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Poulet Vallée d’Auge

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Hühnchen mit Calvados und Cidre

30 min. normal 29.10.2012



Zutaten

für
6 EL Butter, oder Butterschmalz
2 Hähnchen, geviertelt oder eine Poularde, ca. 2 kg, in Stücke zerteilt
60 ml Calvados
6 Schalotte(n)
1 Zweig/e Thymian
1 Lorbeerblatt
n. B. Salz und Pfeffer, schwarzer
6 EL Cidre, herber
6 EL Schlagsahne, oder Crème fraîche
2 EL Petersilie
500 g Äpfel, z.B. Cox orange, optional
1 Zitrone(n)
2 EL Butter
2 EL Calvados

Zubereitung

Dieses klassische französische Rezept stammt aus der Normandie und könnte somit auch sehr gut Huhn á la Normandie heißen. Man flambiert in Calvados und der Cidre bringt weiteres fruchtiges Apfelaroma hinzu.

In einem Bräter (Kupfertopf ist ideal) Butter(schmalz) erhitzen, die Hähnchenteile darin von allen Seiten bräunen. Danach offen auf kleinerer Flamme weitere 20 min köcheln lassen.

Schalotten würfeln, Thymianblättchen abzupfen, Petersilie hacken.

Calvados kurz anwärmen (40-50°C), in eine Kelle gießen, ein langes Streichholz anzünden und den Alkohol in der Kelle und entflammen. Nun den brennenden Alkohol direkt über dem Gericht ausschütten. Durch das Flambieren werden die Hähnchenteile aromatisch gewürzt und erhalten einen unverwechselbaren Geschmack.

Wenn die Flamme erlischt, Zwiebelwürfel, Thymianblätter, Lorbeer, Salz, Pfeffer und Cidre hinzugeben. Eventuell auch ein paar EL Hühnerbrühe, das ist jedoch optional. Deckel drauf und bei niedriger Hitze zart-weich schmoren, etwas 20 min lang.

Hähnchenstücke herausnehmen und auf heißer Servierplatte warm halten. Vorsichtig unter Rühren die Sahne in den Bräter geben und erhitzen, dabei nicht zum Kochen bringen. Abschmecken, gegebenenfalls nachwürzen.

Gehackten Petersilie dazugeben. Einen Teil der cremigen Sauce über die Hähnchenteile gießen, den Rest der Sauce getrennt dazu reichen.

Optional Äpfel vierteln, entkernen und in Spalten schneiden, etwa so groß wie Ananasstücke. Mit Zitronensaft beträufeln und in erhitzter Butter goldgelb braten. Mit Calvados beträufeln und zusammen mit den Hähnchenteilen servieren.

Gut dazu: Baguette, leicht gebutterter Reis, Kartoffeln.
Und als Getränk: Cidre! Oder ein Chardonnay.

Et voila: Das Pays d'Auge liegt im Département Calvados der Region Basse-Normandie östlich von Caen und ist das Zentrum des normannischen Apfelanbaus.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

genussmausi

das klingt ja sehr lecker!
ich konnte lediglich bei den zutaten das auge nicht entdecken, welches aber im namen des gerichts vorkommt.
ist das ein rezeptfehler oder hast du da einen spass gemacht???

danke schon mal für die antwort,
liebe liebelei,
genussmaus

30.10.2012 13:02
Antworten
friaufeck

Hallo genussmausi und hallo an alle Leser,

nein, ich habe keinen Spaß gemacht. Valée d'Auge bedeutet -- aus dem französichen übersetzt -- das Tal der Mulde. Es ist also ein geografischer Begriff.

Aber das Auge ist bei diesem Gericht mit ( ;-) ) -- ich habe heute Bilder hochgeladen, die das hofentlich belegen.

Frohes Verspeisen!
friaufeck

30.10.2012 15:54
Antworten
friaufeck

.... noch was zur Aussprache:
Vallée d'Auge wird "Wallehdohsch" ausgesprochen ;-)
hoffentlich geht das gut ins Ohr, nicht ins Auge!

31.10.2012 23:11
Antworten
Grauer

Ich habe vor über 30 Jahren westlich von Paris Poulet Vallée d´Auge gegessen. Das Rezept kommt sehr nahe an das Orginal ran.

TRÈS BIEN !!!

01.04.2015 20:14
Antworten