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Sauerteigbrot im Römertopf

mit Dinkelmehl

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10 Min. simpel 14.05.2013



Zutaten

für
300 g Anstellgut, frisch
300 g Roggenmehl (Type 997 oder 1150)
600 g Dinkelmehl (Type 1050)
1 Würfel Hefe
1 EL Brotgewürzmischung
1 EL Malz (Gerstenmalz, trocken)
2 EL Rübenkraut
1 EL Salz
600 g Wasser
Fett für den Topf
evtl. Körner nach Wahl

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 10 Minuten Ruhezeit ca. 3 Tage 45 Minuten Koch-/Backzeit ca. 55 Minuten Gesamtzeit ca. 3 Tage 1 Stunde 50 Minuten
Zuerst den Sauerteig ansetzen. Am 1. Tag 100 g Roggenmehl mit 100 g Wasser vermischen und 24 Std. gehen lassen. Am 2. Tag 100 g Roggenmehl und 100 g Wasser dazumischen 24 Std. gehen lassen. Am 3. Tag 100 g Roggenmehl und soviel Wasser dazumischen, dass ein dicker Brei entsteht und wieder 24 Std. gehen lassen (immer abgedeckt).

Jetzt müsste der Sauerteig fertig sein. Es sollten Blasen zu sehen sein. Jetzt haben wir ca. 550 g Sauerteigansatz, davon 300 g entnehmen (als neuen Starter) und im Kühlschrank aufbewahren.

Die übrigen 250 g Anstellgut mit dem Roggenmehl, dem Dinkelmehl und etwas Wasser mischen. Die restlichen Zutaten dazugeben. Die Hefe in 600 g warmem Wasser auflösen, dazugeben und mit dem Handmixer zu einem weichen Teig kneten. Je nach Geschmack könnten noch diverse Körner untergemischt werden.

Den Römertopf ausfetten, ich nehme Backmargarine, den Teig einfüllen, Deckel drauf und ca. 45 min. oder bis er gut aufgegangen ist, (warm) gehen lassen. Komplett in den kalten Backofen schieben.

Die Temperatur auf 240°C (Ober-/Unterhitze) stellen, wenn die Gradzahl erreicht ist, auf 220°C runterstellen und 25 min. weiter backen. Dann den Römertopf heraus holen, das Brot entnehmen und frei für ca. 10 min., je nach gewünschter Bräune, bei 200°C fertig backen. Zwischendurch zweimal schwaden.

Den Klopftest machen, das Brot sollte unten hohl klingen. Sonst noch mal offen, nach Gefühl, weiter backen.

Der Römertopf braucht nicht gewässert werden, wenn er in den kalten Ofen kommt.

Das Brot wird ca. 1700 g schwer, erhält eine tolle Kruste und lockere Krume, lässt sich gut schneiden und bleibt lange frisch.

Anmerkung: Bei einem älteren triebstarken Sauerteig braucht man nur 50 g Anstellgut zum Mehl zu geben.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Skeeve1234

Hallo Admiral, Ein tolles Rezept. Das war mein erstes Sauerteigbrot und es ist gleich gelungen und hat allen geschmeckt. Wird es bald wieder geben! Ich habe noch Kűrbiskerne hinzugefügt. Gerstenmalz gab es nicht, ging aber auch ohne gut. Danke für das Rezept.

09.02.2019 12:50
Antworten
otti28

Hallo Admiral, danke für das Rezept !!! Ich habe es schon viele male gebacken.....Brot frei schieben ist nix für mich... ich lasse es immer im Römertopf gehen, manchmal auch im 50 Grad heißen Backofen, damit es schneller geht... Hefe nehme ich gar keine mehr, da mein Sauerteig schon paar Jährchen im Kühlschrank steht.... Meine Backzeiten sind allerdings statt 25 min, 35....aber das macht ja jeder Backofen anders... Auf alle Fälle nur noch im Römertopf !!!! Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch mit frischem Brot und Gänseschmalz !!! Liebe Grüße Adelheid

16.12.2018 14:05
Antworten
Admiral-v-s

hallo Micha, zu 1. soviel das es wie ein dicker Brei ist, nur nicht zu dünn. zu 2. mit Bierhefe weiß ich nicht, dürfte aber egal sein. zu 3. der Grafschafter ist schon richtig, muß aber nicht rein, ist Geschmacksache. ist etwas süsser. der Sauerteigansatz, wird immer besser je älter er wird. Also immer dran denken Ansatzgut aufbewahren (Schraubglas im Kühlschrank) später braucht mann nur noch ca.50 g für den neuen Teig und keine Hefe mehr. gutes Gelingen lg. Admiral

20.02.2017 17:04
Antworten
Micha7310

Hallo Admiral, vielen lieben Dank, für die Antwort. Jetzt weiß ich zwar immer noch nicht, wieviel Wasser ich genau am 3. Tag brauchen werde,aber ich werde es halt wohl selber herausfinden müssen. Das Problem ist wohl,daß ich nicht genau weiß,wie es aussehen muß Für die eine Person sieht ein dicker Brei,dünner oder dicker aus,als wie für jemand Anderes😉. Das macht mich etwas unsicher. Deswegen hatte ich gehofft,daß man da evtl. eine etwas genauere Aussage machen könne. Wie auch immer,ich werde es in den nächsten Tagen herausfinden. Ich melde mich wieder,ob mit,oder ohne Erfolg 😂. LG Micha

20.02.2017 17:55
Antworten
Chmul

Mein Sauerteig wird seit Jahren IMMER mit Mehl und Wasser zu gleichen Teilen hochgezogen. Das muss nicht auf´s Gramm genau sein. Das ist den Bakterien vollkommen egal. Auch hängt die Konsistenz vom verwendeten Mehl, bzw. dessen Feinheit ab. Letztendlich ist nicht beim Sauerteig, sondern beim letztlichen Brot auf die Konsistenz zu achten.

01.11.2018 12:29
Antworten
SantaFee65

Leider, leider, leider kann ich diesem Rezept nur 3 Sterne geben. Ich bin mir sicher einen Römertopf normaler Größe zu haben, hatte mich zwar schon gewundert warum so viel Teigmasse in die Form kommt, aber ich hatte nichts gegenteiliges gelesen, ebenso ist kein Hinweis auf die Größe des Römertopfes zu finden. Wie schon befürchtet ist mir der Teig beim Backen bereits nach 10 min aus der Form gelaufen. Da war alles zu spät...ich konnte einfach nur zusehen wie das Drama seinen Lauf nahm. Zugegeben schmeckt das Brot sehr lecker, habe vom Überlauf probieren können, aber der Hauptteig steckt jetzt im Römer fest und ich noch keine Ahnung wie ich den je wieder rausbekommen soll. Darüber ärgere ich mich schon sehr!!!! Wenn das Brot nicht so gut schmecken würde, hätte ich gar keine Sterne vergeben, tut mir leid. Eigentlich vergebe ich nur gute Kritiken, wenn etwas nicht schmeckt, dann koche ich es nicht mehr. Hier jedoch muss ich was schreiben um wenigstens darauf hinzuweisen, dass es zu Problemen kommen kann. Mir hätte locker die Hälfte des Teiges gereicht :( LG SantaFee

05.02.2016 12:25
Antworten
teaclipper

Hallo Admiral-v-s ich möchte das Rezept ausprobieren, weiß aber nicht ob man hier den Römertopf wässern muß. LG Teaclipper

14.01.2016 16:54
Antworten
XDorkaX

Ein ganz tolles Rezept! Mein Mann und ich haben das Brot grad angeschnitten und sind begeistert! Es schmeck herrlich! Hab das brotgewürz, das malz und das rübenkraut weg gelassen und trotzdem ist es lecker geworden. So back ich nur noch! LG Dorka

28.02.2014 00:58
Antworten
Admiral-v-s

Hallo Giftpanscherin schön das dir das Rezept gefällt, das Brot schmeckt so gut wie es auf dem Bild aussieht und bleibt lange frisch. Natürlich stimmt die Angabe der Zubereitung. Habe wohl 2 x die gleich Menge eingegeben. Sorry. Viel Spass beim nachbacken. LG Admiral-v-s Jede Scheibe Brot ist eine Freundlichkeit der Natur. Jedes Brötchen das Lächeln eines Kornfeldes.

09.11.2013 20:17
Antworten
giftpantscherin

Hallo Admiral-v-s, habe das Rezept gespeichert, hört sich lecker an. Nur hätte ich noch eine Frage, bei den Zutaten stehen 300 g Anstellgut, bei der Zubereitung werden 450 g verwendet. Welche Angabe stimmt. Habe bereits ein ASG im Kühlschrank und würde dann dieses hierfür verwenden. Würde mich über eine kurze Info freuen. LG Giftpantscherin

07.11.2013 08:58
Antworten