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Der Imam fällt in den Eintopf

Imam Bayildi als Eintopf - Variante

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30 Min. simpel 05.02.2013



Zutaten

für
1 kg Aubergine(n)
½ kg Tomate(n)
½ kg Zwiebel(n)
1 Knolle/n Knoblauch
Olivenöl
½ Liter Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
evtl. Tomatenmark

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Min. Koch-/Backzeit ca. 60 Min. Gesamtzeit ca. 90 Min.
Die Auberginen schneidet man in etwa fingerlange und -dicke Streifen und brät sie kurz von beiden Seiten in einer Pfanne in Olivenöl an. Dann brät man die gewürfelten Zwiebeln in einem großen Kochtopf an und gibt die Auberginen, die gewürfelten Tomaten, und die Knoblauchzehen einer Knolle Knoblauch dazu (wer nicht so sehr auf Knoblauch steht, übt hier Zurückhaltung). Die Zehen werden nicht geschält, sondern mit Schale dazugegeben! Später kann man den Knoblauch aus der Schale "zutzeln" wie bei einer bayerischen Weißwurst. Außerdem spart man sich eine Menge friemelige Schälarbeit...
Zu dem Gemüse gibt man dann ca. 0,5l Gemüsebrühe und etwas Salz und Pfeffer. Das Ganze für mindestens eine halbe Stunde, eher eine ganze Stunde, köcheln lassen, bei Bedarf etwas Wasser/Brühe zufügen. Wenn die Tomaten nicht sehr aromatisch sind, kann man auch noch etwas Tomatenmark zufügen. Durch das Anbraten der Auberginen und der Zwiebeln sollte das Ganze schon ölig genug sein, falls nicht, einfach noch einen extra Schuss Olivenöl dazu. Schmeckt sowohl warm als auch kalt und natürlich mit arabischem Brot am besten.

Imam Bayildi ist ursprünglich ein türkisches Gericht, erfreut sich aber auch in den meisten arabischen Ländern großer Beliebtheit. Übersetzt heißt es "Der Imam fiel in Ohnmacht" und die Geschichte dazu (zumindest eine Variante unter Anderen) geht so: ein Mann lud nach dem Moscheebesuch spontan den Imam zu sich nach Hause zum Essen ein. Die arme Ehefrau war darauf überhaupt nicht vorbereitet und hatte auch nicht wirklich viele Vorräte im Hause. Also improvisierte sie und produzierte mit Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch gefüllte Auberginen. Das schmeckte dem Imam außerordentlich gut. In einer Variante der Geschichte fällt er allein aufgrund des sensationellen Geschmacks dieses Gerichtes in Ohnmacht, in einer anderen schlägt er sich den Bauch so voll mit den leckeren Auberginen, dass ihn die schiere Essensmenge in seinem Magen der Ohnmacht entgegenträgt. Eines ist jedenfalls klar: lecker ist es gewesen!

In Ohnmacht ist mir (zum Glück) noch niemand gefallen, aber geschmeckt hat meine Variante ebenfalls: sie besteht im Grunde aus den gleichen Zutaten wie das klassische Imam Bayildi, allerdings fülle ich die Auberginen nicht, sondern mische alle Zutaten zu einer Art Eintopf. Entstanden ist die Idee mangels Ofen und nur einer Kochgasflasche zur Verfügung.

Rezept von

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Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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MartininColorado

Klingt gut, aber ich empfehle, es mit dem Olivenöl leicht zu übertreiben :) Auch gut: einen Esslöffel Granatapfelsirup dazu.

27.10.2017 14:30
Antworten
Ingwertee

Eigentlich sollte man denken dass der Imam in Ohnmacht gefallen ist, weil ihm eingefallen ist, dass es da Berichte aus der Sunna gibt die so lauten: "Wer Knoblauch oder Zwiebeln isst, soll sich der Moschee nicht nähern und zu hause beten." denn: "Die Engel werden von denselben Dingen gestört, die auch die Söhne Adams stören." Gut dass Umar sagte: "....wer sie isst, soll ihren (stark anhaltenden) Geruch durch Kochen abmildern ". Das Rezept und sein Name regen jedenfalls die Phantasie an! Kochvariante: statt in der Pfanne gebe ich die Auberginen nach dem einritzen in den Backofen, bis sie weich sind. Dann nehme ich sie heraus und fülle sie mit der Füllung die ich inzwischen hergestellt habe: (Zwiebeln mit Tomaten, eventuell auch dazu noch grüner Spitzpaprika, in einer Edelstahlpfanne andünsten. Am Ende, wenn die Hitze schon ausgeschalten wurde, noch Petersilie dazu. Edelstahl deswegen weil das praktische Teflon dazu neigt beim Erhitzen giftig auszudünsten, auch bei geringeren Hitzen als die Hersteller meist zugeben). Dann gebe ich sie in einer gebutterten Lasagneform (meine ist aus Glas) in den Backofen, wo ich noch etwas mit Tomatenmark verrührtes Wasser mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver zugebe, und die Auberginen mit Tomatenscheiben bedecke. Dort lasse ich es soviel Minuten drin, bis die Sauce etwas eingedickt ist.

11.11.2014 10:06
Antworten
FeldkochTHW

Mmmmm..... eigentlich vegan, <Ironie an> aber mit Imam drin ist es doch nicht mehr vegetarisch oder ? <Ironie aus> Kann man ersatzweise (für den Imam) auch etwas Lammfleisch hinzufügen ? Rezept hört sich ganz gut an und ist schnell gemacht, aber ich bin kein Vegetarier. LG Frank

14.10.2013 17:45
Antworten