Speichere und organisiere alle Rezepte, die du liebst. Zum neuen Kochbuch! Entdecke das neue Kochbuch!


Amerikanische, einfach unwiderstehliche Schokoladen-Trüffel-Torte


Rezept speichern  Speichern

Chocolate Truffle Cake

Durchschnittliche Bewertung: 4
 (3 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

90 Min. pfiffig 04.12.2012



Zutaten

für

Für den Teig:

160 g Mehl
200 g Zucker, weiß
60 g Kakaopulver
2 TL Backpulver
¼ TL Salz
375 ml Schlagsahne
½ Orange(n), Zesten davon
¾ TL Vanilleextrakt
2 große Ei(er)

Für den Guss: (Orangensirup)

250 ml Wasser
200 g Zucker
1 EL Orangenlikör

Für die Creme: (Ganache)

560 ml Schlagsahne
390 g Schokolade, zartbitter, gehackt

Für die Glasur:

180 ml Schlagsahne
2 EL Espresso, frisch gebrüht
2 EL Zucker, feinster, weiß
225 g Schokolade, zartbitter, fein gehackt
2 EL Zuckersirup, hell
Schokodekor (Schokoladenperlen), zum Garnieren

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde 30 Minuten Ruhezeit ca. 10 Stunden Koch-/Backzeit ca. 35 Minuten Gesamtzeit ca. 12 Stunden 5 Minuten
Den Kuchen einen Tag vor dem Verzehr zubereiten, damit er im Kühlschrank gut fest wird. Danach erst fertigstellen.

In die Mitte des Ofens einen Rost einschieben, den Ofen auf 175 Grad C Ober/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auskleiden.

Teig:
Mehl, Zucker, Kakao, Backpulver und Salz vermischen. In einer Schüssel Schlagsahne, Zesten und Vanilleextrakt mit einem Mixer bei mittlerer Geschwindigkeit verrühren, bis die Schlagsahne relativ fest ist. Die Eier nach und nach in die Schlagsahne rühren. Die Mehlmischung hinzufügen, zuerst auf niedriger Stufe mixen, dann die Geschwindigkeit etwas erhöhen, insgesamt für 1 Minute mixen. Durch die kalte Schlagsahne erhält der Teig eine sehr feste Konsistenz. Den Teig auf das Backblech geben und gleichmäßig verstreichen.

Das Blech in den Ofen geben und 15 Minuten backen. Danach auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen. Mit einem Messer den Kuchenrand vom Blech lösen. Den Kuchen mit einem großen Stück Backpapier ganz abdecken, ein großes Küchenbrett obenauf legen. Nun alles umdrehen, sodass das Küchenbrett zuunterst ist. Das Backblech und das Backpapier vom Kuchen entfernen. Den Kuchen mit Plastikfolie abdecken und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
Durch die Schlagsahne wird der Kuchen sehr locker und kann brechen, darum ist es notwendig, dass der Kuchen kalt ist, wenn er weiterverarbeitet wird.

Orangensirup:
Wasser und Zucker in einem Topf zum Kochen bringen, dabei umrühren. 1 Minute kochen lassen, ohne umzurühren, vom Herd nehmen, komplett abkühlen lassen. 160 ml davon abnehmen, in eine Schüssel geben und den Orangenlikör unterrühren. Den Rest des Zuckersirups kann man im Kühlschrank aufheben.

Schokoladenganache:
180 ml plus 2 EL Schlagsahne in einem Topf bei mittlerer Hitze zum Simmern bringen. Die Schokolade in eine hitzebeständige Schüssel geben, die heiße Schlagsahne dazugeben und ca. 3 Minuten stehenlassen, bis sich die Schokolade aufgelöst hat, nun verrühren, bis alles schön glatt ist. Ca. 15 Minuten abkühlen lassen, die Schokoladenmischung sollte lauwarm sein, aber noch gut flüssig.
Nun die restliche Schlagsahne schlagen, bis sie anfängt fest zu werden. Die Schlagsahne zügig aber vorsichtig unter die Schokoladenmasse heben. 125 ml davon in einer Schüssel beiseite stellen.

Fertigstellung:
Den Kuchen aus dem Kühlschrank nehmen. Mit einem Springformrand oder einem Tortenring von 20 cm Durchmesser, 2 gleich große Kreise aus dem Kuchen stechen, dabei jeweils die gegenüber liegenden Ecken nutzen. Aus dem restlichen Kuchen noch 2 Halbkreise ausstechen, die übrigen kleinen Kuchenstücke aufheben.

Den Torten- oder Springformring auf ein Backblech setzen. Einen Tortenbodenkarton, Durchmesser 20 cm, weiße Seite nach oben, hineingeben. Einen Kuchenbodenoden in den Ring geben. Mit 3 1/2 EL Orangensirup sprenkeln. Mit der Hälfte der Ganache gleichmäßig bestreichen. Die beiden Halbkreise auflegen, dabei die Lücken mit den übriggebliebenen Kuchenstückchen füllen. Einen kleineren Tortenbodenkarton auflegen und vorsichtig aber gut festdrücken, um eine gerade Fläche zu bekommen. Den Tortenbodenkarton entfernen. Diese Lage Kuchen wieder mit 3 1/2 EL Orangensirup sprenkeln und mit dem Rest der Ganache bestreichen. Die letzte Lage Kuchen auflegen, wieder mit dem kleineren Tortenbodenkarton vorsichtig aber gut festdrücken. Den Karton abnehmen und den Kuchen mit dem Rest des Sirups sprenkeln. Mit einem Kuchenspatel die beiseite gestellte Ganache auftragen, dabei jedes Loch sorgfältig verschließen. Den Kuchen im Kühlschrank mindestens 6 Stunden kalt stellen, am besten aber über Nacht.

Die Torte aus dem Kühlschrank nehmen. Ein Küchentuch unter heißem Wasser nass machen und auswringen. Das Tuch um den Tortenring legen, dabei darauf achten, dass kein Wasser auf die Kuchenoberfläche gelangt. Nach 30 Sekunden den Tortenring abnehmen. Den Kuchen mit einem Kuchengitter auf ein Backblech setzen. Mit einem in heißem Wassser erwärmten, dann abgetrocketen Tortenspatel die Seiten glätten. Danach die Torte auf dem Gitter weitere 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Währenddessen die Glasur machen:
Die Schlagsahne, den Espresso und den Zucker bei mittlerer Hitze zum Simmern bringen. Vom Herd nehmen und die Schokolade hineingeben. Nach 3 Minuten den Zuckersirup mit einem Löffel hineinrühren und alles glatt rühren. Nur rühren, nicht schlagen, da sonst Luft in die Masse gerät, die die Glasuroberfläche zerstören würde. In einen Messbecher gießen und 15 Minuten abkühlen lassen, bis die Glasur lauwarm, aber noch gut flüssig ist.
Die Torte mitsamt dem Gitter aus dem Kühlschrank auf ein Backblech geben. Nun die Glasur auftragen, dabei 2 cm zum Tortenrand frei lassen und kreisförmig die Glausur aufgießen. Mit einem Tortenmesser die Glasur auf der Torte und den Seiten gleichmäßig verteilen.

Die Torte mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Dann herausnehmen und mit den Schokoladenperlen verzieren und servieren.



Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

sukeyhamburg17

....... na, das sieht ja super aus.... da greifen die kids zu, klasse!! Und auch die Tuete mit den Suessigkeiten kommt ihnen bestimmt zu Pass.... Ach, ich waere auch gern da zur Feier!! Liebe Gruesse!!!

28.04.2017 15:16
Antworten
Daprinz-s

Dankeschön! Die Torte ist im Kühlschrank dekoriert, nun weiß ich nicht, wie ich das Foto auf diese Antwort hochladen kann. Es wird erst mit Paint Balls geschossen und nach 2 Std spielen, sollen die Kids essen und eine Papptüte platzen lassen, aus der viele Süssigkeiten raus fallen. Das mache ich sonst nie! Wir essen keine Süssigkeiten, nie Schokolade, nie Chips...Aber zum Geburtstag ist es OK, zumal, dass die meisten Kinder nicht so gesund essen und den fehlt es an Zucker nach der Aufregung im Paint Ball. Allerdings habe ich auch nur Plastik Becher und Teller, die bringe ich zum Paint Ball, so vermeiden wir extra Müll. Und es gibt nur ein grosses Gemeinschafts Geschenk.

27.04.2017 13:12
Antworten
sukeyhamburg17

Hallo Daprinz-s, danke dir fuer deinen Kommentar und die 5 Sterne, ueber die ich mich sehr freue, klasse!! Ja, das ist dann schon ein grosser Kuchen... und 15 kids - das sind schon gut viele... Paint Ball als Motto-Motiv auf der Torte - super Idee... Ach, ich freu mich, das ist echt prima!! Und dann - eine Superfeier wuensch ich euch!! Liebe Gruesse und happy cooking, Susan

25.04.2017 16:28
Antworten
Daprinz-s

Hallo, ich habe das Rezept letztes Jahr gemacht und dieses wieder! Allerdings, muss ich 2 x Boden und 2 x Ganache machen, damit es nicht zu flach aussieht und auch , damit es für allen reicht. Immerhin es sind immer 15 Kids auf dem Geburtstag meines Sohnes. Dieses Jahr ist das Motto Paint Ball, dafür schneide ich etwas Fondant in der Form eines geplatzten Paintballkugels und dann auf die Torte. Es schmeck auch allen Erwachsenen! Vielen Dank!

25.04.2017 12:28
Antworten
sukeyhamburg17

Hallo 12cupcake12, sorry, deine Frage habe ich auch heute erst gesehen.... ich bekam keine Benachrichtigung zu der Zeit.... Ich habe das noch nicht ausprobiert.... mein Vorschlag ist nun, dass du es einfach einmal so machst, du musst eben nur aufpassen, dass dir nichts bricht....... ... und wenn du mir dann ein feedback gibst, dass waere fein... Liebe Gruesse und happy cooking, Susan

25.04.2017 16:21
Antworten
12cupcake12

hallo, das Rezept würde ich gerne ausprobieren. .könnte man auch direkt in Backrahmen zb in den passenden Größen den Teig backen? Dann würde man etwas Arbeit sparen. .

14.01.2016 21:36
Antworten
sukeyhamburg17

Hallo berto999, auch, wenn es schon laenger her ist - mehr als laenger - moechte ich auf deinen Kommentar antworten...ich habe gar nicht gesehen, dass du ihn geschrieben hattest, das tut mir Leid... Ich moechte mich herzhaft fuer dein ausfuehrliches feedback bedanken und auch fuer die 5 Sterne, das freut mich ausserordentlich!! Ja, es ist "ein bisschen Arbeit", diese Torte zu machen, stimmt......== Danke dir auch, dass du die Zubereitungsanleitung (und auch die Mengenangaben) lobend erwaehnst... Es macht mich gluecklich, dass die Torte so sehr gut bei dir ankam. Tirili!! Verzeih bitte, dass ich mich so spaet bedanke bei dir.... Liebe Gruesse und happy cooking, Susan

25.04.2017 16:06
Antworten
berto999

Ich hatte in Los Angeles eine unglaubliche Schokotorte gegessen und war auf der Suche nach genau diesem Rezept und - was sag ich - dieses Rezept bringt genau dieses Ergebnis. Zugegeben, es ist sehr aufwändig und man braucht, auch wegen der Kühlzeiten für Boden und Füllung insgesamt ca. 1 Tag (also am Spätnachmittag beginnen, Boden und Füllung über Nacht kühlen und am nächsten Tag morgens weitermachen). Dann ist die Torte mit der 2. Kühlzeit am Nachmittag fertig. Das besondere an diesem Rezept ist, dass die Anleitung absolut genau und Schritt für Schritt alles beschreibt. Man muß sich wirklich auch exakt daran halten, dann wird das Ergebnis auch perfekt. Außerdem sind auch die Mengenangaben endlich einmal wirklich ausreichend. Da hatte ich bei anderen Rezepten, insbesondere bei den Mengen für die Füllungen, immer Probleme. Nur die Mengen für den Überzug sind sehr großzügig bemessen, da ist mit doch einiges übrig geblieben. Der Tortenboden wird durch das Tränken mit dem Orangen/Zitronensirup (hier habe ich frisch gepressten Saft verwendet) in der fertigen Torte in seiner Konsistenz wieder wie ein Brownie - und das ist göttlich! Ich kann jedem nur dieses Rezept empfehlen, denn ich denke jeden Tag an den unglaublichen Geschmack dieser sensationellen Torte - ein echter Schokotraum.

20.11.2015 09:26
Antworten