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Orangenmarmelade, authentische englische Art

die Herstellung erstreckt sich über drei Tage, denn 2 Ruhezeiten von jeweils 24 Stunden sind nötig. Ergibt 12 Gläser à 500 g

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45 Min. simpel 18.04.2013



Zutaten

für
12 Orange(n), möglichst dünnschalig, unbehandelt
2 Zitrone(n), unbehandelt
14 Gläser Wasser (à 200 ml)
5 kg Zucker

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Ruhezeit ca. 3 Tage Koch-/Backzeit ca. 2 Stunden Gesamtzeit ca. 3 Tage 2 Stunden 45 Minuten
Am ersten Tag die Früchte mit kaltem Wasser waschen, gut abbürsten und abtrocknen. Die Früchte auspressen, die Kerne aufbewahren und in ein Mulltuch einknoten, sie geben das notwendige Pektin zu.

Die Schalen ganz fein schneiden oder durch den Fleischwolf drehen. Saft, Schalen und Mullsäckchen in einen großen Edelstahl- oder Emailletopf geben. Pro Frucht ein Glas Wasser (à 0,2 l) zugeben. Abdecken und 24 Stunden ruhen lassen.

Am zweiten Tag die Mischung unter Rühren bei mäßiger Hitze zum Kochen bringen und 50 Minuten leise kochen lassen. Weitere 24 Stunden ruhen lassen.

Am dritten Tag den Zucker hinzufügen und drei Stunden warten, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Anschließend die Marmelade wieder zum Kochen bringen und ohne Deckel eine Stunde leicht kochen lassen, gelegentlich umrühren.

Jetzt hat die Marmelade eine schöne bräunliche Farbe angenommen und die Schalen sind ganz weich. Die Gelierprobe machen. Die Marmelade wird in den folgenden Tagen noch fester.

Das Mullsäckchen entfernen, die Marmelade heiß in Gläser füllen aber erst nach dem Erkalten verschließen.

Dass die Marmelade erst erkalten soll, mag uns ungewohnt erscheinen, aber es handelt sich hier um ein wirklich altes Rezept, da hat man das wohl so gemacht. Das Rezept ergibt eine wirklich große Menge, deshalb werde ich wohl einen Teil nach der Twist-off-Glas-Methode heiß verschließen und das Ganze beobachten.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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immeraufdiät

Wahrscheinlich passt das beim Runterrechnen nicht so ganz, auch wenn Du die Mengen genau geteilt hast. Ich nehme an, durch das mehrfache Aufkochen verdunstet das bei der großen Menge anders, die speichert ja auch viel länger die Hitze. Vielleicht kannst Du sie nochmal ganz leise köcheln lassen, daß etwas mehr Wasser verdunstet. Die Orangen haben auch unterschiedlich viel Saft, und ich lass das immer so lange kochen, bis die Gelierprobe passt. Also im Zweifelsfall etwas länger, aber nicht sprudelnd kochen, denn sonst karamellisisert es, sondern nur so grade eben. Ich wünsche Dir viel Erfolg und halte Dir die Daumen. Ich freue mich, wenn es Euch schmeckt.

12.01.2016 12:45
Antworten
luchris43

Hallo, ich habe das Rezept nachgekocht und die Marmelade ist sehr flüßig, Ich habe umgerechnet 4 Orangen verarbeitet und alles andere auch auf diese 4 Orangen umgerechnet. Was kann ich machen, damit sie streichfest wird?? schmecken tut sie hervorragend!!!! totels Rezept

11.01.2016 22:51
Antworten
immeraufdiät

Bitte entschuldige Kutja, ich hab hier länger nicht reingeguckt. Das kann ich dir gar nicht beantworten, aber vielleicht haben die Zitronen ja Kerne und es kommt ja auch etwas vom weissen Fruchtschalenanteil hinein, das könnte schon ausreichen. Ich denke, daß es wegen der langen Kochzeit auch mit dem normalen Haushaltszucker funktioniert. Mittlerweile habe ich auch schon Marillen nur mit normalem Haushaltszucker eingekocht. Hat auch gut funktioniert.

12.01.2016 12:41
Antworten
kutja

Meine Orangen haben keine Kerne. Muss ich dann Gelierzucker verwenden oder reicht normaler Zucker?

09.12.2015 18:28
Antworten
immeraufdiät

Freue ich mich sehr drüber, und ich werde Deine Variante das nächste mal versuchen. ich wandele inzwischen auch gerne mal ab, indem ich pink Graapefruits zugebe oder Orangen und Zitronen mische.... Hauptsache Zitrus. Und ich habe inzwischen auch Twist-Off-Gläser genommen und die Marmelade heiß verschlossen. Geht prima, da entdecke ich keinen Unterschied zur Old Fashioned methode. Nur, daß die Küche früher aufgeräumt werden kann

07.03.2015 14:08
Antworten
Rosenbabette

So, jetzt habe ich dein Rezept nachgekocht. Allerdings ziemlich frei und mit diversen Anregungen aus dem Netz: - ich habe herrlich bittere Pomeranzen genommen - nur 1000 g - die Schalen ganz fein abgeschält, in sehr feine Streifen geschnitten und in Wasser 24 Stunden ziehen lassen, am nächsten Tag ca. 1 Stunde gekocht - die Orangen ausgepresst, mit 2 l Wasser aufgefüllt und mit den ausgepressten Schalen 24 Stunden ziehen lassen, am nächsten Tag 1,5 Std. gekocht - den Saft gesiebt und die Schalen durch die Flotte Lotte gedreht - alles, also die vorgekochten Schalenstreifen und den Saft/Mus mit 2 kg Zucker vermischt und - da es schon gleich super gelierte - nur 20 min. gekocht Ergebnis: oberköstliche, bittersüße Orangenmarmelade. Obwohl ich die Schalen durch die Flotte Lotte gedreht und so mitgekocht habe, ist die Marmelade ganz klar geworden. Ich habe auch alles ganz klassisch heiß in Twist of Gläser gefüllt, die Orangenschalenstreifen haben sich gut verteilt. So, also eigentlich dein Rezept, aber doch wieder ganz anders. Vielen Dank, das Experiment ist wirklich gelungen und es wird bestimmt nicht das letzte Mal sein, dass ich es nachgekocht habe!

06.03.2015 18:06
Antworten