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Zutaten

Portionen
Pute, (ca. 5-7 kilo)
750 g Marone(n)
8 Scheibe/n Toastbrot, (oder anderes Weißbrot)
5 m.-große Kartoffel(n)
Pastinake(n), (oder wahlweise Möhre, schmeckt dann aber mehr raus)
125 g Aprikose(n), getrocknet
125 g Backpflaume(n)
Mandarine(n)
  Butter
2 Gläser Wein, rot

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Als erstes muss man sagen, dass die Zutatenmenge von der Größe des Puters abhängt. Deswegen benötigt ihr ggf. mehr oder weniger Zutaten. Das sollte beim Einkaufen berücksichtigt werden, nicht dass ihr dann den Truthahn nicht voll bekommt. Wenn das der Fall sein sollte, dann einfach mehr Weißbrot nehmen. Aber dann auch mehr Flüssigkeit, sonst bekommt ihr kaum Soße.
Während ihr den Puter vorbereitet (also Federreste ziehen, auswaschen etc...) die Kartoffeln kochen bis sie durch sind. Die Maronen tief (!) anritzen und ca. 30min bei 200°C in den Ofen, bis die Schale aufgeht. Beim Einritzen müsst ihr darauf achten, dass die Kreuze bis auf das Fleisch der Marone gehen, da ihr sie sonst später nicht schälen könnt.
FÜLLUNG:
Wenn die Maronen fertig geschält sind, müsst ihr sie dann einmal in der Mitte durchschneiden.
Zwiebeln mit etwas Butter andünsten, bis sie glasig sind, dann die Maronen dazugeben und leicht andünsten. Dann mit Wein und etwas Brühe ablöschen und einen Moment köcheln lassen.
Das Weißbrot klein machen (geht am besten mit den Händen in einer Schüssel). Die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden und zum Brot geben. Das Trockenobst und die Mandarinen schneiden und ebenfalls zum Brot geben. Ein paar Maronen (ca. 10 bis 15) aus dem Sud nehmen und zur Seite legen (brauchen wir später), die restlichen Maronen mit Sud zur Brotmasse geben und sehr gut untermengen.
Den Puter dann mit der Füllung füllen (ruhig richtig stopfen) und zunähen. Dann solltet ihr alle Gliedmaßen des Puters wie Flügel und Bollen so anbinden, dass der Puter in den Ofen passt und die Flügel zum Beispiel nicht schwarz werden, weil sie abstehen. Dann nehmt ihr am Besten eine Bratenform (da liegt der Puter auf einem Gitter) oder einen Bräter.
Die Pastinaken schälen und in Stücke schneiden. Die Maronen, die zur Seite gelegt wurden, mit den Pastinaken in den Bräter oder die Bratenform und die restliche Brühe hinzugeben und dann den Puter darauf "betten". Achtet darauf, dass nicht zu viel Brühe da ist. Lieber später noch etwas nachschütten als alles auf einmal rein tun, sonst schmeckt die Soße unter Umständen nicht so gut.
Den Puter dann mit Butter bestreichen und bei 200°C in den Ofen. Alle 30 bis 45 min mit Butter bestreichen.
Nach 3 bis 4 Stunden ist der Puter dann fertig.
Wenn ihr kein Bratenthermometer habt, könnt ihr ganz einfach überprüfen, ob der Puter durch ist, indem ihr reinstecht. Ist der Saft noch rosa, dann muss der Puter noch, ist er braun, ist Puter fertig.
SOßE:
Als erstes "retten" wir die Maronen und die Pastinaken aus dem Bratensaft und zerkleinern sie (am Besten mit einem Pürierstab) bis sie eine sämige Paste werden.
Dann macht ihr eine Mehlschwitze mit dem Bratensaft. Also erst Butter schmelzen und dann das Mehl und dann den Bratenfond dazu geben. Dann rührt ihr die Maronen-Pastinaken-Paste unter und lasst das ganze eine wenig köcheln (2-3 Minuten). Fertig ist die Soße.
Wenn ihr wollt, könnt ihr die Mehlschwitze auch vorher machen (mit Brühe anstatt Bratensaft). Erhitzt dann den Bratensaft und gebt die Mehlschwitze und die Maronen-Pastinaken-Paste dazu. Dann ist der Geschmack etwas klarer und kräftiger
Den Puter tranchieren und die Füllung rausnehmen und in eine Schüssel geben. Fleisch, Soße Füllung und Beilage servieren. ACHTUNG! Es entsteht sehr viel Füllung. Aus der kann man Knödel oder ähnliches machen.
Als Beilage am besten Knödel.

Aus dem Restfleisch, was am Puter ist, lässt sich am Tag danach ein leckeres Mittagessen machen. Brate die ganzen kleinen Fleischreste einfach mit einen bisschen Zwiebeln und Fett an und gebt dann Creme fraiche dazu. Mit einem bisschen Reis schmeckt das Ganze dann super lecker und man schmeißt kein Fleisch weg.