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Zutaten

Portionen
500 g Maismehl
400 g Wasser
 etwas Weizengrieß
1 EL Olivenöl
1 Becher Grieben

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 15 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Italienische Polenta:
2 1/2 Teile gesalzenes Wasser zum Kochen bringen, ein wenig Olivenöl ins Wasser geben, 2 Teile grobes Polenta-Mehl hinzufügen, noch mal kräftig umrühren und warmstellen. Immer wieder umrühren, damit sich eine glatte, breiige Masse bildet.
Die Polenta kann man z.B. mit dem Schaber in eine gefettete Kuchenform drücken und bei Tisch aufschneiden. Diese Polenta-Scheiben kann man auch z.B. in Butter anbraten und mit Käse servieren.

Steirischer Sterz:
2 1/2 Teile gesalzenes Wasser zum Kochen bringen, ein wenig Grammelschmalz (Österreich) bzw. Griebenschmalz (Bayern) ins Wasser geben. 2 Teile grobes Sterz-Mehl (ist ziemlich das gleiche wie Polenta-Mehl) ins kochende Wasser geben, noch mal kräftig umrühren und warmstellen. Nicht mehr umrühren, damit die Masse grobkörnig und bröckelig bleibt.
Vor dem Servieren Griebenschmalz in einer Pfanne erhitzen, bis die Grammeln knusprig werden. Vorsicht - wenn Grammeln zu heiß werden, können sie platzen, dann spritzt brandheißes Fett weg!

Sterz in einer Schüssel anrichten und mit Griebenschmalz übergießen. Am besten schmeckt Sterz mit viel Grieben und wenig Schmalz. Ist der Sterz bereits kalt, kann man Grieben in der Pfanne erwärmen, das flüssige Schmalz weggießen und den Sterz anbraten.
Alternative: Grammelschmalz ganz weglassen und Sterz in einer Schüssel mit Buttermilch oder Joghurt servieren. (Und mein Großvater frühstückt seit Jahren Milchkaffee mit Sterz drin.)

Ähnliche Gerichte wie diese waren jahrhundertelang die tägliche Nahrung der ärmeren europäischen Bevölkerung: Grobes Mehl, mit Wasser zu einem Brei verkocht. Wer Glück hatte, konnte sich dazu ein wenig Gemüse oder etwas Schweinefett leisten. Vor dem Aufkommen von Maismehl ("Polenta", "Türkensterz") verwendete man Roggen, Gerste, Hafer, Weizen und andere Getreide.

Erklärung zu Grieben bzw. Grammeln: Der Speck vom Schwein wird zerkleinert und erhitzt ("ausgelassen"), um das Schmalz zu gewinnen. Am Boden setzen sich dann die knusprigen Gewebereste ab, die Grammeln bzw. "Grieben". Diese schmecken toll, wenn man sie mit Salz und Pfeffer verfeinert.

Tipp meines Großvaters: Polenta und Sterz wird cremiger, wenn man etwas bis zu 1/5 des Maismehls durch Weizengrieß ersetzt oder etwas feines Polenta-Mehl dazu nimmt.