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Cassoulet

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60 Min. normal 06.08.2004



Zutaten

für
500 g Bratwurst, kräftig gewürzt
300 g Speck, durchwachsener, in Scheiben (nicht zu dünn)
1 kg Lammfleisch, (am besten aus der Schulter)
8 Keule(n) von der Ente (Entenschlegel), eingekocht
1 kg Bohnen, weiße, getrocknet
3 Tomate(n)
4 Zehe/n Knoblauch
2 Möhre(n)
3 Zwiebel(n)
½ Liter Wein, weiß, trocken
½ Liter Hühnerbrühe
1 Liter Wasser
2 Lorbeerblätter
3 EL Schmalz (Gänse- oder Entenschmalz)
Thymian, Majoran, Pfeffer, Meersalz

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Ruhezeit ca. 1 Tag Gesamtzeit ca. 1 Tag 1 Stunde
Die Bohnen in einem Topf mit Wasser bedeckt etwa 24 Stunden einweichen lassen.
Bohnen im leicht gesalzenen Einweichwasser fast ganz weich kochen, danach das Wasser abschütten, gut salzen und pfeffern. Zwiebeln, Knoblauch, Möhre putzen und fein würfeln und in Gänse- oder Entenschmalz anbraten. Nach und nach den Liter Wasser zugeben. Die Kräuter und die enthäuteten, entkernten und gewürfelten Tomaten dazugeben (die Lorbeerblätter ein paar mal einknicken). Alles eine gute halbe Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen. Danach mit den Bohnen vermischen und nochmals kräftig abschmecken, ggf. einen Schuss Essig dazugeben
In der Zwischenzeit die Entenschlegel in einer Pfanne gut anbraten, aus der Pfanne nehmen. Danach die Bratwürste und das gewürfelte Lammfleisch im entstandenen Fett anbraten, danach das Fett für eine andere Verwendung aus der Pfanne schütten und die Speckstreifen anbraten.
Die Speckstreifen auf den Boden einer Auflaufform legen, darauf kommt das Lammfleisch, danach die Bratwurst (in ca. 5 cm langen Stücken)und darauf die Entenflügel. Hierauf werden die Bohnen gegeben und die Hühnerbrühe und der Wein geschüttet.
Alles eine Stunde zugedeckt im ca. 180° heißen Backofen backen, danach den Deckel abnehmen, ggf. noch etwas Brühe dazugeben (damit es nicht zu fest wird) und an der Oberfläche bräunen lassen.
Dazu ein sehr kräftiger Wein, ein einfacher Roter aus dem Medoc der ein Cahors

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Gabri34

Traditionell wird die Oberfläche, sobald sich eine Kruste gebildet hat, immer wieder eingedrückt. Das Ganze also mit jeder neuen Kruste mehrfach wiederholen. So wird's besonders würzig.

04.01.2016 21:58
Antworten
Talemer

Habe das Rezept zu Silvester gemacht, es ist wirklich toll. Ich hatte aber das Problem, dass das Cassoulet im Ofen nicht so recht gar werden wollte. Ich hab dann am Schluß für ne halbe Std die Temperatur auf 220°C hochgeschraubt, dann wurde es super. (Das mag aber auch an meinem alten Ofen liegen). Ein Kommentar zu den Würsten: Ich glaube tatsächlich, dass "normale" Bratwürste in diesem Gericht geschmacklich untergehen würden. Ich hab es nicht mehr geschafft nach Frankreich zu fahren um Tolouser Würste zu kaufen (ich arbeite in Karlsruhe) hatte aber noch italienische Salsiccia im Eis, die waren genial. Confit de Canard hab ich über Amazon bestellt, hat super geklappt. Vielen Dank für das Rezept!!!

01.01.2013 15:58
Antworten
Omnivorus

Danke für das tolle Rezept, Anstatt der Bratwurst nehme ich immer eine gute, gerauchte Blutwurst... wenn man schon keine Toulouser hierzulande bekommt ;-)) (Aber DAS ist ja, in France, fast schon ein Krieg ;-)) Grüße Ovs

31.10.2012 16:21
Antworten
CharlesVI

Hi, mich würde interessieren, wie ihr es hinbekommt das Cassoulet nicht zu versalzen...bei mir war es immer erst nach der 4. oder 5. Tasse Wasser, die ich hinzugegeben habe richtig gut, obwohl ich ein französisches Originalrezept meiner Oma (aus Albi) verwendet habe...LG Philippe

11.05.2012 15:50
Antworten
sunyjacc

Hi Susa_, das war wirklich Spitze! Das ist echt nur Schnee, Sonne, Bohnen, eben Winter und wirklich gehaltvoll. Vielen Dank! Meine Franz. Kollegin hat mir das empfohlen. Habe es etwas abgewandelt, mangels Lamm, nur Butiffara (katalanische Bratwurst), Speck, Hühnerflügel und die "gigantes" Bohnen verwendet und auch noch mal für das Rezept recherchiert, ich habe noch Paniermehl drauf gestreut, unter dem grill gratiniert und das 3x wiederholt und umgerührt, das war wirklich fantastisch! Absolut "Hütten tauglich" für den Winter. Das sind volle "fünfe" Suny

12.11.2011 00:32
Antworten
susa_

Ich nehm auch schon mal (wenn auch nicht ganz "stilecht") Chorizo zum Cassoulet.

28.02.2005 12:07
Antworten
Geier8

Noch ein Kommentar zum Cassoulet: Man kann auch Putenoberkeule nehmen und diese mit dem ganzen Eintopf mitgaren. Bratwürstchen schmecken mir nicht so besonders, ich lass sie ohne Qualitätsverlust weg. Ansonsten: Eines meiner Lieblingsrezepte. Ich nehme jedesmal mindestens 1 kg zu, aber gerne!!

19.02.2005 14:05
Antworten
jef1

noch einen Kommentar zum Rezept: Versucht es mal mit einer kleinen Steigerung: Cassoulet nicht in der Auflaufform, sondern in einem großen (am besten Guss-) Topf. Kurz (ca 10 min) vor Ende der Zeit die Oberfläche mit Baguettescheiben "zumauern" und kräftig mit grob beriebenem Käse bestreuen. Wieder ab in den Ofen und nach 5 min den Grill dazuschalten. Ein deftiges Winterrezept für den großen Hunger. Es lohnt sich wirklich! Danke, susa, für das Rezept!! Gutes Platzen ;-) jef

10.09.2004 23:26
Antworten
jef1

Hi Tomppa, die eingekochten Ententeile nennen sich auch Confit. (Gibt es übrigens auch von der Gans und vom Schwein - deswegen gibts auch G- und S- Cassoulet). Du kannst es auch selber machen, such einfach mal nach Confit.... Solltest dir das aber zeitig überlegen, das dauert nämlich 3-4 Wochen <g>. Ansonsten gibt es das Zeuch in Berlin in der Galerie Lafayette und im KdW (vielleicht auch woanders, aber bei den beiden weiß ich es genau). Viel Glück jef P.S. Die Bratwürste müssen ganz besondere sein, ich hatte sie mir mal aus F mitgebracht (ich glaube es waren Toulouser Würste, grob und sehr pikant gewürzt)

10.09.2004 23:20
Antworten
tomppa_28

Hey! Nur eine dumme Frage: Wo erhalte ich denn wohl eingekochte Entenschlegel??? Ansonsten hört sich das alles sehr lecker an, und die Jahreszeit tendiert ja jetzt wieder zu feisten Gerichten ;-)

30.08.2004 17:11
Antworten