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Freischaltung: 07.03.2013
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Zutaten

Portionen
  Für die Marinade:
3 EL Salz
2 EL Zucker, braun
Lorbeerblätter
2 EL Pfeffer, weißer
1 EL Oregano
1 TL Thymian
1 große Zwiebel(n)
Knoblauchzehe(n)
1 EL Honig
3 EL Sojasauce oder Maggi
Zitrone(n), in Scheiben geschnitten, leicht ausgedrückt
1/2 Liter Orangensaft (100 % Frucht)
1/2 Liter Wasser
  Für die Gewürzmischung:
1 TL Pfefferkörner, frisch gehackt
1 TL Selleriesalz
1 TL Cayennepfeffer
1 TL Thymian
1 TL Majoran
2 TL Paprikapulver, edelsüß
1 EL Senfpulver oder Senfkörner
1 TL Salz
1 EL Zucker, braun
  Außerdem:
1 Dose Bier (0,5 Liter)

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Koch-/Backzeit: ca. 1 Std. Ruhezeit: ca. 1 Tag / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Alle Zutaten für die Marinade zusammenfügen und das Huhn 24 Std. darin einlegen. Am besten im Kühlschrank ziehen lassen, sonst kann es schnell umschlagen und verderben!

Am nächsten Tag dann das Huhn herausnehmen und abtupfen, anschließend die restlichen Zutaten (außer dem Bier) in einer Schüssel vermengen, das Huhn hineingeben und mit der Gewürzmischung innen und außen einreiben.

Die Dose Bier zur Hälfte leeren und anschließend mit der Öffnung nach oben in das Hähnchen stecken, es dient als Ständer. Nun kann das Hähnchen bei 180 - 200°C ca. 45 - 60 Minuten garen.

Ich mache das gerne im Kugelgrill: Hierzu empfiehlt sich ein Modell mit einem Durchmesser von 57 cm - es geht aber auch kleiner. Man entfernt den Grillrost und stellt das Huhn auf den Boden. Dann werden die Kohlen im Anzündkamin angeheizt und um das Huhn verteilt. Wichtig: Keine Kohle darf das Huhn berühren, Brandgefahr!

Immer darauf achten, dass die Temperatur zwischen 180 und 200°C liegt! Die Lüftung am Deckel immer ganz öffnen, die Luftzufuhr am unteren Ende regelt die Temperatur. Notfalls einfach mit einer Kohlenzange Kohlen nachlegen oder entfernen, um die Temperatur zu gewährleisten!

Das Huhn ist gar und saftig, wenn die Temperatur gut 72°C an der dicksten Stelle beträgt (also Brust oder Oberschenkel).

Anmerkung von Chefkoch.de:

Auf Nachfragen besorgter Verbraucher hin, ob die Bierdosen für diese Verwendung überhaupt geeignet sind, hat der Verbraucherschutz NRW beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) um eine entsprechende Prüfung gebeten.

Das Ergebnis: Das Institut rät klar von dieser Art der Zubereitung ab - durch die hohen Temperaturen, Fett und Alkoholdämpfe können sich Druckfarben sowie Dosenlack lösen und zersetzen und ins Lebensmittel gelangen: "Es ist davon auszugehen, dass die Hitze beim Grillen und Braten gesundheitsschädliche Substanzen aus der bedruckten Außenseite und der beschichteten Innenseite der Bierdose löst, die in das Hähnchenfleisch übergehen."

Das Fazit: Wer auf die bedenkliche "Würze" aus Farben und Lack lieber verzichten möchte, sollte "Bierhintern-Huhn" oder andere Varianten von "besoffenen Hähnchen" mit einem speziellen Hähnchenbräter mit Flüssigkeitsbehälter zubereiten.