doch ein Witz und nicht böse gemeint.

07.01.2017 01:00
Antworten
JohnnyW11

Hi, hab Gänse wirklich schon in vielen verschiedenen Macharten verspeist, aber das war echt die Zarteste von allen. Das lag nicht an der Gans, sondern an der langen Garzeit auf Niedrigtemperatur. Sollte jeder echt mal ausprobieren. Das frühe Aufstehen lohnt sich da. Die Füllung war mir ein wenig trocken, aber das kann man ja noch ein wenig variieren. Hab übrigens auch die Rosinen weggelassen. Dazu gabs Klöße und Rotkohl - :-) leeecker!! LG

29.12.2005 09:37
Antworten
alina1st

Hallo!! Meine erste -alleine gemachte- Weihnachtsgans =) musste also gestern morgen früh raus um die ganz in den OFen zu bringen- und bin schon an den innereien hängen geblieben ;-) als ich das tütchen aus der gans gezogen hab wurd ichd ann doch etwas pingelich und hab die ganzs nur mit hackfleishc gefüllt- die innereien bekommen die katzen ;-) der rest ging dann aber ganz gut, sie wurde prall voll und hat auch im ofen keinen so shclimmen gestank gemacht, obwohl ich sie ohne bräter machen musste. Das Fleisch wurde sehr schön zart, obwohl meine gans leider eher fett als muskulös war- was aber wohl eher an de rgans als am rezept oder an mir lag. Die Füllung hat dafür umso besser geschmeckt- obwohl ich auch die rosinen rausgelassen habe. Anstatt des Räucherbauches hatte ich Speckwürfel gnommen =) Die Schwierigkeit kam erst bei der Sauce- das was bei meiner gans während des Heiß-bratens noch ausgetreten ist war so fett, dass sich daraus leider beim besten willen keine ausce machen ließ,, nur eine seltsame fleckige masse- also gabs die Gans eben ohne sauce. Lag leider wohl daran, dass sie eifnach zu fett war...... Ich habs dazu übrigens Semmelknödel und Rotkohl gereicht! lg alina

26.12.2005 12:06
Antworten
Utee

Zu Weihnachten einen Angehörigen Steppen-Reitervolks zu schlachten, erscheint mir nicht ganz angemessen ...... ;o))). *duckundwech* LG, Utee (und nimm's bitte nicht übel, aber die Vorlage war soooo schön ...)

18.11.2005 14:08
Antworten
zeitzman

Hi, Super Rezept !! Wir sind alle begeistert von der leckeren Gans. Wir haben zum Schluß die Gans nicht nur mit dem Fett eingepinselt, sondern noch mit Köstritzer Schwarzbier und Waldhonig, wird sehr lecker und total knusprig. Danke

25.12.2004 13:34
Antworten
rico26

Habe ich schon gemacht ist echt empfelenzwert

22.12.2004 15:57
Antworten